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| Taoufik hat folgendes geschrieben: |
| ... ich wollte versuchen dich mit dieser Aufforderung der Realität ein Stück näher zu bringen. Und diese ist das diese Theorie nur ein Traum war der schon lange geplatzt ist. |
Dir fehlt der Realitätssinn. Schon wieder stellst du es so dar, als sei die Evolutionstheorie nur eine Spielwiese von Sonderlingen. Die Evolutionstheorie ist aber die weltweit allgemein von Experten anerkannte Lehre.
| Taoufik hat folgendes geschrieben: |
| Man kann niemals Wunschvorstellungen als wissenschaftliche Tatsachen darstellen. |
Ich dachte das sei ein Hobby von dir.
| Taoufik hat folgendes geschrieben: |
| Kannst du mir bitte den Unterschied zu meinem Zitat zeigen. Sagt deins jetzt etwas anderes aus? |
Mit welcher Absicht hattest du das Zitat von Michael Walker gebracht?
Du wolltest zeigen, dass die Evolution Gott ausschließt.
In deinem verfälschten Zitat lässt du Michael Walker genau das bestätigen (und lässt nebenbei die Aussage, die Evolution sei eine Grundlage der Biologie unter den Tisch fallen).
| Taoufik hat folgendes geschrieben: |
Zitat:
"Man ist gezwungen anzunehmen, dass der einzige Grund, warum viele Wissenschaftler und Technologieexperten ihre Lippenbekenntnisse zu Darwins Theorie ablegen, die Tatsache ist, dass diese Theorie die Existenz eines Schöpfers ausschließt."
(Michael Walker, Quadrant, Oktober 1982, S. 44)
Wie war das noch gleich:
Zitat:
Ebenso wenig wie der Satz des Pythagoras Gott widerlegt tut es die Evolution. |
In Wirklichkeit hat er Wissenschaftler kritisiert, die die Evolutionslehre nicht wegen ihrer wissenschaftlichen Relevanz vertreten, sondern weil sie fälschlich glauben, damit Gott widerlegen zu können. Ich dachte der Unterschied wäre deutlich, schon allein wegen meiner Hervorhebungen im englischen Text.
Noch etwas zu den "komplizierten Maschinen".
Die Venusfliegenfalle hat einen Fangmechanismus bestehend aus Sensor, Bewegungsapparat und Fangblättern sowie die Fähigkeit Fleisch zu verdauen. Es liegt eine "nicht reduzierbare Komplexität" vor, weil mit dem Wegfall oder auch nur der Schwächung einer der Komponenten das Ganze nicht mehr funktionieren würde.
Wenn der evolutionäre Vorgänger, nämlich der Sonnentau, ausgestorben wäre, wäre es ein großes Rätsel, wie sich die Venusfliegenfalle entwickeln konnte. An Fossilien des Sonnentaus würde man wohl kaum erkennen, dass und wie er Insekten fing.
Des Rätsels Lösung liegt darin, dass der Sonnentau eine zusätzliche Komponente hat, nämlich den Klebstoff an seinen Borsten. Mit dem Klebstoff funktioniert der Insektenfang auch ohne Sensor, Bewegung und festen Borsten am Blattrand. Mit Bewegung funktioniert er aber besser. So konnte sich der Sonnentau ganz allmählich in Richtung Venusfliegenfalle entwickeln und schließlich den Klebstoff verlieren.
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Hallo,
@kereng
| Zitat: |
| Die Evolutionstheorie ist aber die weltweit allgemein von Experten anerkannte Lehre. |
Bestimmt nicht weil sie wissenschaftlich überzeugend ist. Es ist aber wieder ein Thema für sich warum man trotzdem immer noch hartnäckig daran festhält. Der Trend geht auf jedenfall in die andere Richtung.
zur nichtreduzierbaren Komplexität:
Du hast folgeneden Link als Referenz angezeigt:
| Zitat: |
| http://www.martin-neukamm.de/zufall.html |
Solche Menschen geben ein wunderbares Beispiel dafür dar, wie man beim Blenden vorgehen sollte!
Kennt ihr die Situationen wo man nicht weis ob man Lachen oder Weinen soll ?
Am Besten selber lesen, ein sehr schöner Beitrag von richtigen Wissenschaftlern:
http://www.intelligentdesigner.de/Wahrscheinlichkeit2.html
Auf dein Beispiel mit der Venusfliegenfalle dürfte dieser Auschnitt antworten:
| Zitat: |
M. Neukamm: Das "Becherauge" einer Schnecke braucht weder einen Glaskörper, noch eine Linse oder eine Hornhaut, geschweige denn ein Augenlid oder gar ein kompliziertes Sehzentrum, um zu funktionieren, denn seine Funktion bestand zunächst lediglich darin, dem Weichtier das Richtungssehen zu ermöglichen.
Niemand behauptet, ein hochkomplexes Becherauge hätte völlig fertig auf einen Schlag entstehen müssen, denn das wäre ja "reduzierbare Komplexität". Intelligent-Design-Theoretiker betrachten den nicht mehr weiter simplifizierbaren Fall des primitivsten Auges, dass man noch als Auge bezeichnen könnte, und lediglich eine Minimal-Seh-Funktion liefert. Das ist "nichtreduzierbare Komplexität"! Alle für ein solches Auge notwendigen Bestandteile müssen gleichzeitig vorhanden gewesen sein und mussten korrekt interagieren können (Synorganisationsproblem), damit Selektion nicht zerstörerisch wirkt. Entsteht nur ein Bestandteil, würde dieser als überflüssig erkannt und ausselektiert. Doppelfunktionen sind abgesehen von ihrem spekulativen Charakter keine Erklärung der gleichzeitigen Verschonung jeweils alle Bestandteile aller Organe aller Lebewesen vor der unbarmherzigen Selektion. Auch kann nicht jede hypothetische Verbesserung in kleinen Schritten erfolgt sein, da selbst Strukturen mit vorher anderen Funktionen (eben Doppelfunktionen) ihre Funktionalität schlagartig hätten verändern (oder erweitern) müssen, als sich synorganisierte Strukturen spontan bildeten oder andere Funktionen ihre bisherige Funktion aufgaben oder mehrere Funktionen gleichzeitig auszuführen in der Lage waren, um fortan neue Aufgaben zu erfüllen. Es mussten auf jeden Fall sehr viele Änderungen gleichzeitig stattgefunden haben, damit sich neue Fähigkeiten oder neue komplexe Strukturen bilden konnten, ohne dass die veränderungshemmende (und damit evolutionsfeindliche) Selektion einen Strich durch die Rechnung machen konnte. Auch Doppelfunktionen unterliegen dem Synorganisationsproblem und sind in der Häufigkeit ihres Auftretens natürlich wesentlich seltener als Organbestandteile mit Einfachfunktionen. In der Regel haben Organbestandteile sogar nur im Zusammenspiel mit anderen Bestandteilen und innerhalb eines kompletten Organs eine Funktion. Ohne dieses Zusammenspiel sind sie ohnehin funktionslos.
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Das Auge alleine reicht um die gesamte Theorie auf die Müllhalde der Geschichte zu werfen !
Ein weiterer Leckerbissen der die Ausweglosigkeit hervorhebt:
| Zitat: |
* Selektion kann bei der Entstehung des ersten reproduktionsfähigen Lebewesens nicht greifen.
* Entscheidungsfreiheit haben nur intelligente Wesen, Naturgesetze nicht.
* Doppelfunktionen Die Entstehung einer Struktur, die mehrere Funktionen ausführt, ist natürlich noch weit unwahrscheinlicher, als die Entstehung einer Struktur, die nur eine einzige Funktion hat.
* Genkopplung verkompliziert die zufällige Entstehung eines ersten Lebewesens und bringt dort nichts.
Tatsächlich ist keine der angeführten Punkte von irgendeiner Relevanz, wenn es um die Entstehung eines ersten Lebewesens aus "toter" Materie geht. Aber selbst wenn man ein erstes Lebewesen einfach als vorhanden voraussetzt (wie Darwin das vor den Tatsachen kapitulierend tat), können obige Mechanismen die Vielfalt an Lebewesen nicht erklären. Selektion wirkt veränderungshemmend. Evolution hat keine Entscheidungsfreiheit, sondern existiert empirisch zugänglich nur im Rahmen einer auf Dauer gesehen degenerierenden Mikroevolution. Eine Höherentwicklung ist eine unzulässige Extrapolation aus allmählicher Abwärtsentwicklung. Doppelfunktionen müssen, wie der Name schon andeutet, mindestens zwei Funktionen gleichzeitig ausführen können. Die Entstehung solcher Doppelfunktionen ist logischerweise unwahrscheinlicher als die Entstehung von Einfachfunktionen.
Letztendlich bringen alle hier vorgebrachten Erklärungsversuche neue Probleme, statt die bestehenden Probleme der Evolutionstheorie zu beseitigen oder zu verringern: Ohne Selektion wäre eine Evolution ungerichtet (und so eine Evolution braucht man nicht), mit Selektion wird Evolution andererseits stark behindert (um nicht zu sagen: verhindert). Mutationen sowie Kopierfehler werden zwar als grundsätzlich negativ angesehen, aber ohne sie gäbe es überhaupt keine Veränderungen. Doppelfunktionen verringern das Problem der Synorganisation zwar ein wenig, potenzieren jedoch die Unwahrscheinlichkeit ihrer Entstehung. Es ist so wie Junker und Scherer es in ihrem Kritischen Lehrbuch treffend formulieren:
Die Einbeziehung innerer Selektionswirkungen [z.B.: Genkopplung, Anm. von mir] ist zwar sicher eine theoretische Notwendigkeit, aber in dieser Theorie einer evolutiven Entstehung neuer Strukturen werden ebensoviele neue Probleme aufgeworfen wie alte als gelöst angesehen werden. [...] Den Erklärungsversuchen für Makroevolution durch "Präadaption", "additive Typogenese" und "Doppelfunktionen" gelingt nur eine "Verkleinerung" der Problematik, sie können jedoch keine Lösungen anbieten (S. 93). |
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Zitat vom Link:
| Zitat: |
| Damit hatten wir ein großes Rätsel der Evolution des menschlichen Auges, nämlich die Herkunft der Lichtsinneszellen, gelöst." |
Großartig, damit hat man herausgefunden, dass der Ursprung der Lichtsinneszellen nicht x sondern y ist, wobei sie dort vom Himmel gefallen sind.
Solche Artikel erscheinen alle Jahre wieder. Vor Zehn Jahren, vor 30Jahren , vor 50....
Immer wollte man endlich dass Problem des Auges gelöst haben. Ziel ist es die Menschen hinzuhalten und den Anschein zu geben, die Evoluionstheorie wäre drauf und dran alle offnen Fragen zu klären.
Dieselben Artikel wird man auch noch in 10 Jahren zu lesen bekommen, und es wird wieder heissen: Man ist ein großes Stück weiter.....
Die Evolutionistische Sicht auf die Entstehung des Auges und die Antworten darauf findet man beim Link weiter unten:
http://www.intelligentdesigner.de/Wahrscheinlichkeit2.html
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Ich greife mal ein Beispiel aus der angegebenen Seite heraus:
| intelligentdesigner hat folgendes geschrieben: |
Martin Neukamm: Eine günstige Anpassung vergrößerte aus Schutzgründen die Vertiefung immer mehr und schloß das Becherauge bis auf eine kleine Lichtöffnung.
Frieder Meis: Eine Vertiefung und ein Verschluss haben eine permanente Verschlechterung der Lichtausbeute zur Folge. Mit jedem Schritt kann das Lebewesen schlechter zwischen hell und dunkel unterscheiden. Die Selektion wird immer dann von Evolutionstheoretikern solange "deaktiviert", bis sich am Ende einer Kette von Veränderungen ein größerer Vorteil ergibt als die Summe der einzelnen Nachteile. Hier wird der Selektion einfach vorausschauende Intelligenz unterstellt! Die erwähnte unbekannte "günstige" Anpassung besteht also aus einer Reihe von nachteiligen Veränderungen, die aber im Endergebnis Vorteile bringen soll. Am Ende der Kette wird die Selektion dann wieder zum Zwecke der Überprüfung des Endergebnisses "rekrutiert". |
Meis hat Neukamm nicht verstanden (oder tut so als ob). Die günstige Anpassung besteht nicht aus einer Reihe von nachteiligen Veränderungen sondern wird mit Schutzgründen belegt. Die Selektion wird also keineswegs deaktiviert sondern läuft den Umweg über eine Doppelfunktion. Das hat nichts mit vorausschauender Intelligenz zu tun. Meis unterstellt hier Neukamm irrtümlich oder absichtlich Fehler, die dieser gar nicht begangen hat. Die Verschlechterung der Lichtausbeute kann so schlimm nicht sein, denn unser Auge bekommt noch genug Licht zum Sehen, obwohl die Netzhaut tief in einer Höhle hinter einer winzigen Öffnung liegt.
Es gibt auch eine Antwort von Neukamm: http://www.martin-neukamm.de/meis.html
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