Warum glaubt ihr (oder auch nicht) an Gott?


Hallo!

Warum glaubt ihr an Gott? Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber
gemacht warum genau ihr an einen Gott glaubt oder auch nicht?

Mich würde auch sehr interessieren, ob es einen Zusammenhang zwischen
Erziehung und dem Glauben an Gott gibt. Ob jemand dessen Kindheit stark
von religiösen Werten geprägt wurde auch später selber eine nahe Beziehung
zu Gott hat. Was glaubt ihr? Welche Erfahrungen habt ihr in dieser Beziehung
gemacht?

Ich bin gespannt auf eure Beiträge.

Liebe Grüße, Lars
Hallo Lars,

die meisten Menschen, die an Gott glauben, tun dies wegen des kulturellen Umfelds, in das sie hineingeboren wurden.
Hier im Forum wirst du aber welche finden, die sich sehr viel weiter gehende Gedanken gemacht haben.

Ich glaube nicht an Gott und habe es, soweit ich mich erinnere, auch nie getan.
Erste Wahl wäre der Gott der Christen gewesen, aber was habe ich mit dem zu tun, "der dich aus Ägypten geführt hat". Ich war nie in Ägypten. Ein Gott, der einen Bund mit einem vor-antiken nahöstlichen Volk hat, kann nicht meiner sein. Allah fällt genauso flach.
Überhaupt zeigt die Vielzahl an Göttervorstellungen auf der Welt, dass keine davon wahr ist. Viele meinen, dass diese Götter im Kern doch nur einer sind, aber dass ist eine undifferenzierte Friede-Freude-Eierkuchen-Vorstellung.
Hallo Kereng,

Zitat:
Ich glaube nicht an Gott

Eine mutige Aussage, der ich meinen absoluten Respekt zolle!

Zitat:
Viele meinen, dass diese Götter im Kern doch nur einer sind, aber dass ist eine undifferenzierte Friede-Freude-Eierkuchen-Vorstellung


Hm, nicht unbedingt.
Hast du die schon einmal Gedanken darueber gemacht, ob der Begriff "Gott" nicht vieleicht ein Synonym und Sammelbegriff, fuer eine noch nicht vollstaendig definierte naturwissenschaftliche Theorie (M-Theorie und noch unbekannte Nachfolger)und in Folge eine Anzahl von psychosozialen Gesetzmaesigkeiten sein koennte?

LG
Martin
Hallo ihr Lieben

Also ich glaube ( wäre das falsche Wort eher überzeugt davon), dass es einen Gott gibt !
Lars wie du schon sagst denke ich das die Erziehung eine große Rolle dabei spielt wie man sich entwickelt, allerdings glaube ich das dies nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt so ist, denn auch das Kind wird irgendwann erwachsen und entwickelt ein eigenes Verständnis der Dinge er hinterfragt und will entweder mehr wissen oder nicht. Je nachdem stärkt mann seinen eigenen Glauben dadurch das man selber forscht und erkennt. Wie siehst du das?

Ich kenne viele Menschen die auch später zum Glauben gefunden haben deswegen denke ich gibt es keine Pauschal Lösung von der man ausgehen kann warum man an Gott glaubt. Es hat mit einem selbst zu tun, jemand der sucht der findet auch! Warum lebe ich? was ist der Sinn des Lebens? diese fragen führen unweigerlich zu Gott?

Ich denke das ohne Gott alles sinnlos wäre! Alles führt meiner Meinung nach zu einem Gott!


mfg keys
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Der Unterschied zwischen denen, die Gottes gedenken und denen, die Gottes nicht gedenken ist der gleiche Unterschied wie zwischen den Lebenden und den Toten
Hallo! auch ich glaube an den lieben Gott .

Die Welt ist zb vom Urknall entstanden.
Von nichts kommt nichts, also muss es was geben? Antwort : Gott.

Man muss sich viele Fragen stellen und sie werden dir beantwortet.

wie mein Vater schon sagte : Es ist eine Gabe von Gott an Gott zu glauben.

Ich denke da ist was wahres dran

Und meiner Familie sind auch schon viele Wunder passiert.

I love u God
Hallo,

Zitat:
Die Welt ist zb vom Urknall entstanden. Von nichts kommt nichts, also muss es was geben? Antwort : Gott.

Ich frage mich, ob wir denn wirklich in den letzten 4000 Jahren in Bezug auf Religion nichts dazu gelernt haben.

Also der Gott des Urknalls?

Schon die alten Germanen stellten die Frage:
Auf der Welt gibt es Blitz und Donner. Von nichts kommt nichts, also muss es was geben? Antwort : der Gott Thor.

Das selbe Strickmuster.
Zitat:
Thor ist der Donnerer. Als solcher führt er drei Kleinode mit sich: Den Blitze schleudernden Donnerhammer Mjölnir der, einmal geworfen, nie sein Ziel verfehlt und von selbst zurückkehrt, den Machtgürtel Megingjard und Eisenhandschuhe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Thor


Warum glauben Menschen immer, das sie alles wissen muessten.
Was ist so schlimm daran, einfach mal zu sagen, "Weiss ich nicht!"?

Hier noch eine kleine Auswahl aus Griechenland:

Schöpfungsgötter
Aither (Äther) - die reine Luft des oberen Himmels, in der die Götter atmen und in der die Gestirne schweben; Sohn von Erebos und Nyx
Chaos - ungeordneter und ungeformter Weltzustand, aus dem die Götter hervorgingen
Erebos - die Finsternis, entstand aus dem Chaos (nach anderen Quellen auch aus der Paarung des Chaos mit der Dunkelheit)
Eros - das "Vereinende", nach Hesiod war er einer der ersten, die entstanden sind, da eine Gewalt, eine Bindungskraft, da sein musste, um einen Zusammenhalt im Universum zu garantieren
Gaia - die Erde in Göttergestalt, entstand aus dem Chaos, auch Urmutter aller Götter
Hemera - der Tag; Tochter des Erebos und der Nyx
Nyx - die Nacht, entstand aus dem Chaos (nach anderen Quellen auch aus der Paarung des Chaos mit der Dunkelheit)
Uranos - Himmel in Göttergestalt; durch Gaia ohne Zeugungsakt geboren

Titanen
Die Titanen stammen der Sage nach von Uranos und Gaia ab (Details siehe Artikel Titanen).

Atlas - Sohn von Iapetos und Klymene, musste als Strafe für seine Teilnahme am Titanenkampf das Himmelsgebirge tragen und trägt, nachdem er von Perseus versteinert wurde, als Atlasgebirge den Himmel auf seinen Schultern
Hyperion - Licht- und Sonnengott, zeugte mit Gattin Theia den Sonnengott Helios, die Mondgöttin Selene und die Göttin der Morgenröte Eos
Iapetos - Gatte der Nymphe Klymene (Tochter des Okeanos), wurde nach der Niederlage gegen die olympischen Götter in den Tartaros verbannt
Koios - wurde nach der Niederlage gegen die olympischen Götter in den Tartaros gestoßen
Kreios - Gatte der Eurybia
Kronos - Vater des Zeus, der Hera, der Demeter, der Hestia, des Poseidon und des Hades, wurde nach der Entmannung des Vaters Uranos zum Herrscher der Welt; Gatte von Rhea; wurde von seinem Sohn Zeus entmachtet und herrscht nun auf der Insel der Seligen
Mnemosyne (Erinnerung) - Mutter der neun Musen
Okeanos - Herr des Ozean, stärkster der Titanen, zeugte mit seiner Schwester und Gattin Tethys die Flussgötter, Meeres- und Quellnymphen
Phoibe - Frau des Koios, Mondgöttin
Rhea - Mutter von Hestia, Demeter, Hera, Hades, Poseidon und Zeus; herrscht mit Gatte Kronos seit dessen Entmachtung auf der Insel der Seligen
Tethys - Meeresgöttin, Gattin des Okeanos, als Amme der Hera verfluchte sie Hera zuliebe die Sternbilder, immer über den Himmel zu wandern
Theia - Gattin des Koios, fordert für ihre Kinder einen Herrschaftsanspruch neben den Titanen, woraufhin Hyperion und Helios getötet werden und Selene Selbstmord begeht
Themis - Göttin der Gerechtigkeit und der Ordnung, zweite Gattin (nach Methis) des Zeus, sie kennt die Zukunft und ermöglicht so Deukalion und Pyrrha, die Sintflut zu überleben und die Erde neu zu bevölkern

Olympische Götter [Bearbeiten]
Demeter (Wandgemälde in Pompeji)Die Olympischen Götter sind die Hauptgötter der griechischen Mythologie (Details siehe Artikel Olympische Götter).

Aphrodite - entstand aus dem Samen des durch Kronos abgeschnittenen Geschlechts des Uranos, Göttin der Liebe und Schönheit
Apollon - Sohn von Zeus und Leto, Gott des Frühlings, des Lichts, der Sittlichkeit und der Künste. Einige fürchteten in ihm aber auch einen Todesgott, der mit seinen Pfeilen u.a. die Pest verbreitete. (siehe hierzu Ilias, erster Gesang)
Ares - Sohn von Zeus und Hera, Gott des Krieges
Artemis - Tochter von Zeus und Leto, Göttin der Jagd, des Wachstums und der Geburt
Athene - Tochter von Zeus und Methis, Göttin der Weisheit, der Wissenschaft, der Web- und Zimmererkunst
Demeter - Tochter von Kronos und Rhea, Göttin der Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten
Dionysos - Sohn von Zeus und Semele, Gott des Weines, der Masken und somit der Tragödie
Eris - Göttin der Zwietracht und des Streites
Hades - Ort und Gott der Toten, der Unterwelt
Helios - früherer Gott der Sonne, wurde im Laufe der Zeit durch Apollon ersetzt.
Hephaistos - Sohn von Hera, von Meernymphen aufgezogen, Gott des Feuers und der Schmiede
Hera - Tochter von Kronos und Rhea, Gattin des Zeus, Göttin der Ehe und der Niederkunft
Hermes - Sohn von Zeus und Maia, Götterbote, somit Schutzgott der Wege, Wanderer, Händler, Kaufleute und Diebe
Hestia - Tochter von Kronos und Rhea, Göttin des Feuers, des Herdes und der Familieneintracht
Poseidon - Sohn von Kronos und Rhea, wurde durch Zeus vor Kronos gerettet, Gott des Meeres
Zeus - oberster Gott des Olymp, mächtiger als alle anderen Götter

LG
Martin
Friede sei mit dir lars, erstens zu den ersten beitrag es hat mit kultur nichts zu tun, wir muslime glauben an Gott um von de rhölle gerettet zu sein,wenn du dir die entwickelung anschust von den menschheit dan merkst du das es mehrere heiligen bücher giebt und die sich ähneln.
die Tora, die Biebel, Der Koran. das ist wie eine supr von den Allmächtigen Gott. wenn mann überlegt wieso hatt Gott nicht ein buch herabgesandt und wieso mehrere, dan kommt man zu den beschluss das die ersten bücher verfällscht sind und das letzte heilige buch ohne wieder sprüche ist der heilige Koran, wo Gott sagt wenn sich alle menschen zusammen tun und alle Dzins(geister wesen) können sie nicht so ein buch schreiben mit solchen sätzen und folmulirungen, wenn mann den Koran liest bekommt man gänse haut und man fragt sich wie sowas gehen kann es kann niemals von einen menschen erstellt sein..mann darf nicht weggucken mann soll sein herz öffnen und sich damit auseinander setzez und sich das alles angucken auf jede frage giebts eine logische korekte antword. ich hoffe ich ahbe dir geholfen hier ist eine seite wo mann sich erkundigen kann www.islam.de
Zitat:
Die Welt ist zb vom Urknall entstanden. Von nichts kommt nichts, also muss es was geben? Antwort : Gott.


Nein, „Von nichts kommt nichts“ hat ausgedient. Da brauchst Du nur einmal Forschungsergebnisse der Quantenphysik anschauen. Selbst noch im Hochvakuum entstehen ständig Teilchen, die sich ihre Energie sozusagen ausleihen und dann wieder verschwinden. Das ist bereits beobachtbar!

Zu jedem Teilchen, das entsteht entsteht gleichzeitig ein Antiteilchen. Also z.B. Elektron und Positron. Photonen entstehen nicht, da sie gewissermaßen ihre eigenen Antiteilchen sind. Wäre es anders, so wäre der Raum zwischen den Galaxien lichtdurchflutet und die anderen Galaxien von unserer heraus nicht mehr sichtbar.

Der Unterschied beim Urknall: ein äußerst winziger Überschuss an Materie gegenüber der Antimaterie ließ diese Welt entstehen. Wie kam diese Dysballance zustande? Nun werden mache wieder sagen: Gottesbeweis. Wer weiß, vielleicht gibt uns der CERN-Teilchenbeschleuniger die Antwort darauf, vielleicht müssen wir auf die Antwort noch warten.

Ein vor dem Urknall gab es nicht, weil erst da wo Materie ist auch Zeit sein kann. Lies mal „Eine kurze Geschichte der Zeit“ oder „Das Universum in der Nussschale“ von Steven Hawkin, ein Mensch, der das Verstanden hat, wie kaum ein anderer.
Hallo ihr Lieben

Für mich hat das ne ganz einfache Konsequenz eine Religion die mit der erkennbaren Wissenschaft widerlegbar ist, hat somit den Anspruch aif Wahrheit verloren oder? d.h Hirngespinste wie Donnergott oder Sonnengott oder sonst was die gibt es nicht!

Zitat:
Wahrend der längsten Zeit der Menschheitsgeschichte bestanden die Antworten auf derartige Fragen nahezu ausschließlich aus Hervorbringungen der menschlichen Phantasie und Einbildungskraft. Wie ungeheuer fruchtbar die menschliche Phantasie ist, zeigt die Schätzung eines Anthropologen, derzufolge die Menschheit bis heute etwa 100.000 Religionen hervorgebracht habe.1 Dieser Prozeß ist keineswegs beendet. Auch in unserer Zeit entstehen laufend neue Religionen und Weltanschauungen. Dazu gehören obskure Phantasieprodukte wie die UFO-logie oder die Scientology des Lafayette Ronald Hubbard ebenso wie die soundsovielte Mutation einer sog. Hochreligion, sei sie asiatischen oder nahöstlichen Ursprungs, im letzteren Fall also eine Abart des Christentums oder des Islam. Trotz dieser immensen Fruchtbarkeit menschlicher Einbildungskraft, trotz des Wirkens ganzer Heerscharen von mehr oder weniger charismatischen Religionsstiftern, Priestern, Propheten, Theologen, Ayatollahs, Gurus, Mönchen, Zauberpriestern, Sektengründern - durch die Entwicklung der Wissenschaft können weltanschaulich-religiöse Weltbilder nicht mehr, wie in Zeiten früherer Unwissenheit, mittels religiöser Phantasie geschaffen werden. Fragen wie die nach der Enstehung des Weltalls, der Materie und des Lebens erfordern bei unseren heutigen Kenntnissen Antworten, die einen bestimmten wissenschaftlichen Standard nicht mehr unterschreiten dürfen.

Es läßt sich kein präziser Zeitpunkt angeben, ab dem wissenschaftliche Untersuchungen an die Stelle naiver Projektionen menschlicher Phantasien traten. Die Entwicklung der Naturwissenschaften ist ein kontinuierlicher Prozeß, der in unserem Jahrhundert allerdings mit fast exponentiellem Wachstum voranschreitet. Ein wesentlicher Markstein in dieser Entwicklung war aber sicher der Zusammenbruch des Ptolemäischen Weltbildes durch die Arbeiten von Kopernikus(1534), Kepler(1609) und Galilei. Nicht der Umstand, daß nun plötzlich die Sonne und nicht mehr die Erde als Mittelpunkt des Weltalls angesehen wurde, war die entscheidende Neuerung, sondern daß Antworten nicht mehr durch Interpretation tradierter "heiliger Schriften" von einem sich hierzu allein berufen fühlenden Klerus gegeben wurden. Diese Wende führte dazu, daß Beobachtung, Experiment und mathematische Analyse an die Stelle "geoffenbarter Glaubenswahrheiten" traten. Der stets mit Machtinstinkt ausgestattete Klerus der katholischen Kirche jener Zeit schätzte diese Gefahr durchaus richtig ein. Für ihn war es nur konsequent, durch Anwendung seiner "Heilsmittel" Mord (so an Giordano Bruno am 17.2.1600) und Folter (mit der Galilei bedroht wurde) dieser Entwicklung zu begegnen. Es mußte für jeden phantasiebegabten Kleriker offenkundig sein, daß mit der neuen Art des wissenschaftlichen Untersuchung die bisherige Vormachtstellung der Theologie enden würde.




LG
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Der Unterschied zwischen denen, die Gottes gedenken und denen, die Gottes nicht gedenken ist der gleiche Unterschied wie zwischen den Lebenden und den Toten
es giebt keinen sonnen Gott oder doner Gott, es giebt nur einen Gott, wie kann es mehrere Götter geben, wer ist den der wahre oder der größte wenn es mehrere giebt? es giebt nur einen wahren der die letzte offenbarunbg herabgesandt hat und wenn du dir die Koran ferze durchliest aber mit nachdenken dann wirst du es mitbekommen..wie die wissenschaft erwähnt wure wurde auch bewiesen das in Koran sachen stehen die die wissenschaft erst vor kurzer zeit herausgefunden hat und wenn man sich fragt wie kann ein man von 1000 jahren der nicht lesen und schreiben kann gewusst?

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