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Aussprüche von Intelektuellen












Hallo zusammen,


kereng hat folgendes geschrieben:
Taoufik hat folgendes geschrieben:
Hier einmal ein paar Aussprüche von Intelektuellen über unseren Propheten (Friede sei auf Ihm). Sowas wird man niemals im Fernsehen oder in Zeitungen Deutschlands zu hören oder zu lesen bekommen.


Doch

Also kereng, es stimmt, manchmal bringen die Medien auch mal positive, bzw. "schöne" Berichte. Aber ich denke, dass uns allen hier klar ist, dass die Berichterstattung bzw. Beiträge der Medien sehr einseitig sind und zum größten Teil sogar verfälscht werden. Ich möchte an dieser Stelle nicht abstreiten, dass viel Unheil und Verbrechen auf dieser Welt passieren, die fälschlicherweise mit dem Islam begründet werden. Und ich finde, es ist an der Zeit, dass endlich wir Muslime in unseren eigenen Reihen schauen, was dort zu tun ist. Wir können nicht einfach den Tatsachen entfliehen, indem wir die Beiträge verharmlosen und nur dazu sagen, dass dies ja nichts mit dem Islam zu tun hätte. Nein, wir müssen tätig werden und so Gott will werde ich versuchen, die Menschen aufzuklären, die den Islam mißbrauchen. Und das soll auch nicht heißen, dass es zur Zeit niemanden gibt, der etwas bewirkt, nein, ich weiß, dass heutzutage viele Institutionen und Menschen versuchen, etwas gegen diese Ungerechtigkeiten in der "islamischen Welt" vorzugehen. Jedoch können wir auch nicht abstreiten, dass die westlichen Medien nicht gerade dazu beitragen, den Menschen hier das richtige Bild vom Islam zu übermitteln, wäre ja langweilig....
Ein schönes Beispiel sind die sich immer wiederholenden Berichte über Frauen, meist Türkinnen, die zwangsverheiratet werden. Es ist natürlich eine schlimme Sache, die unbedingt gezeigt werden sollte, damit endlich ein paar Menschen aufwachen und auch tätig werden können, aber Fakt ist, dass genau hier die Einseitigkeit und Vermittlung von falschen Behauptungen herrschen. Denn man hört in solchen Beiträgen Sätze wie: "... dies ist islamisch...", "... im Islam ist das so...." usw. Also da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf! Wenn der Journalist so eifrig in der Recherche vorgeht, dann sollte er sich auch auf allen Ebenen informieren und dies auch im Beitrag erwähnen! Hätte der Journalist nämlich die Absicht gehabt, einen informativen und keinen propagierenden Artikel zu bringen, wüsste er, dass solche Handlungen in keinster Weise mit dem Islam in Verbindung gebracht werden DÜRFEN!

Dazu gibt es einen schönen Hadith:
Zitat:
Ein Mädchen kam zum Propheten (s.a.s.) und berichtete ihm, dass ihr Vater sie gegen ihren Willen an ihren Vetter verheiratet habe. Daraufhin überließ der Prophet (s.a.s.) ihr die Sache (sprich, sie soll entscheiden, ob sie sich scheiden lässt, oder nicht). Sie sagte dann: "Ich bin damit einverstanden, was mein Vater getan hat, aber ich wollte es den Frauen bekannt werden lassen, dass Väter in dieser Sache nicht die Entscheidung haben."


Aber ich hoffe, dass es viele unvoreingenommene Menschen gibt, die abwägen können und auch wollen, dass man nicht direkt den Islam abstempeln sollte, wenn irgendwo auf der Welt ein Fehler von irgendeinem Moslem begangen wird. Dazu sollte man sich mehr informieren, um Urteilen zu können, denn heutzutage kann man sich auf die Medien nicht mehr verlassen, was die Wahrhaftigkeit der Aussagen gewisser Reporter und Journalisten angeht. Denn wie schon sooft in diesem Forum erwähnt, kann man den Wagen nicht am Fahrer messen. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, es christlich zu nennen, wenn ein Priester sich an kleinen Jungen vergeht. Auch wird davon Abstand genommen, es mit dem Christentum in Verbindung zu bringen, wenn Mr. Bush, meiner Meinung nach der Terorrist No.1, blutige und sinnlosen Kriege ".. in the name of God..." führt. Bitte bleibt objektiv und lernt, den Islam von den Taten der Moslems zu unterscheiden. So viel dazu...


kereng hat folgendes geschrieben:
Im Islam kommt man am schnellsten ins Paradies, wenn man im Kampf gegen Ungläubige stirbt (Selbstmordanschlag). Findest du das in Ordnung?

Genau an dieser Stelle wären wir beim oben genannten Thema: Einseitigkeit und Verfälschung der Medien. Ein schönes Beispiel, danke kereng. Denn, lieber kereng, wärst du nicht von den hiesigen Medien "verblendet" und würdest voruteilslos an die Sache rangehen und wirklich schauen, stimmt denn diese Aussage überhaupt, dann würdest du hier niemals so etwas bringen! Wie keys schon erwähnt hat, ist der Selbstmord total verboten im Islam!
Allah sagt im Quran, in Sure 4, Vers 33:
Zitat:
".... und tötet euch nicht, siehe Allah ist barmherzig gegen euch."

Und um das nochmal zu unterstreichen, hier ein Hadith:
Zitat:
"Wer sich von einem Berg herabstürzt und Selbstmord begeht, ist im Höllenfeuer und stürzt sich dort immer wieder herab. Wer Gift zu sich nimmt und Selbstmord begeht, hat das Gift in der Hand und nimmt es in der Hölle für immer zu sich, und wer sich mit einer Waffe tötet, hat die Waffe in der Hand und ersticht sich damit in Höllenfeuer für immer."
Kurz gesagt, jede Art von Selbstmord wird man in der Hölle immer wieder erleben.

Ich hoffe, wir haben dich nun genug über dieses Thema aufgeklärt, damit du es nicht mehr aufschreiben musst, bzw. ich hoffe natürlich, dass du nun deine Meinung geändert hast und von solchen Aussagen Abstand nimmst.


So nun möchte ich gerne wieder auf das eigentliche Thema dieses Threads lenken, nämlich die Behauptung, dass Mohammed (s.a.s.) gegen fast alle Gebote verstieß. Also zu allererst möchte ich folgendes klarstellen: Es ist ein bisschen komisch, von jemanden zu erwarten, dass er sich an die Gesetze einer Religion hält, auch wenn dieser jemand der Religion gar nicht angehört, sogar eine "andere" praktiziert. Das ist so, als müsste sich eine Buddhistin selbst zur Pflicht machen, ein Kopftuch zu tragen, nur weil der Islam es vorschreibt....
Deshalb ist das Thema ein wenig irritierend. Es stimmt natürlich, dass Juden, Christen (in gewisser Weise) und Moslems an den gleichen Gott glauben. Und vielleicht kommt man dann zu dem Schluss, dass ein Jesus (a.s.) sich an die jüdischen Gesetze und ein Mohammed (s.a.s.) sich an die jüdischen und christlichen Gesetzte zu halten hat, da es ja göttliche Gesetze sind. Aber erstens ist von etlichen Wissenschaften bewiesen, dass die Schriften der Juden und Christen verfälscht sind und daher für uns keine authentischen Quellen darstellen, obwohl wir wiederum die ursprünglichen Lehren von Moses (a.s.) und Jesus (a.s.) anerkennen. Und zweitens galten die Gebote nach unserer Überzeugung nicht als gültig bis in die Ewigkeit, sondern die Propheten wurden zu bestimmten Zeiten gesandt und genau für diese Zeiten galten auch deren Gesetze. Erst mit dem Propheten Mohammed (s.a.s.) hat uns Gott das Siegel, den letzten Propheten gesandt, und die offenbarten Gesetze haben universelle Gültigkeit, unabhängig von Raum und Zeit, bis in die Ewigkeit. Natürlich nach unserer Überzeugung. Aber die Moslems dürfen niemals von einem Andersgläubigen verlangen, sich an die islamischen Gesetze zu halten....
Trotz allem sollten wir unabhängig davon auf die Aussagen von QuarionX eingehen, weil er damit sehr beleidigend ist und Dinge bringt, die einfach den Tatsachen nicht entsprechen. Den tollen Anfang hat der Taoufik ja schon gemacht...

Ich werde in Zukunft, so Gott will, auch auf die schlimmen, propagandistischen und unwahren Aussagen näher eingehen.

Möge Allah uns den richtigen Weg weisen und uns beschützen.

PS: Sollte ich in irgendeiner Aussage aufgrund meiner menschlichen Fehlbarkeit Blödsinn geschrieben haben, dann bitte ich euch, mich darauf hinzuweisen und es klarzustellen, Friede sei mit euch
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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