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Himmlische und geistige Sinne












Zitat:
Jesus sagt selber betet zum einen Gott und das er keine Wunder aus sich selbst hervorbrachte sondern nur durch Gott....das steht alles in der Bibel ! Hast du Antworten ?
In welcher Bibel? Und wer sagt Dir, daß das so alles stimmt, was die Menschen in der Bibel geschrieben haben?
Zitat:
Wie unterscheiden sich Jesu Neuoffenbarungen von den Evangelienniederschriften? {jl.ev09.090,02}

"In jenen Zeiten wird meine Lehre den Menschen nicht verhüllt, sondern völlig dem himmlischen und geistigen Sinne nach enthüllt gegeben werden, und darin wird das Neue Jerusalem bestehen, das aus den Himmeln auf die Erde herniederkommen wird. In seinem Licht wird den Menschen erst klarwerden, wie sehr ihre Vorgänger von den falschen Propheten, gleichwie die Juden von den Pharisäern hintergangen und betrogen worden sind." {jl.ev09.090,02}

Warum lehrte Jesus seine Jünger weniger, als er nun durch die Neuoffenbarung enthüllt? {jl.ev09.090,06}

Auf die Frage der Jünger, weshalb ihnen die Lehre nicht auch schon (vollständig) unverhüllt gegeben werde, erhielten sie von Jesus die Antwort: "Ich hätte euch noch gar vieles zu sagen und zu enthüllen, aber ihr alle könnt das noch nicht ertragen." {jl.ev09.090,06}
Es wurde ihnen weiter bedeutet, daß damals der Unterricht "gewisserart an Kinder" zu ergehen habe und daß sie es "noch gar nicht ahnen könnten, zu welch umfassenden Wissenschaften und (technischen) Künsten es die Menschen dereinst bringen würden" {jl.ev09.090,08}.

Warum läßt Jesus so unterschiedliche Evangelienauslegungen zu, die auf der verhüllten Ausdrucksweise der Bibel beruhen? {jl.ev01.216,13-14}

Die teilweise Verhüllung des Inhaltes des Evangeliums, wodurch die vielen falschen Auslegungen möglich geworden sind, wurde vom Herrn zugelassen. Auf Befragen des Evangelisten Johannes (der sein Apostel war, d. Vf.) äußerte sich Jesus dazu wie folgt: "Es ist besser, daß die Sache (des Evangeliums, d. Vf.) der Welt in aller Verhülltheit gegeben wird, sie kann sich dann bloß mit der Hülle zerbalgen, innerhalb derer aber der Lebenskern unversehrt bleibt." "Wenn es dereinst vonnöten sein wird, so werde Ich schon von neuem Menschen erwecken und werde ihnen alles kundgeben, was hier geschehen ist und was die Welt zu erwarten hat um ihrer unverbesserlichen Bosheit willen." {jl.ev01.216,13-14}


Und warun Jesus=Gott ist, und ich dieses sogar erfahren habe, habe ich zuletzt im Thread "Die Seele" versucht zu beschreiben: http://www.geistigenahrung.org/viewtopic.php?p=96751#96751

...und hier noch was von Swedenborg:
Zitat:
Der Herr ist der Gott des Himmels

Zuerst muß man wissen, wer der Gott des Himmels ist, weil das übrige davon abhängt; im ganzen Himmel wird kein anderer als Gott des Himmels anerkannt, als der Herr allein; sie sagen daselbst, wie Er selbst gelehrt hat, daß Er einer [und derselbe sei] mit dem Vater; und daß der Vater in Ihm sei, und Er im Vater; und daß wer Ihn sieht, den Vater sehe; und daß alles Heilige aus Ihm hervorgehe: Joh.10/30,38; 14/10,11; 16/13-15.
Ich sprach hierüber öfter mit den Engeln, und sie sagten beharrlich, sie können im Himmel das Göttliche nicht in drei unterscheiden, weil sie wissen und wahrnehmen, daß das Göttliche eines ist und daß es eines ist im Herrn; sie sagten auch, daß die, welche von der Kirche aus der Welt herkommen, bei denen die Vorstellung dreier Göttlichen ist, nicht in den Himmel aufgenommen werden können, weil nämlich ihr Denken [hin und her] irrt von einem zum anderen und es dort nicht erlaubt ist, drei zu denken und einen zu nennen, weil im Himmel jeder aus dem Denken redet; denn dort findet ein denkendes Reden oder ein redendes Denken statt; weshalb denn solche, die in der Welt das Göttliche in drei unterschieden und von jedem eine gesonderte Vorstellung gefaßt und diese nicht im Herrn zu einer gemacht und konzentriert hatten, nicht aufgenommen werden können; denn im Himmel findet ein Gemeinsch aftlichmachen aller Gedanken statt: würde daher dorthin kommen, wer drei denkt und einen ausspricht, so würde er sogleich ausgekannt und ausgestoßen werden. Es ist jedoch zu wissen, daß alle, die nicht das Wahre vom Guten oder den Glauben von der Liebe getrennt hatten, im anderen Leben, wenn sie belehrt worden sind, die himmlische Idee vom Herrn, daß Er der Gott des Alls sei, annehmen; anders aber die, welche den Glauben vom Leben getrennt, das heißt, die nicht nach den Vorschriften des wahren Glaubens gelebt hatten.

Die innerh alb der Kirche den Herrn geleugnet und bloß den Vater anerkannt und in solchem Glauben sich bestärkt hatten, sind außerhalb des Himmels; und weil bei ihnen keinerlei Einfließen stattfindet aus dem Himmel,in dem der Herr allein angebetet wird, so werden sie stufenweise des Vermögens beraubt, über irgend etwas das Wahre zu denken, und werden endlich wie stumm oder reden albern und wanken im Gehen, und ihre Arme hängen herab und schwanken hin und her, wie wenn sie keine Kraft in den Gelenken hätten. Die aber das Göttliche des Herrn geleugnet und bloß Sein Menschliches anerkannt hatten, wie die Socinianer, sind gleichfalls außerhalb des Himmels und werden nach vorne etwas rechts hin gebracht und in die Tiefe hinabgelassen und so gänzlich von den übrigen aus der Christenheit abgesondert. Diejenigen aber, welche sagen, sie glauben an ein unschaubares Göttliche, das sie das Seiende des Alls nennen, aus dem alles entstanden ist, und den Glauben an den Herrn verwerfen, diese wurden als solche erfunden, die an keinen Gott glauben, weil das unschaubare Göttliche ihnen ist wie die Natur in ihrem ersten, woran es keinen Glauben und wozu es keine Liebe geben kann, weil es kein Denkbild davon gibt; diese werden unter diejenigen verwiesen, welche Naturalisten heißen. Anders ergeht es denen, die außerhalb der Kirche geboren sind und Heiden genannt werden, von denen im folgen den [die Rede sein wird].

Alle Kinder, aus denen der dritte Teil des Himmels besteht, werden in die Anerkennung und in den Glauben eingeleitet, daß der Herr ihr Vater ist, und nachher, daß Er der Herr aller, somit der Gott des Himmels und der Erde ist. Daß die Kinder in den Himmeln heranwachsen und durch Erkenntnisse vervollkommnet werden bis zur engelgleichen Einsicht und Weisheit, wird man im folgenden sehen

Daß der Herr der Gott des Himmels sei, können die Angehörigen der Kirche nicht bezweifeln, denn Er selbst lehrte, daß alles, was der Vater hat, Sein sei: Matth.11/27; Joh.16/15; 17/2; und daß Er alle Gewalt im Himmel und auf Erden habe: Matth.28/18; im Himmel und auf Erden sagt Er, weil, wer den Himmel regiert, auch die Erde regiert, denn das eine hängt vom anderen ab. Den Himmel und die Erde regieren heißt, [diese] empfangen von Ihm alles Gute, das Sache der Liebe, und alles Wahre, das Sache des Glaubens ist, mithin alle Einsicht und Weisheit und so alle Seligkeit, mit einem Wort, das ewige Leben; dies lehrte auch der Herr, indem Er sagte: „Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen“ : Joh.3/36. Anderwärts: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an Mich glaubt, wird leben, wenn er auch stirbt; jeder, der lebt und an Mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben“: Joh.11/24,25. Und in einer anderen Stelle: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben: Joh.14/6.

Es waren einige Geister, welche, solange sie in der Welt lebten, den Vater bekannt, vom Herrn aber keine andere Vorstellung als wie von einem anderen Menschen gehabt und daher nicht geglaubt hatten, daß Er der Gott des Himmels sei; diesen wurde deshalb erlaubt, herumzuwandern und, wo sie wollten, zu untersuchen, ob es einen anderen Himmel gebe, als den des Herrn; sie suchten auch wirklich einige Tage hindurch und fanden nirgends einen solchen. Sie gehörten zu denen, welche die Seligkeit des Himmels in die Herrlichkeit und ins Herrschen setzten, und weil sie ihren Wunsch nicht erlangen konnten und ihnen gesagt wurde, der Himmel bestehe nicht in dergleichen, so wurden sie unwillig und wollten einen Himmel haben, in dem sie über andere herrschen und durch eine Herrlichkeit, gleich der in der Welt, hervorragen könnten.

aus: Himmel und Hölle.
Beschrieben nach Gehörtem und Gesehenem von Emanuel Swedenborg -> http://www.wlb-stuttgart.de/referate/theologie/swedvotx.html


Zum Thema noch etwas aus dem Forum der A-Site:
Zitat:
Immer wenn er vom Vater redete, meinte er die Liebe - während der hl. Geist (Gottheit) die Kraft ist und Jesus, während er auf Erden wandelte, die Folge (Sohn) der Liebe, das Wort, die Wahrheit vorlebte, weil auch der menschliche Teil auf den göttlichen Teil, seinen Geist, hörte. Nur so konnte er sagen,
dass er die Wahrheit sei, denn Liebe und Wahrheit sind eins. Liebe ist Wahrheit und Wahrheit ist Liebe. Wenn du in der Wahrheit tätig wirst, kannst du nur gleichzeitig mit gerechter Liebe handeln - es ist eins.
"Der Vater und ich sind eins"
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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