|
|
|
Hallo jivatma,
also erst mal Danke für Deine Antwort.
| Zitat: |
| Welches "Jen-Seits" meinst du? |
Die geistige Welt, da wo man, nachdem man gestorben ist, hingeht. Wo man zunächst in einem Zwischenreich verweilt, um von da seinen Platz zugewiesen bekommt, der einem zusteht, bzw. den man sich verdient hat. Also irgendwo in den Himmeln oder in den Höllen.
| Zitat: |
| Aber das "Jenseits" kann (abhängig von unseren Handlungen) auch wieder das Diesseits sein. |
...kann, schreibst Du, muß also nicht.
| Zitat: |
Und die befreite (erleuchtete) Seele?
"Wer auf diese Weise in der Transzendenz verankert ist, erkennt sogleich das Höchste Brahman und wird von Freude erfüllt. Er klagt niemals, noch begehrt er irgend etwas. Er ist jedem Lebewesen gleichgesinnt. In diesem Zustand erreicht er reinen hingebungsvollen Dienst für Mich.
Nur, durch hingebungsvollen Dienst kann man Mich so, wie Ich bin, als die Höchste Persönlichkeit Gottes, erkennen. Und wenn man sich durch solche Hingabe vollkommen über Mich bewusst ist, kann man in das Königreich Gottes eingehen." (Bhagavad-Gita 18.54-55) |
Liest sich, als würde es vom Geiste Jesu kommen.
Das Königreich Gottes ist das "neue Jerusalem", und der Weg dorthin, ist der Weg zur geistigen Wiedergeburt. Und das ist der Weg der Gottes-und Nächstenliebe, so wie Jesus ihn uns gezeigt hat, und wir IHN auf diesem Weg so folgen sollen, wie die Aposteln IHM gefolgt sind.
Aber kennst Du auch die Jenseits-Beschreibungen von z.B. Jakob Lorber, Emanuel Swedenborg oder Robert James Lees?
Demnach gibt es keine Reinkarnation, sondern wir gehen diesen Weg zur geistigen Wiedergeburt, im Jenseits weiter, und nur die allerwenigsten schaffen es, in diesem materiellen Leben, ins neue Jerusalem einzuziehen.
Aber solange wer auf diesem Weg noch nicht einmal einen Fuß gesetzt hat, für dem bleibt das Gottesreich, das neue Jerusalem, der 3. Himmel, in weiter ferne. Gott kommt also nicht zu uns, sondern wir gehen zu IHM, und müßen mit einem reinen (reuigem und demütigem) Herzen, selber den ersten Schritt machen. Dann erst werden wir getauft, und erfahren Jesus die barmherzige Liebe tief in unseren reinen Herzen. Und wandeln dann in der Liebe unseres Herrn diesen schalen und steinigen Weg in der Himmel, auf dem man viele, größere und kleinere Berge "überwinden" muß.
|
|
|