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Die Evolution












Seit über 100 Jahren versucht die Evolutionstheorie nun schon sich als Wissenschft zu etablieren. Eine Heerschar von klugen Köpfen verbrennt sich seit jeher die Zweifel zu beseitigen und halbwegs plausible Modelle aufzustellen. Man versucht es immer noch....
Wenn ich daran denke wieviel potential und Energie darauf verschwendet wurden wird mir schlecht!

Ständige Rückschläge, die zusammen mit dem voranschreiten der wissenschaftlichen Erkenntnisse aufkamen, zwingen zu immer neueren Modellen, immer ausgetüftelteren Ansätzen, um die Sache ums Verderben zu retten. Das ging natürlich immer auf Kosten der alten Theorien die man bis dahin feurig verteidigt hat.

Ob nun selbst angefertigte Fossilienfunde, Betrügereien mit Experimenten ( Bsp. Urey-Miller Versuch ), oder die endlose Mutationsexperimente die nur zu millionen von verkrüpellten Fliegen geführt haben, man hält immer noch daran fest.

Vernunft oder Dogma?

Das Hirn, das Auge, eine Venusfliegenfalle, die Symbiose,die Esthetik.... wollen als Produkte des blinden Zufalls verkauft werden.

Es gibt keine Zufälle im Universum. Der Zufall wie wir ihn verstehen, fängt da an wo unsere Erkenntnisse aufhören.


Der Zufall als Motiv des Lebens... lächerlich wenn man gründlich darüber nachdenkt.


Ich hab letztens ein Messer gegen die Wand geworfen. Leider ist es zufällig durch die Wand getunnelt und hat meinen Nachbarn getötet.
In der Quantenphysik gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür .
Ich kann jetzt nur hoffen dass der Richter ein Anhänger der Evolutionstheorie ist, dann komm ich vielleicht noch davon...
Hallo manas!

stimmt, die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Protein 2 mal bildet ist

1 : 4 415 887 289 516 363 554 741 666 158 375 700 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000
kann ja kein Zufall sein(?)

Dabei vergisst Du aber die Selbstorganisation von Systemen. Namentlich die negative Entropie. Die Natur hatte Milliarden Jahre Zeit, aus Versuch und Irrtum immer komplexere Strukturen zu bilden. Und das zugleich Milliardenfach nebeneinander.

Auch ich sage: wer an Zufall glaubt, glaubt nicht an Gott. Dennoch tragen Rechenbeispiele nicht zur Vertiefung des Glaubens bei. Dass die Evolution stattfand und stattfindet, daran gibt es dennoch keinen Zweifel!

Kreationisten sagen:
Zitat:
Die Evolutionstheorie das sagt schon der Name ist nunmal eine Theorie


Dieser Satz in in anderen Worten lautet:

Die Schöpfungsgeschichte das sagt schon der Name ist nunmal eine Geschichte

Zufall ist dann kein Zufall mehr, wenn er milliardenfach stattfindet und über eine Milliarde Jahre Zeit hat. Die Evolutionstheorien des 19. Jh. wurden im 21. Jh. verfeinert. Es gibt keinen Zweifel außer für notorische Zweifler.

Man nehme eine Ursuppe: Wasser, Mineralien und Methan und noch ein paar weitere Zutaten wie sie auf der Urerde herrschten. Darin lässt man Blitze schlagen, von denen es ja damals genug gab. Bereits nach 24 Stunden haben sich erste Aminosäuren gebildet. Nun spült eine Welle diese Mischung niedriger Konzentration in eine Niesche und die Verdunstung tut den Rest, daraus ein organisches Süppchen zu kochen. Die ersten Lebewesen waren den Blaualgen ähnlich, die bis heute die primitivsten Lebensformen nach den Viren: Da die Vieren aber selbstständig vermehrungsunfähig sind, kommen sie für die Entstehung des Lebens nicht in Frage. Sie spielen bei der Evolution dennoch eine Schlüsselrolle: Da sie bei Befall einer Zelle ein kleines Stück Erbgut mitnehmen, können sie Erbgut aus einer Zelle in eine andere Zelle einschleusen. Man nehme mal an, dass die ein Flügelinsekt befällt, sich die Information Flügel im DNA-Strang mitnimmt und ein flügelloses Insekt damit befällt. Angenommen die Virusattacke misslingt und in die Keimzellen wurde das Erbstück Flügel eingeschleust, so haben die Nachfahren dieser Insekten Flügel. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar äußerst gering, aber es passiert ja auch Milliardenfach. Bei der letzten Lotterie war die Gewinnchance 1: 140 000 000 aber dennoch hat jemand gewonnen.

Der Denkfehler der Kreationisten beruht darauf, dass die vorrechnen wie Unwahrscheinlich es ist, dass Leben genau so entsteht, wie es ist. Aber es könnte ja auch ganz anders sein.
Wenn ein Ziegel von dem Dach fällt, dann sind größere und kleinere Bruchstücke in unregelmäßiger Form und unregelmäßigen Abstand und unregelmäßiger Richtung auf dem Boden zerstreut. Ein Kreationist rechnet nun vor, wie unwahrscheinlich das ist und folgert daraus, dass Dachplatten nicht von Dächern fallen.

Wasser, Mineralien und Methan haben sich aus den Resten einer Supernovaexplosion einer Sonne der ersten Generation gebildet. Vielfach nachweisbar an der Spektralverfärbung von Nebeln gestorbener Sonnen.

Ich glaube fest an Gott, aber ich glaube ebenso fest, dass Got sich nicht beweisen lässt.
Kreationisten wollen letztlich Gott beweisen.
Ihre Sichtweise in etwa: Gott schuf das Universum mit seinen Naturgesetzen, irgendwann erkannte Gott, dass Seine/Ihre Naturgesetze untauglich für die Entstehung des Lebens sind(waren), also mussten sie außer Kraft gesetzt werden, um Leben entstehen zu lassen. (?)

Nochmals ich glaube an Gott!
Gott erschuf das Leben durch die Evolution!

Gruß Martin
Hallo Martin,
Zitat:
Ich glaube fest an Gott, aber ich glaube ebenso fest, dass Got sich nicht beweisen lässt. Kreationisten wollen letztlich Gott beweisen.
Ihre Sichtweise in etwa: Gott schuf das Universum mit seinen Naturgesetzen, irgendwann erkannte Gott, dass Seine/Ihre Naturgesetze untauglich für die Entstehung des Lebens sind(waren), also mussten sie außer Kraft gesetzt werden, um Leben entstehen zu lassen. (?)


Ich Teile diese Sichtweise zu 100%! Habe aber noch ein weiteres Argument, warum Gott den Zündenden Funken gab, aber den Rest der Evolution überließ! Wenn Der Mensch wirklich von Gott erschaffen wurde, warum dann so schlampig! Vom Standpunkt des Ingenieurs ist der Mensch eine einzige Fehlkonstruktion!
1. Enorm Störanfällig!
2. Schlecht zu reparieren
3. Es fehlte ein dritte bzw. vierte Hand!
4. Die Wartung (Schlaf) dauert viel zu lange!
5. Es fehlen Augen hinten!
6. Die Sehfähigkeit ist Mangelhaft, da hätten man ruhig noch IR beipacken können, hätte keine Pfennig mehr gekostet!
7. Wenn wir ordentliche Ohren hätten, dann könnten wir die Wale ohne Geräte hören!
usw. usw.

Es wurde immer nur die erstbeste Lösung realisiert! Wenn es gerade mal so funktioniert, gibt es keine wesentliche Entwicklung mehr, ebenso bei den Tieren. Ist eben typisch Evolution und nicht das Werk eines Allwissenden, Weisen und Allmächtigen!

Abgesehen davon geht es den Kreationisten ja nicht um Gott, sondern wider mal um die verstaubten Bücher!

Gruß Heiko
Ein beliebter Fehler der Kreationisten ist auch zu glauben, wenn die Evolutionstheorie nur zu 90% bewiesen ist, wäre es angebracht, stattdessen eine der vielen Schöpfungsgeschichten zu glauben, die alle zu 0% bewiesen sind.

Bleiben wir mal beim Vergleich Mord und Richter:
Gegen den Verdächtigen E. liegt eine erdrückende Beweislast vor. Nur die am Tatort gefundenen Handschuhe sind ein bisschen zu klein.
Jemand hat aber geträumt, dass K. der Mörder ist. Der Richter schließt nun messerscharf, dass wenn die Beweise gegen E. nicht ausreichen, es eben nur K. gewesen sein kann.
Hallo Heiko,

herrlich wie du die Stimmung wieder auflockerst.

Ich finde den Menschen auch recht unvollkommen.
Er sollte unverwundbar sein, einen Röntgenblick und Feueratem haben, und am besten noch fliegen können. Mit einem Paar zusätzlicher Kiemen würde er dann auch nicht mehr ertrinken müssen...



Hallo Martin,

Zitat:
Die Schöpfungsgeschichte das sagt schon der Name ist nunmal eine Geschichte

Hm? Ist es durch die Bezeichnung "Geschichte" in irgendeiner Weise abgestuft oder verliert an Glaubwürdigkeit? Bsp. EntstehungsGeschichte des Universums....
Die Bezeichnung "Theorie" ist jedoch eine wissenschaftliche Abstufung.

Zitat:

Zufall ist dann kein Zufall mehr, wenn er milliardenfach stattfindet und über eine Milliarde Jahre Zeit hat.Es gibt keinen Zweifel außer für notorische Zweifler.


Zufall ist immer Zufall! Es könnten auch 1 Trillionen Jahre sein, das ändert absolut gar nichts. Stell mal die Milliarde neben die Zahl die du oben aufgeschrieben hast.Und das ist nur ein Protein!
Von wegen es gibt keine Zweifel.....


Zitat:
Bereits nach 24 Stunden haben sich erste Aminosäuren...

Aha Aminosäuren...

Zitat:
Die ersten Lebewesen waren den Blaualgen ähnlich


Ups, warum sind wir denn gleich zu den Blaualgen gesprungen?
Da fangen schon die riesigen Probleme dieser Theorie an!
Man kann immer noch kein Licht in das "dazwischen" bringen!
Von der Aminosäure zum Lebewesen, das Mechanismen zur Lebenserhaltung hat; Nahrungsaufnahme Stoffwechsel, Energieversorgung sind allesamt gleichzeitig aus einer zufälligen Mutation von irgendwelchen Proteinoiden entstanden, aber nicht genug damit:
es sind auch zugleich Erbanlagen entstanden, die das Ganze weitergeben....
Alles gleichzeitig und miteinander harmonierend!
Die Theorie ist schon am Anfang gescheitert.



Zitat:
Der Denkfehler der Kreationisten beruht darauf, dass die vorrechnen wie Unwahrscheinlich es ist, dass Leben genau so entsteht, wie es ist. Aber es könnte ja auch ganz anders sein.


Verstehe ich nicht so recht. Klar könnte es anders sein. Die Wahrscheinlichkeitsrechnungen zeigen das es sogar anders sein ]müsste, ohne das Einwirken von Gott.



Zitat:
Ich glaube fest an Gott, aber ich glaube ebenso fest, dass Got sich nicht beweisen lässt.


Wie schön das zu hören. Wer an Gott glaubt muss sich nicht mit dem Evolutionsunsinn abgeben. Warum sollte Gott nicht beweisbar sein? Oder anders gefragt warum sollte er daran interessiert sein keine Beweise von sich zu zeigen? Damit auch ja keiner zu ihm findet ?
Die Existenz von Gott ist in seiner gesamten Schöpfung allgegenwärtig.

Zitat:
Ihre Sichtweise in etwa: Gott schuf das Universum mit seinen Naturgesetzen, irgendwann erkannte Gott, dass Seine/Ihre Naturgesetze untauglich für die Entstehung des Lebens sind(waren), also mussten sie außer Kraft gesetzt werden, um Leben entstehen zu lassen. (?)



Zitat:
Gott erschuf das Leben durch die Evolution!


Gott hätte natürlich auch über Evolution erschaffen können wenn er wollte.
Aber es ist ganz offensichlich nicht so!


Hallo Kereng,

Zitat:
Ein beliebter Fehler der Kreationisten ist auch zu glauben, wenn die Evolutionstheorie nur zu 90% bewiesen ist, wäre es angebracht, stattdessen eine der vielen Schöpfungsgeschichten zu glauben, die alle zu 0% bewiesen sind.


Die Evolutionstheorie ist zu 0% bewiesen! Die gesamten vorgezeigten Beweise beruhen auf
Mutmassung und Dichtung.
Es fehlen immer noch zich Erklärungsmodelle, obwohl man mit sehr viel Phantasie an die Sache rangeht.
Die Fossilfunde widersprechen der Theorie.
Es konnte trotz grosser Bemühungen nie gezeigt werden das eine Mutation zu Makroevolutionären Fortschritt führt. Die Mutation ist nicht in der Lage die Entstehung komplexerer Strukturen zu erklären.
Und unzählige andere Sackgasen für diese Theorie.....

Da nun absolut alles dagegen spricht das das Leben von alleine entstanden sein soll, bleibt nur noch die Alternative, das es einen intelligenten Schöpfer geben muss. Wie gesagt, das Universum und alle Lebewesen darin berichten uns von Gott.


LG
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