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Religion ist das Netz um einen Fisch zu fangen.
Ist der Fisch gefangen, hat das Netz seinen Zweck erfüllt
Was denkt Ihr?
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Lieber Martin, Religionen entstehen durch Menschen - es bildet sich - langsam - im Laufe der Jahrtausende - vielleicht liegt auch hier ein Schöpfungsplan zugrunde.
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Die meisten Hindus wissen gar nicht, dass sie Hindus sind. Denn dieser Ausdruck wurde von den Europäern für die indische Religion erfunden, die es in dieser einheitlichen Form gar nicht gibt. Vielmehr gibt es in Indien ein ganzes Bündel an Religionen.
Die Inder selbst sprechen bei ihrer Religion lieber von der "ewigen Ordnung" – in der alten Sprache Sanskrit heißt sie "Sanatana dharma". Damit ist eine allumfassende, kosmische Ordnung gemeint, die alles Leben bestimmt.
Keine Glaubenswahrheiten
Der Hinduismus kennt also in diesem Sinne keine Glaubenswahrheiten, die ein Lehramt auslegen und an denen sich die Rechtgläubigkeit orientieren könnte. Es geht vielmehr um das richtige Handeln, die richtige Sitte.
Ewige Seele
Hindus glauben an eine ewige Seele, die mehrere irdische Existenzen durchläuft.
Heilige Schriften
Die wichtigsten heiligen Schriften sind die Veden. Äußerst populär ist die Bhagavad-Gita aus dem Epos Mahabharata.
800 Millionen Hindus |
http://religion.orf.at/projekt02/religionen/re_content.htm
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Was verstehen wir unter dem Wort Religion? Die wörtliche Deutung bringt uns nicht weiter. Re heißt zurück und Ligio heißt binden, also "zurückbinden". Ich habe im Oxford English Dictionary nachgeschaut. Da wird folgendes geschrieben:" Eine der existierenden Systeme des Glaubens und Anbetung, z.B. im Islam, Christentum. " Weiter heißt es: Anerkennung einer übermenschlich kontrollierenden Instanz, besonders dies des persönlichen Gottes der Unterordnung, die Unterordnung verlangt und dadurch unsere mentale Einstellung und Verhalten bestimmt".
Diese Auslegung darf für weite Teile des Westens und West-Asiens stimmen, aber nicht für die ganze Welt. Buddhismus, Jainismus und Konfuzianismus z.B. kennen das Konzept Gott nicht. Auch im Hinduismus ist das Konzept Gottes nicht obligat. Der oberste Grundsatz hier lautet:" Solange Du Deine Pflicht tust, ist es egal ob Du an Tausend Götter, an einen Gott oder an keinem Gott glaubst". In der etwa 120,000 Jahre dauernden Geschichte der Menschheit ist das Konzept Gottes relativ jung. Gehen wir stufenweise zurück in der Geschichte.
In dem späteren Zeitalter der Menschheit, wo sich die großen Religionen herausbildeten, finden wir, dass die Menschen unbedingt den
Schöpfungszeitpunkt festlegen wollten. Fast in jeder Religionsliteratur lesen wir zuerst immer die Beschreibung und Erklärung, wann die Schöpfung stattfand und wann den Menschen die Herrschaft der Welt gegeben wurde, |
http://www.bfg-bayern.de/neuburg/Entstehung_Reli.htm
und ob so oder so:
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m Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen
,Meint ihr denn, Wir hätten euch zum Zeitvertreib geschaffen, und ihr würdet nicht zu Uns zurückgebracht` (Al-Mu'minun:115)
Der Koran hat mit dieser Frage nicht nur eine Art Kritik an den atheistischen Menschen geäußert, sondern vielmehr eine Beschreibung von Gottes Charakter geliefert und die wichtigsten Eigenschaften seiner Religion offengelegt. |
http://www.khadem.de/samy/islam/EigenschaftenDerReligion.html
Vielleicht war es Gottes Wille, daß wir uns (noch) nicht einig sind und weitersuchen.
Gott läßt sich suchen und keiner kann sagen: er habe ihn schon gefunden.
Weil jeder Mensch Gott in sich finden soll.
suchwort: entstehung der religionen
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| Uneins ist die historische Forschung darüber, wann religionsähnliche Phänomene erstmals in der Menschheitsgeschichte auftraten. Die Religionsgeschichte wertet Gräber und Grabbeigaben als frühe Zeichen religiösen Ausdrucks. Die Religionen schriftloser Kulturen werden häufig als Naturreligionen bzw. indigene Religionen und spätere Formen als Animismus bezeichnet. |
http://de.wikipedia.org/wiki/Religion
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| Die Religion ist eine menschlich und gesellschaftlich notwendige Ordnung. Religiöser Glaube wird auf vielfältige Weise gelebt. |
http://www.islamische-akademie.de/o.....und_sinn_von_religion.htm
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Rastafari-Religion
Rastafarianismus ist eine vergleichsweise junge Religion. Ihr Beginn wird auf die Jahre nach 1930 datiert, doch ihr Ursprung liegt in dreierlei Hinsicht weiter zurück: Rastafarianismus stützt sich symbolisch auf die anglikanische Bibel, spirituell auf west-afrikanische Religionen und psychologisch auf die Erfahrungen der afrikanischen Sklaven, die seit dem 15. Jhd. von Afrika verschleppt und nach Amerika gebracht wurden. |
http://members.aol.com/riddimxl/geschichte.htm
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Das Ziel der Religion, wie sie vom Himmel des heiligen Willens Gottes offenbart ist, besteht darin, Einheit und Eintracht unter den Völkern der Welt zu stiften; macht sie nicht zur Ursache für Zwist und Streit. Die Religion Gottes und Sein göttliches Gesetz sind die machtvollsten Werkzeuge und die sichersten Mittel dafür, daß das Licht der Einheit zwischen den Menschen anbricht. Der Fortschritt der Welt, die Entwicklung der Nationen, die Ruhe der Völker und der Frieden aller Erdenbewohner gehören zu den Grundsätzen und Geboten Gottes. Die Religion schenkt dem Menschen die wertvollste aller Gaben, reicht ihm den Kelch des Wohlstands, verleiht ihm ewiges Leben und läßt unzerstörbare Wohltaten auf die Menschheit herniedergehen.
Bahá'u'llah |
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Hallo Martin,
ich persönlich glaube, dass es das Göttliche nicht nötig hat, ein "Netz" auszuwerfen das Menschen fängt.
Der Mensch ist da jedoch etwas anders.
Religion ist von Menschen für Menschen gemacht und ein Machtkonstrukt, das mit dem eigentlichen, persönlichen Glauben häufig nicht unbedingt etwas gemein hat.
LG
Dani
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