Foren-Übersicht
Impressum | Login | Registrieren | Forum | Suche

Berg der Verklärung












@Pax

Gott selbst bestätigt Jesus als seinen Sohn, bei der Taufe (Mt. 3,17), auf dem Berg der Verklärung (Mk 9,7). Der Engel kündigt seine Geburt als Sohn des Allerhöchsten an (Lk. 1,32). Petrus bestätigt es in Mt. 16,16. Johannes in 1. Joh. 4,15. Nathanael in Joh. 1,49, Martha in Joh. 11.27, der römische Hauptmann bei der Kreuzigung Mt. 27,54, der äthiopische Finanzminister in Apg. 8,37. Selbst Satan (Mt. 4,3+6) und die Dämonen wissen es Mt. 8,29)

Gott ist mit unserem Denken nicht zu erfassen. Er ist überräumlich, überzeitlich und unausforschlich, darum sind uns alle bildhaften Vorstellungen von ihm schon im 1. Gebot untersagt. Gott hat sich dennoch "nicht unbezeugt gelassen" (Apg. 14,17); er hat sich uns offenbart. Er ist der Eine und zugleich der Dreieine.

Gott ist der Eine: Es gibt keinen anderen Gott als nur den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs
2. Mose 3,6: " Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott".
Jes. 44,6: "Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. Ich, ich bin der Herr, uns ist außer mir kein Heiland".

Gott ist der Dreieine: Zugleich begegnet uns Gott als Einheit sind drei Personen. Es handelt sich nicht um drei verschiedene Götter, sondern - wie es viele Stellen der Bibel belegen (z.B. 1.Kor.12,4-6, Eph. 1,17, Hebr. 9,14) - um einen Dreiklang von Willen, Tun und Wesen Gottes. Von diesem dreieinen Gott wird in dreifacher Wese in personaler Differenzierung geredet: - Gott, der Vater - Jesus Christus, der Sohn Gottes - der Heilige Geist.
Der in der Bibel nirgends vorkommende Ausdruck der "Dreieinigkeit" ist der menschliche Versuch, dies göttliche Geheimnis mit einem Wort zu fassen.

In Jesus wurde Gott Mensch: "Das Wort ward Fleisch" (Joh. 1,14).
Gott wurde sichtbar, hörbar, tastbar. (1. Joh. 1,1) und im Glauben greifbar (Joh. 6,69).
Durch Jesus haben wir Zugang zum Vater. (Joh. 14,6) und dürfen als Kinder
"Abba, lieber Vater" (Römer 8,15) sagen.
Jesus ist der Sohn Gottes, er ist mit dem Vater wesensgleich: "Ich und der Vater sind eins" (Joh. 10,30), darum konnte er sagen: "Wer mich sieht, sieht den Vater" (Joh. 14,9).

Habe auch noch eine gute Site dazu:
http://www.nikodemus.net/1534?page=0

Zweifeln ist menschlich
Dass Jesus an Gott gezweifelt haben könnte, halte ich für unmöglich. Jesus ist Gott - wie sollte er an sich selbst zweifeln?

Wir Menschen dagegen zweifeln schon hin und wieder an uns selbst, unserem Können, unserer Einschätzung, unseren Plänen... Dieser Zweifel ist Folge unserer Unvollkommenheit. Gott ist jedoch vollkommen. Er durchschaut sogar unsere Zweifel, kann selbst jedoch nicht zweifeln.


Warum schrie Jesus "Mein Gott, mein Gott... "?
Hinter den Worten "Mein Gott, warum hast du mich verlassen" steckt etwas anderes: Jesus war "buchstäblich" von Gott verlassen!

Er sprach im Laufe seines Wirkens immer wieder davon, dass er und der Vater eins sind (z.B. Johannes 14,11). Diese Einheit zwischen dem Vater und dem Sohn wurde auch nicht durch die Gefangennahme und Folterung gestört (Johannes 16,32). Doch in dem Moment, als Jesus sein Lebenswerk vollendete, indem er stellvertretend für uns starb, riss diese Verbindung ab. Den Fluch der Gottverlassenheit, der der Lohn für jede unserer Sünden ist, nimmt Jesus im Sterben auf sich.

In 2.Korinther 5,21 lesen wir:

Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir von dieser Schuld frei sind und Menschen werden, die Gott gefallen.
2.Korinther 5,21

Eine Geschichte zur Illustration
Man kann sagen, dass Gott sich buchstäblich zerrissen hat, um für uns eine Strafe zu übernehmen, die wir nicht überleben könnten. Es gibt eine kleine Geschichte, die dies in anderen Worten verdeutlicht:

Ein Häuptling hat aufgrund zunehmender Diebstähle ein neues Gesetz erlassen: Jeder Dieb wird öffentlich mit 30 Peitschenhieben bestraft.
Der erste Dieb, der nach dem Inkrafttreten des Gesetzes erwischt und dem Häuptling vorgeführt wird, ist seine kranke und altersschwache Mutter. Jeder im Volk weiß, dass sie die Peitschenhiebe nicht überleben würde. Ebenso ist allen klar, dass der Häuptling nicht länger Häuptling wäre, wenn er aus familiären Gründen seine Gesetze beliebig außer Kraft setzen würde. Der Häuptling erbittet sich Bedenkzeit bis zum Sonnenuntergang.

Wieder ist das ganze Volk versammelt, als es den Urteilsspruch hört: Die Mutter muss die gerechte Strafe zahlen. Sie wird in die Mitte zum Vollstrecker geführt. Gerade als dieser ansetzen will, stellt sich der Häuptling vor seine Mutter und befiehlt: "Schlage zu, aber keinen Schlag zu wenig."


Der Höhepunkt der Menschheitsgeschichte
Jesus ist der Teil Gottes, der sich für uns in den Tod gibt, der sich zwischen uns und unsere verdiente Strafe stellt und uns so vor dem sicheren Tod rettet. Diese Gottverlassenheit könnte kein Mensch überleben - es wäre der ewige Tod, ein Tod ohne Rückkehr.

Jesus geht für uns diesen Weg, er zerreißt sich für uns, nimmt an unserer Stelle die Trennung vom Vater in Kauf - damit er uns ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott anbieten kann.
Der Aufschrei "warum hast du mich verlassen" ist der schmerzliche Höhepunkt der Leiden Jesu - aber es ist auch der Höhepunkt für alle, die dieses so teuer bezahlte Geschenk annehmen!

Quelle:http://www.nikodemus.net/770?page=-1
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


Ähnliche Themen
Als er die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg
Vor Berg steht
Der heilige Prophet Mohammed ruft Menschen auf einen Berg
Die Mündliche Torah erhielt Mosche auf dem Berg Sinai
Wenn der Koran auf einen Berg herabgesandt worden wäre
Hätten Wir diesen Qur'an auf einen Berg herabgesandt
Steinigung Satans nach der Rückkehr vom Berg Arafat
um einen berg geht der vereehrt wurde
Verklärung des Herrn
Berg der Seligpreisungen