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Stelle Dir mal vor, Du würdest Ewig auf der Erde leben. Irgendwann ist die Sonne erloschen, es wird dunkel und kalt. Alle Planzen sterben aus Lichtmangel und weil alles Wasser gefroren ist.
Das Leben ist dynamisch. Zur Geburt gehört der Tod. Je älter Du wirst, desto mehr erkennst Du den Tod als Bestandteil Deines Leben an. Es ich auch ein Bestanteil des Lebens anderer. Es ist doch auch etwas tröstliches: egal ob wir viel hast oder wenig, der Tod macht vor niemandem Halt. Vor ihm sind wir alle gleich.
Es ist uns einige Zeit auf dieser Erde gegeben. Wir wissen allerdings nicht wie viel. Die Gewissheit des Todes erinnert uns daran, dass uns begrenzte Zeit für unsere Vorhaben gegeben ist. Der Tod als Ansporn. Der Tod erinnert uns daran, dass alle Leiden ein Ende haben. Sollten wir behindert sein, sollten wir Krank werden. Der Tod ist das Ende der Behinderung und der Krankheit. Der Tod ist eine Hoffnung.
Das Leben aber geht weiter. Du hast einen freien Willen, Dein Leben so zu gestalten, wie Du es willst. Du hast einen Freien Willen dein Jenseits so zu gestalten, wie Du es willst. Dein freier Willen wird Dir erhalten bleiben. Tue was Du willst im Diesseits wie im Jenseits. Und wenn Dir das Leben auf Erden gefallen hat, dann kehre zurück. Wenn Du sagst Du hattest genug, dann lebe in anderen Reichen.
Es liegt bei Dir. Das Leben ist ein Tanz! Tanze mit! Und wisse, dass auch der Tod ein Teil des Tanzes ist. Denn wie die Geburt ein Wandel war, so wird auch der Tod ein Wandel sein.
Je mehr Du die Angst vor dem Tod überwindest, desto mehr überwindest Du die Angst vorm Leben.
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