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Schöpfung & Religon des alten Ägypten












Thomas hat folgendes geschrieben:
Dem alten Testament nach brachten die Juden nach Moses ebenfalls Tieropfer dar...und die Ägypter...und die Kreten...und die Griechen...und und und.... Hat sich da etwas erhalten, was von einer ursprünglichen, auf nahezu alle damaligen Kulturkreise einwirkenden Ur-Religion übrig geblieben ist....?


Überreste aus längst vergangener Zeit

Ich möchte doch noch einmal auf Thomas' Frage eingehen die er Anfangs stellte, ob nicht vielleicht Dinge aus der alt ägyptischen Glaubens - u. Religionswelt bis in unsere Zeit überdauert haben.
Festzustellen wäre da eine gewisse Ähnlichkeit bzgl. der Opferdabringung. In den z.T. erhaltenen Lehren der Ägypter ist oftmals eine Benennung vom "bringen des Trankopfers auf den Fiedhof der Verstorbenen" die Rede. Wir kennen heute das Bringen, bereiten von Blumen und das Bewässern dieser auf den Gräbern der Hinterbliebenen - dies ist durchaus vergleichbar mit den Aussagen in den Lehren. Ebenso die Auswahl des "Hauses für die Ewigkeit" möchte ich mal dazurechnen - hier natürlich Sache des finanziell machbarem, was aber auch im alten Ägypten schon nicht anders war: der reiche, Status höhere Pharao bekam natürlich ein weitaus wohlhabenderes Grab als der Arbeiter. Aber auch der Arbeiter hatte das Recht wie jeder höher gestellte Herrscher mit allerlei Zugaben ausgestattet zu werden, wenn gleich diese auch weniger so kostbar waren. Ebenso hielt man es mit dem mumifizieren; wer es sich leisten konnte hätte eine bessere, Herrschergleiche Mumifizierung erhalten können.

Aber auch im Jenseitsglauben selbst findet man durchaus kleine Gemeinsamkeiten die später von allen Glaubensrichtungen in etwa übernommen und verbreitet wurden. Es geht hier nicht um Auferstehung, Aufhebung oder Überwindung des Todes - vielmehr um die Sicherheit die Verstorbene mit diesem Glauben gegeben war mit dem Tod dem Worte des Schöpfers (oder ihm selbst) nahe zu sein. Nur eine mögliche Ähnlichkeit ist als Beispiel die Bibel in der dem Leser die Nähe Gottes im (kommenden) Paradis aufzeigt wird.

In fast allen Lehren findet man weiterhin auch noch Verhaltenslehren/regeln in abgewandelter Form, die man auch heute noch in gebräuchlicher (nicht Wortgenauer) Anwendung findet und der Interpretation der Erhaltung standhalten kann, als da wären zb.:

- Was Du nicht willst das man Dir tut - das füg auch keinem anderen zu
- Füge niemanden (jegliches) Leid zu
- teile was Du hast
- Du sollst nicht Lügen und falsch Zeugnis reden
- unterhalte dich mit dem Unwissenden wie mit dem Wissenden

Auch diese Lehren waren tief verwurzelt mit dem Glauben ans Jenseits, denn.. - nur wer "reinen" Herzens war überstand zb. die Waage der Ma'at und konnte weiter ins Gefilde des Jenseits einschreiten...

Das nur als Auszug zur besagten Frage von Thomas.

Einen etwas ausführlicheren Einblick erhält man mit dem Buch von Erik Hornung 'Die Unterweltsbücher Der Ägypter'; erschienen im Patmos Verlag unter der ISBN 3-491-69046-3. Hauptbestandteil sind allerdings gesammelte Sprüche von Papyris, Sargtexten und Malereien. Mit 493 (ohne Anhang gerechnet) Seiten ein echter Brocken.
Lobgesang an die Ma'at

Oh höchste aller Königin'
schenkst Leben Sinn
schenkst dein Odem
Machst Unsichtbares wahr
läst hören und sehen
wahrhaftiges verstehen
lenkst für alle Zeit
Licht ist nicht mehr weit
Machst vollkomen jede Seele
die Waage steht im Gleichgewicht
beschriftest gülden jede Stele
ich schau dir in dein Angesicht
Oh du vollkommenste aller Königin'
Liebe Gaby,

so fassungslos, so "alt", und doch so jung und so morgenschön, so berührend, so unendlich lebendig, und so nah!

Alles Liebe von Yojo
Ma'at Vater Thot

Thot gilt als der Urvater der Erkenntnis (eigentlich sagen sie alle er sei der Vater der Philosophen, was aber nur bedeutet, das er Vorredner war und gesprochen hat er aus der Erkenntnis heraus), von Theologen und Philosophen, sowie von den Alchemisten als Grundstoff in ihren Werken verarbeitet und später von Kirchenvätern als "gefährlich, mystische Hermetik" heruntergespielt.
Auf Grund seiner fähigen Erkenntnis, die mir sehr weise erscheint, bin ich der vollen Überzeugung das er Ma'at gebar um somit sein Wissen auf die Menschen, in Form von der alles umringenden Liebe die jeden umgeben kann wenn er sich öffnet, zu übertragen.
Ich möchte einige Zeilen aufzeigen die auf das Wissen von Thot, Vater der Ma'at, aufbauten.

Zunächst ein einführender Text, entnommen aus dem "Kybalion":

" ... Eigentlich gibt es doch überhaupt kaum beglaubigte Unterlagen zu dieser Thematik, nachdem eben bislang die geheime Weitergabe dieser Lehren nur - wie es traditionell heißt - "von Lippe zu Ohr" erfolgte.
Es ist im übrigen so, daß lange Zeiten hindurch die Existenz dieser Geheimtradition weniger strikt als ihr Inhalt verborgen gehalten wurde. Angefangen bei den Mysterien von Memphis und Theben läßt sich dies über Antike und Mittelalter bis zur französischen Revolution verfolgen. Von da ab allerdings gibt es bis zum Erscheinen der vorliegenden Buches praktisch kein aktuelles Zeugnis mehr, das irgendwelche Bezüge auf eine noch lebende Tradition enthält.
So kommt es, daß heute, wenn von `Hermetik` die Rede ist, darunter vielfach sogar etwas völlig anderes verstanden wird. Man meint dann in der Regel das Wesen und das mythologische Bild des griechischen Götterboten, den die Römer Mercurius nannten, und die heute damit verbundenen religionspsychologischen Aspekte.
Und nur wenige berücksichtigen noch, daß ursprünglich die legendäre Gestalt des HERMES TRISMEGISTOS , des "Dreimal Großen", des "Meisters aller Meister", des "Schriftgelehrten der Götter", usw. im frühgeschichtlichen Ägypten dieser Götterfigur vorausgegangen war.
Dieser Hermes, von den alten Ägyptern Theut oder Thot genannt, soll als Weiser circa 3000 v. Chr. gelebt haben.
PLATON sagt von ihm, er habe Zahl und Maß, auch die Unterscheidung von Sprachlauten und andere kulturelle Grundlagen entwickelt. Auch die Sternkunde und die Alchymie werden auf ihn zurückgeführt.
Der Karthager TERTULLIAN nennt ihn "magister omnium physicorum", d. i. "Lehrmeister aller Naturforscher".
Die `Eingeweihten` berichten von einer Sage, nach welcher Thot Zeitgenosse Abrahams gewesen sei und von diesem einen Teil seines esoterischen Wissens übernommen habe. Grundsätzlich aber sehen sie in ihm den erhabenen "Vater der okkulten Weisheit" (okkult = verborgen), den größten unter den Adepten und Meistern des frühen Menschengeschlechts.
So erscheint seine überragende Gestalt als die personifizierte Quelle der hermetischen Lehren. Es wird darüber hinaus behauptet, daß nachfolgend deren geheime Verbreitung alle großen Religionen und Philosophien des Orients wie des Okzidents in ihren wesentlichsten Ansätzen massgeblich beeinflußt hätte. "

Auszüge aus den 7 Kosmischen Gesetzen nach
Hermes Trismegistos/Thot:

--
"Jeder Mensch ist Schöpfer, Träger und Überwinder seines Schicksals.
Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat ist eine Ursache, die eine Wirkung hat. Es gibt also keine Sünde, keine Schuld, kein Zufall und kein Glück, sondern nur Ursache und Wirkung, die viele Jahrhunderte und Existenzen auseinanderliegen können.
"Glück" und "Zufall" sind nur Bezeichnungen für das noch nicht erkannte Gesetz.
Warum hast Du bestimmte Eigenschaften? Woher kommen Deine Verhaltensmuster? Bedenke bei all Deinem Denken, Fühlen, Handeln die Wirkung. Lasse Hass, Wut und Angst los und öffne Dich dem unbedingten Trauen und der Liebe."

"Wie oben - so unten, wie unten - so oben. Wie innen - so außen, wie außen - so innen. Wie im Großen - so im Kleinen.
Für alles, was es auf der Welt gibt, gibt es auf jeder Ebene des Daseins eine Entsprechung.
Du kannst daher das Große im Kleinen und das Kleine im Großen erkennen. Wie Du innerlich bist, so erlebst Du Deine Außenwelt. Umgekehrt ist die Außenwelt Dein Spiegel. Wenn Du Dich veränderst, verändert sich alles um Dich herum."

"Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab.
Das persönliche Verhalten bestimmt die persönlichen Verhältnisse und die gesamten Lebensumstände.
Deine Negativität zieht Negatives, Dunkles an und kann zu Depression und Tod führen."

"Der Fluss allen Lebens heißt Harmonie. Alles strebt zur Harmonie, zum Ausgleich. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht es sich an.
Das Leben besteht aus dem harmonischen Miteinander, dem Geben und Nehmen der Elemente und Kräfte, die in der Schöpfung wirken.
..
Indem wir Harmonie, Freude und Liebe geben, erschaffen wir in unserem Leben Glück, Erfolg und Fülle.
..
Gib, um zu bekommen.
Über diesem Gesetz - über allen Gesetzen - steht die Gnade Gottes."

"Die Einheit enthält das männliche und das weibliche Prinzip."
--

Jetzt, saget mir:
Ist dies wirklich als "gefährlich, mystische Hermetik" zu bezeichnen???

Ich sage: Es ist der Fluss der zum Geiste der Ma'at (warum hätte er sonst die Ma'at erschaffen sollen?) geleiten wird und am Ende die Waage entscheiden lässt.

Zur Erklärung der Ma'at:
Ma'at steht für die Weltordnung - regiert durch ein reines, liebendes Herz. Am Tage des jüngsten Gerichts wacht sie über die Waage auf der das Herz gegen die Schuld aufgewogen wird. Und wenn die Waage im Gleichgewicht steht, ist es möglich in das Reich des (damals alt-ägyptischen Götter) Gottes aufzusteigen - sprich: ins Antlitz Gottes sehen und ins Paradis einkehren.

Ausführlicher:
Ma’at dient als Gleichgewicht zu den Gegenkräften die die damalige Welt leiteten, sie verkörpert sowohl für die Götter als auch für die Menschen Begriffe wie Harmonie, Gerechtigkeit (Gleichwertigkeit) und Wahrheit. Gleichzeit war es die Aufgabe Tut Anch Amun's (18.Dynastie ) den Götterglauben auf die Bevölkerung wieder zu übertragen die zuvor 'nur einen', den Gott (Aton) des Echnatons akzeptieren sollten.

Es sollte gewährleistet werden, das so die Aufrechterhaltung des Götterglaubens wieder Früchte trägt. Dies ist als eine der Grundlagen für die Religion des alten Ägyptens zu sehen. Ganz ohne Erklärung kann man hier also die Gottesgleichheit des Königs stehen lassen. Der Bevölkerung muss zu jeder Zeit klar gewesen sein, das der Pharao nicht ein Gott, sondern im Sinne (eines) Gottes handelt. Gleiches gilt insbesonders auch für jede andere Gottform - im Glauben daran, das dem Pharao die göttliche Eingebung gegeben war und das was er tat das richtige sein musste; vollkommen unabhängig sollte der Glaube von der Politik gesehen werden - obgleich er, wie auch heute, immer wieder als Mittel zum Zweck diente.

Kernpunkt der Ma’at ist die Erfüllung, zu der u.a. auch der König verpflichtet war.
Liebe Gaby, ihr Lieben!

es ist faszinierend, über alle Maßen bewegend!

In was für einem gesegneten, in was für einem herrlichen, nein, du verstehst mich, weiblichen Tag dürfen wir leben!

Wenn das nicht der Tag ist, wenn dies nicht die Stunde ist, an der Engel und Menschen miteinander vereint sein werden, wann dann!

Liebe Freunde, was seht ihr hier! Thot, vor 5000 Jahren gelebt, lesend was ich da lese, unbedingt, bewiesen durch die Schöpfung Seines Geistes als genügendes Zeugnis, Zeitgenosse von Abraham, hat die Gegenwart des Urvaters aller Gottesoffenbarer erlangt, und von diesem Erleuchtung.

Wenn auf Ihn die Ma'at zurückging, deren Beschreibung sich so sehr mit denen deckt, die ich aus den Schriften Bahá'u'lláhs herauslese, dann sehen wir wie prophetisch Seine Versionen waren!

Das bewegende, ja, geradezu berauschende daran ist, daß wir, in diesen Tagen der Erfüllung, zu genau dem Zeitpunkt leben, wo diese prophetischen Visionen ihre wahre und vollendete Wirksamkeit erlangen.

Ich fühle die Gegenwart der Ma'at so deutlich, und fühle die Liebe des Toth, der, wie Gaby's Ausführungen belegen, völlig zuunrecht als "gefährlich" eingestuft worden ist.

An dieser Stelle möchte ich auch die Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenken, daß Bahá'u'lláh deutlich darlegt, daß die griechischen Philosophen, von denen Platon eine sehr hohe Meinung von Thot hatte, ihre Erleuchtung aus dem Prophetentum Israels erlangt hatten.

Und wir können die Begeisterung dieser uralten Geister tatsächlich fühlen, nein, mehr noch, wir erleben ihre Führung, an diesem Tage der Einheit, ihr Mitwirken aus den geistigen Welten, jetzt, am Tag von Bahá'u'lláh, am Tage der Herrlichkeit Gottes, am Tage der Einheit der Menschheit.

Selbst voller Sehnsucht, auch nur einen Tag lang auf der Erde mitwirken zu dürfen, geben sie uns jedwede Unterstützung in unserem Bemühen, diese Sache voranzutragen, und es geht um nichts geringeres als die Schaffung eines Planetenwesens, die vereinte Seele der Menschheit.

"Dies ist der Baum des Lebens, der Früchte von Gott hervorbringt, des Erhabenen, des Großen".

"Glaubt nicht", sagt Bahá'u'lláh, "Wir hätten euch ein bloßes Gesetzbuch offenbart. Wir haben den erlesenen Wein mit den Fingern der Macht und Kraft entsiegelt".

Es geht um Liebe. Ich bin der Zweig meines Blattes Königin Helga Maria, und seit ich das bin passieren Dinge, die ich niemals für möglich gehalten hätte, nein, Dinge, die mein Vorstellungsvermögen wesentlich übertrafen. Es geht um das Licht: "Ihr seid die Blätter eines Zweiges und die Früchte eines Baumes". Und dieses Ihr, bezieht sich auf alle, auf die Menschen, und auf die Engel.

Und, liebe Freunde, lesend was ich da lese, erlebend was hier passiert, dieser Wein macht besoffen, und herrlich, nein, weiblich besoffen,

zum Wohl!

Alles Liebe von Yojo.
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