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Ganz kurz jetzt nur - erst mal Danke für Deine Antwort.
Das Positive an Deinen Beiträgen ist, sie dienen meiner Weiterentwicklung
- also Danke dafür!
Ich lerne und lerne - je mehr ich lerne, desto fester wird mein Glauben!
Das hängt sicher mit Erfahrungswerten zusammen, die Du (noch) nicht hattest.
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| Das ist falsch. Im wirklichen Leben kuemmere ich mich nicht um Gott. |
Das seh ich nicht so - Du bist doch ständig mit GOTT beschäftigt. Ein spirituelles Gesetz sagt: "...je mehr man sich gegen etwas wehrt - desto hartnäckiger verfolgt es uns...". Wehrst Du Dich nicht? Habe ich nicht ein kleines bißchen Recht, mit dem was ich schrieb?
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Mein kleiner Sohn weiss nicht was Gott bedeutet und er ist trotzdem gluecklich. |
Das ist schön und gut so .
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| Gott spielt im Alltag keine Rolle und wir sind genauso gluecklich wie eine atheistische oder polytheistische Familie. |
Bist Du Dir da so sicher?
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| Von Verzweiflung keine Spur. |
Nun, ich sprach auch nicht von einer äußeren sichtbaren Verzweiflung.
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Zitat:
Denn Religionen werden von Menschen ausgefüllt - Menschen sind fehlbar - dazu kommt natürlich die geschichtliche Entwicklung der Menschheit. All das läßt Du außen vor. Du differenzierst nicht! Du packst alles in ein großes Packet zusammen - in dem Glauben es merkt keiner. |
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| Nun das ist ein Vorwurf, aber kannst du den auch begruenden? |
Ja - kann ich. Du redest vom Islam, Du redest vom Christentum (nicht so häufig).
Es soll aber tatsächlich echte Gläubige in beiden Religionen geben, die
ihren Glauben mit Vernunft praktizieren.
Wenn wir alle über einen Kamm scheren (habe ich zumindest bei Dir desöfteren das Gefühl), verletzen wir die Gefühle dieser Menschen. Und ich mag es nicht, wenn Menschen verletzt werden. Das gilt hier nicht nur für mich - ich sehe das auch für andere so. Und würde / tue (im öffentlichen Leben) ich auch für Mitmenschen kundtun.
Denn damit erreicht man jedoch das Gegenteil von dem - was man eigentlich erreichen wollte. Denn Erreichen wollen wir doch alle gelebte Religion mit Vernunft - oder?
Aufklärung - jaaaaaaaaaaaaaaaa - aber klug mit Bedacht. Sonst gießt man unter Umständen Wasser auf die falschen Mühlen.
Tut mir leid, das waren meine Empfindungen.
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Aber den Aberglauben zu bekaempfen macht Sinn, denn Aberglauben ist die Perversion des Glaubens.
Und den Umfang dessen, was alles Aberglaube ist, und somit all dessen, was sich nicht mit der westlichen Kultur der Aufklaerung vertraegt, ist den meisten Menschen nicht klar.
Deshalb bekaempfe ich Aberglaube und verlange von allen Religionen ein Passen auf die Ideale der Aufklaerung, welche der Motor und das Herz unserer aller Zivilisation ist.
Tun die Religionen dies nicht vollstaendig, so fordern sie selbst im gleichen Zuge einen Rueckschritt in die Zeit vor der Aufklaerung, also in das finsterste Mittelalter, in der Religionen gross und maechtig waren. |
Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu!
Meine Meinung dazu:
Solange wie sich eine Religion benutzen läßt - solange man sie nutzen kann für egoistische Zwecke, sie sich also intrumentalisieren läßt (was ja durch Menschen geschieht) - muß man sie bekämpfen.
Ich erlebe gerade bei uns im Osten Deutschlands, wie die Kirche benutzt wird. Nicht genauso, denn das wäre der Vergleich Äpfel und Birnen.
Aber so klein in klein. Wer jetzt auf einmal zur Kirche geht - da könnte ich radikal werden.
Zu DDR Zeiten wurde die Kirche nur geduldet - man konnte sie also für eigene Zwecke nicht nutzen - jedenfalls nicht zur Profilierung. Wer ging also in die Kirche? Die echten Christen!
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Das freut mich fuer dich. Dann lass uns mal gemeinsam hinter die Fassade der 3 monotheistischen Weltreligionen blicken. |
Ich habe da eine eigene Meinung zu. Ich bin recht gut im Durchschauen .
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| Lis mal Literatur ueber Massenpsychologie. Vor allem das Standardwerk von Gustave LeBon. Lohnt sich! |
Mal sehen, muß ich zur Bibliothek - aber danke für den Tip. Ich studiere das Leben - was man da zu sehen und hören bekommt. Darüber zu schreiben, würde in diesem Forum den Rahmen sprengen.
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Wo hoeren die Fehler der Religion auf und wo fangen die Fehler der Ausfuehrenden an?
Schwierige Frage. |
Die Fehler fangen dort an, wo sie der Allgemeinheit schaden. Wenn Herrschende nur ihren eigenen Vorteil darausziehen..........
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Die Jesus, Apostel, Mohammed, Moses usw. sie alle waren Ausführende.
Was ist deren Fehler und was ist der Fehler der Religion? |
Da ich Christ bin, nicht nur auf dem Papier - halte ich Jesus für Fehlerlos - vielleicht hatte er diese oder jene Schwäche - wer weiß.
Aber geschadet hat er nur dem herrschendem System - denn er hat an den damaligen Grundfesten gerüttelt. Das war gut, richtig und wichtig so!
Denn er hat arm gelebt und den Armen geholfen. Nie Egobezogen!
Ich glaube von den Anderen kann man das in unterschiedlicher Prägung nur bedingt sagen - wenn überhaupt!
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Ja und? Deswegen ist Glaube doch noch lange nicht Gewissheit, oder?
Viele Glaeubige tun aber so. |
Für echte Gläubige ist es Gewissheit.
Nun ist es doch so lang geworden und ich habe die Zeit verpasst - naja.
mfg Baldur
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