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also...ich hab das Buch gelesen und ehrlich gesagt ich weiß nicht was ich davon halten soll! Auf einer Seite ist die Hauptaussage des Buches Toleranz gegenüber anderen Religionen doch Lessing ...wie soll ich mich ausdrücken..schreibt nicht so ausgeglichen...er zeigt eigentlich schlechte seiten des christentums (nicht nur, aber die negativen sachen überwiegen!) während er auf die islamische religion garnicht viel eingeht...für einen sozusagen "außenstehenden" der das buch nur "oberflächlich" ließt wird die "beste religion" das Judentum dann Islam und schließlich Christentum...
wie würdet ihr das Buch interpretieren? ich hab in 3 Monaten D-Refarat und ich würde gerne dieses buch präsentieren, deshalb wollte ich eure Meinung, Gedanken, Einstellung hören bzw. lesen...
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Du musst den Hintergrund des Buches einbeziehen, Lessing schrieb dieses Buch während eines Konfliktes mit der Kirche. Desweiteren kritisierte er verschiedene Verhaltensweisen der christlichen Kirche. Das Buch ist also für ein christliches Publikum verfasst worden. Es geht um Toleranz und Menschlichkeit, der Ort an dem die Geschichte spielt und die Charaktere sind absolut austauschbar, wie die Religionen auch. Es könnten auch ein Moslem, ein Hindu und ein Buddhist sein. Es gibt auch eine Theatervorführung in der es ein Shit und Sunnit und ein Amerikaner im Irak sind. Die Ringparabel hat Lessing übrigens abgekupfert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nathan_der_Weise
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