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Lieber Martin, warum glaubst du überhaupt an die Evolutionstheorie?
Steht es so in der Bibel? |
Ob, und wie es in der Bibel steht, finde ich unerheblich, zumal ich der Bibel als unumstößliche Quelle von Wahrheit ohnehin kritisch gegenüberstehe.
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| Überzeugt dich die Wissenschaft davon? |
Sie und der gesunde Menschenverstand.
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| Wie aufgezeigt ist es genau umgekehrt! Die Wissenschaft und alle Regeln der Vernunft wiederlegen diese Theorie. |
Deine Ansicht, meine ist eine andere.
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| Warum solltest du noch daran festhalten wollen! |
Genau deswegen.
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| Man ist auf verlorenem Posten wenn man die Evolutionstheorie verteidigt. |
Finde ich nicht!
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| Mach es dir nicht so schwer mein Freund. |
Tue ich keineswegs! Ich bin mit meiner Ansicht sehr zufrieden!
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| manas hat folgendes geschrieben: |
| Die zufällige Entstehung informationstragender Makromoleküle ist unmöglich. |
Man geht heute nicht mehr davon aus, dass gleich vollständige DNS-Stränge entstanden. Schon vor dem, was man als Leben bezeichnen kann, gab es eine chemische Evolution.
Nach dem Hyperzyklus-Modell des Nobelpreisträgers Manfred Eigen entstanden zunächst kurze Sequenzen aus RNS-Bausteinen, die Proteinmoleküle erzeugten, welche wiederum RNS-Moleküle katalysierten. Bereits bei dieser unbelebten Materie entstanden durch Kopierfehler Varianten mit höherer Stabilität oder schnellerer Vermehrung, die sich gegenüber anderen Systemem durchsetzten. Die im Makromolekül enthaltene Information entstand dabei nach und nach.
Wo sich die Entstehung des Lebens abspielte, ist noch ungeklärt. Manfred Eigen bevorzugt die Unterseite von Packeis. Ein heißer Kanditat sind die schwarzen Raucher am Meeresgrund. Nach Wächtershäuser sind besondere Oberflächenstrukturen günstig, wie etwa Ton oder Pyrit.
So vielfältig wie die theoretischen Entstehungsorte sind die zugehörigen Ursuppenexperimente. Miller erzeugte schon in den fünfziger Jahren aus anorganischen Zutaten Aminosäuren im Reaktionsgefäß, was damals für Aufsehen sorgte. Inzwischen wurden diese Experimente verbessert, so dass auch Proteine und/oder proteinähnliche Polymere (Proteinoide) entstanden sind sowie kleine Hohlkugeln (Mikrosphären), die ein Reaktionsvolumen bilden, wachsen und sich aufteilen oder fusionieren, was allgemein für Blasen nichts Ungewöhnliches ist, aber schon sehr an Zellen erinnert.
Der zunehmende Erfolg der Ursuppenexperimente beruht nicht auf immer weniger realistischen Rahmenbedingungen. 2004 veröffentlichten Luke Leman und Leslie Orgel eine Studie, bei der durch Hinzuführung von Vulkangasen in eine Lösung von Aminosäuren Peptide entstanden.
Weitere Links:
http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d41/41.htm
Interview mit Manfred Eigen
Von der Uratmosphäre zu den ersten Lebewesen
Gut lesbarer Artikel im Tagesspiegel
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Nein, die Miller Versuche, und ähnliche, belegen die Unmöglichkeit der sog. chemischen Evolution.
Das entstehen der zum Aufbau der DNA und RNA nötigen Nukleoside ist unmöglich, geschweige denn der DNA selber.
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Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Miller-Experimente (und ihrer Varianten) zeigt folgende Tabelle (Wer detailliertere Angaben haben möchte, sei auf K.Dose; H.Rauchfuß; Chemische Evolution und Ursprung lebender Systeme, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 1975 verwiesen):
Ergebnisse des Miller-Experiments
Die Ergebnisse der Miller-Experimente waren für die Hypothesen der Selbstorganisation vernichtend. Die zum Aufbau von DNS notwendigen Nukleoside entstehen überhaupt nicht, bzw. liegen unter der Nachweisbarkeitsgrenze. Wenn aber die Bestandteile der DNS nicht entstehen, wie soll dann eine DNS entstehen?
Was bleibt, sind die Aminosäuren, die allerdings in so geringer Menge entstehen, dass sie sich in Relation zu kettenabschließenden Molekülen nicht durchsetzen können, um lange Molekülketten bilden zu können. |
Es gibt das Gesetz der konstanten Proportionen, auch Stöchiometriegesetz genannt. Dieses Gesetz besagt, daß die Bildung von Makromolekülketten unmöglich ist, wenn sich neben den bifunktionellen größere Anteile an monofunktionellen Molekülen in der Ausgangsmischung befinden, und liefert somit eine klar umrissene naturgesetzliche Bedingung für das Entstehen von Makromolekülen durch Polykondensation.
Einzelheiten anschaulich nachlesbar bei:
http://www.intelligentdesigner.de/Kettenbildung.html
Nach kurzer Rechnung folgt, dass die Wahrscheinlichkeit der Entstehung des kürzest möglichen Proteins:
2,11 · 10^76 beträgt. ( Anzahl der Atome im Universum 10^71!)
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Selbst wenn sich jede Sekunde so viele Moleküle zusammenketten, wie es Wassermoleküle in den Weltmeeren gibt (das sind rund 4,65 · 10^46), müssten über 3 Billion Erdzeitalter vergehen (angesetzt mit 4,5 Mrd Jahren), bis sich auch nur eine solche Sequenz einmal bilden würde, die dann natürlich keine sinnvolle Funktion, sondern eine zufällige (chaotische) Abfolge von Aminosäuren aufweist. Zum Leben benötigt man aber wesentlich mehr als nur irgendein (funktionsloses) Protein in Minimalgröße. Eine solche Aminosäurekette wäre, selbst wenn sie eine Funktion besäße, völlig nutzlos, da Enzyme ohne Lebewesen so überflüssig sind wie ein Lexikon auf CD-ROM im Mittelalter. Solange kein Lebewesen da ist, das ein Enzym zum Leben benötigt, benötigt man auch kein Enzym. Außerdem wäre ein solches Enzym dem Zerfall ausgesetzt.
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Es bleibt nur wieder zu sagen, diese unwissenschafliche Theorie scheitert schon bei 0.
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Nach kurzer Rechnung folgt, dass die Wahrscheinlichkeit der Entstehung des kürzest möglichen Proteins:
2,11 · 10^76 beträgt. ( Anzahl der Atome im Universum 10^71!) |
Nein, die Anzahl der Atome im sichtbaren Universum betragen 10^80
Zweitens lieben es Kreationisten die Unwahrscheinlichkeit vorzurechnen.
Aber es gibt ja wieder Milliarden mal Milliarden Möglichkeiten, wie ein Protein aussehen könnte.
Und zudem in der negativen Entropie geht es nicht gleich von 0 auf 100 sondern gibt nochmals Milliarden Zwischenschritte.
Würde man das Rad der Zeit nochmals bis zur chemischen Evolution zurückdrehen, so wäre das Ergebnis heute ein völlig anderes.
Wenn eine Dachplatte von Dach fällt dann gibt es große und kleine Bruchstücke in verschiedener Richtung verteilt und verschiedener Form.
Der Kreationist rechnet nun anhand der Unwahrscheinlichkeit dieser Verteilung aus, wie unwahrscheinlich es ist, dass Dachplatten vom Dach fallen.
Im übrigen nochmals:
Die Evolution widerlegt die Existenz Gottes genau so wenig, wie der Satz des Pythagoras.
Glaubt hier irgend jemand, dass Gott die bestraft, die an das stattfinden der Evolution glauben?
Gruß Martin
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Hallo Martin,
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| Nein, die Anzahl der Atome im sichtbaren Universum betragen 10^80 |
Danke für die Info, das wirft ein ganz neues Licht auf die Sache.
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| Aber es gibt ja wieder Milliarden mal Milliarden Möglichkeiten, wie ein Protein aussehen könnte. |
Wie oben aufgezeigt, kann kein einziges Protein zufällig entstehen!
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Wenn eine Dachplatte von Dach fällt dann gibt es große und kleine Bruchstücke in verschiedener Richtung verteilt und verschiedener Form.
Der Kreationist rechnet nun anhand der Unwahrscheinlichkeit dieser Verteilung aus, wie unwahrscheinlich es ist, dass Dachplatten vom Dach fallen. |
Dieses unsägliche Dachziegelbeispiel.
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Der Vergleich ist absurd, weil es nicht auf irgendeine Anordnung ankommt, sondern auf eine Anordnung, die im Rahmen eines biologischen Kontextes funktioniert. Genauso ist ein umfangreiches Softwarepaket kein Zufallsprodukt, obgleich es sehr viele Bytefolgen hierfür geben mag. Es unterscheidet sich von einem "Bytesalat", der im Rahmen einer rein zufälligen Erzeugung die gleiche Entstehungswahrscheinlichkeit hat, dadurch, dass es spezifische Funktionalität zur Verfügung stellt. Die Zersplitterung eines herabfallenden Ziegelstein liefert jedoch keinerlei Funktionalität. Die Frage muss daher nicht lauten: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für die Anordnung der Splitter, sondern: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für eine durch die Zersplitterung gelieferte Funktionalität?
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Nur einer von unzählbar vielen Denkfehlern der Evolutionisten!
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Im übrigen nochmals:
Die Evolution widerlegt die Existenz Gottes genau so wenig, wie der Satz des Pythagoras.
Glaubt hier irgend jemand, dass Gott die bestraft, die an das stattfinden der Evolution glauben? |
Nein, Evolution, selbst wenn sie wahr wäre, würde Gott nicht wiederlegen.
Denn der Zufall als Mechanismus versagt, man würde so oder so nicht auf intelligentes Eigreifen und auf Gott verzichten können.
Aber Martin, kennst du Menschen die Gott ablehnen, mit der Begründung dass man ihn nicht als Erklärung für das Leben brauche?
Diese Irrglaube entfernt die Menschen von Gott. Er gesellt ihm andere Götter bei.
Dem blinden Zufall werden göttliche Eigenschaften beigemessen.
Wenn du deinen Glauben mit der Evolutionstheorie vereinbaren kannst, so stellst du doch eine Ausnahme dar.
Die Evolutionstheorie ist eine Lüge! Warum mit einer Lüge leben?
Sie ist das Rückgrat der materialistischen gottlosen Weltsicht.
Und wird aus dogmatischer Motivation, nicht aus wissenschaftlicher, verbissen aufrechterhalten.
Und mal den ganzen Hintergrund weglassend, nur rein aus Liebe zur Logik:
Es stimmt einfach nicht!
Viele Grüße
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