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Hallo mpoetschik,
jetzt verstehe ich auch, als Du in einem anderen Thread zu mir sagtest, daß ich gegen das 2 Gebot verstoßen würde, weil ich "der liebe Gott" sagte, also deiner Meinung nach damit Gott personifiziert habe. Weil ich IHN aber wie einen Vater liebe, sage ich halt manchmal, der liebe Gott. Und ER ist ja auch nichts anderes als die Liebe (und die Schöpferkraft), bzw. das wahre ewige Leben. Hingegen ein Leben ohne Gott vergänglich und sinnlos, also wie der Tod ist.
Ansonsten habe ich aber keine Vorstellung (Bild) von IHM.
| jivatma hat folgendes geschrieben: |
Um nochmals auf den scheinbaren Widerspruch der Dualität in Bezug zur Persönlichkeit Gottes zurück zu kommen.
Hass/Liebe
Finsternis/Licht
Tod/Geburt
Leid/Freude etc.
Wenn man diese Gegensätze versucht mit materiellem Bewusstsein "ich bin der Körper" betrachtet, scheinen sie einen Widespruch in Bezug zum "guten Gott" zu sein. |
Wird erst im Jenseits getrennt.
Hass, Finsternis, Leid usw. ist dann die Hölle, und Liebe, Licht, Freude ist der Himmel.
Hier auf Erden gibt es demnach gleichzeitig die Hölle und den Himmel, und wir können selber wählen, bzw. sähen.
Hingegen wir im Jenseits ernten, was wir hier auf Erden gesäht haben, also Himmel oder Hölle.
| Zitat: |
| Ob wir bei der Geburt oder erst nach 100 Jahren den Körper aufgeben müssen, der Tod ist uns sicher - totsicher. |
Nuja, der Tod ist ja ansich auch nur eine Illusion. Schmerzt nicht, merkt man nicht, gibt es nicht.
| Zitat: |
In Tat und Wahrheit jedoch kann die Wolke die Sonne gar nicht verdecken, die Sonne ist immer die leuchtend helle Sonne. Es ist lediglich unser Standort/Bewusstsein, das es ermöglicht, das sich die Wolke vor die Sonne schieben kann und diese von unserer Warte aus verdeckt.
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Kenn ich so: "Gott ist die geistige Gnadensonne, nur die eigenen inneren Wolken trennen uns."
| Zitat: |
| Gott selbst kann also nicht in Illusion fallen. Gott ist und bleibt Gott. Zu denken man könne Gott werden wenn man die Wolke vertreibt ist ebenfalls Illusion. Die Veden erklären, das dies die letzte aber auch die grösste Illusion sei - der Versuch des "Eins-werden" mit dem unpersönlichen Aspekt Gottes. |
Kenn ich auch nicht anderes. Denn Gott hat uns erschaffen, um IHN ähnlich zu werden, aber niemals um IHN gleich zu werden.
| Zitat: |
| Diese beiden Gegensätze Hass/Liebe, Tod/Geburt, Leid/Freude werden von der selben bedeckenden Energie Gottes erzeugt |
In Gott ist positiv und negativ, aber alles negative kann IHM nichts anhaben, weil ER aus seiner Weisheit heraus, sich dem negativen, das böse, entsagt hat. Und genau das können wir Menschen auch, in dem wir in uns den Himmel erzeugen, aber die Hölle, das böse, das negative von uns weisen. Erst dann werden wir wieder die gottähnlichen Geistwesen, so wie uns Gott vor Urzeiten erschaffen hatte.
| Zitat: |
Gerade die scheinbaren Freuden halten das transzendentale Lebewesen in der Gefangenschaft des Kreislaufes von Tod und Geburt (die Anziehung zum anderen Geschlecht ist abenfalls ein Ausdruck Mahamayas). Ihre Aufage ist es, uns in diesem Kreislauf, samsaras, zu behalten.
Die Illusion begegnet uns also sowohl im liebenswürdigen Kindergesicht als auch im tobenden Schlachtfeld. Und bewirkt unser ICH und MEIN.
MEINE Kinder, MEIN Haus, MEIN Land, MEIN Körper etc. |
Also entsage ich meinen Kindern, Geschwistern und Eltern, denn sie wissen nicht was ich tue, verstehen mich nicht, und können mich nicht folgen. Also entsage ich auch die Anziehung zum anderen Geschlecht, und all meinen Süchten und materiellen Begierden, und das, weil ich Gott sehr gerne diene.
| Zitat: |
| Die befreiten Seelen stehen unter der Herrschaft von Yogamaya und geniessen transzendentale Glückseligkeit. |
Genauso wird man Glückselig, wenn man Gott über alles liebt, und seinen Nächsten wie sich selbst liebt.
| Zitat: |
| Wahre Religion/Spiritualität beginnt, wenn sich der Mensch zum Gosvami hin ent-wickelt. |
Oder anders gesagt, wahre Religion/Spiritualität beginnt, wenn man das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe beachtet.
| Zitat: |
In der transzendentalen Welt gibt es ebenfall Vielfalt, dort wird jedoch alles in den Dienst der Höchsten Persönlichkeit Gottes gestellt. Tun wir das in der materiellen Welt, wandelt sich Mahamaya in Yogamaya. Dieser Prozess wird Bhakti-Yoga genannt.
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Im Himmel gibt es ebenfalls Vielfalt, und auch dort wird alles im Dienste der Liebe, also Gott, gestellt. Tuen wir das in der materiellen Welt, erzeugen wir den Himmel in uns, und werden schon hier auf Erden Glückselig.
| Zitat: |
Ein Beispiel in Bezug zur Dualität unserer Sichtweise ist der Sadhu, der Heilige, der in Kalkutta in der Ganga badet. Die Gnaga ist in Kalkutta unglaublich schmutzig, soviel Unrat der auf dem Fluss schwimmt, aber das ist eine Eigenschaft des Wassers. Ein wirklicher Sadhu lässt sich nicht stören von wiedrigen äusseren Umständen. Er wischt den Unrat links und rechts etwas zur Seite und badet voller Dankbarkeit in Mutter Gangas Wasser und erhält die Segnung (Auflösung des angesammelten Karmas).
Er braucht nicht in den Norden des Landes bis nach Prayag (Allahabad) hinauf zu reisen, Mutter Gnaga gewährt in Kalkutta die gleiche Segnung. |
Ebenso kann ein geistig Wiedergeborener Gift zu sich nehmen und würde keinen Schaden daran nehmen.
Also kann man wunderbar erkennen, daß Jesus und die Bhagavad-Gita keine zwei paar Schuhe sind, sondern ein und das selbe paar Schuhe, nur mit anderm Namen, ist.
Nur habe ich alles etwas schwerfällig geschrieben und vielleicht auch nicht immer alles ganz richtig beschrieben, weil ich mein "Wissen" nicht studiert habe. Aber die Vergleiche könnte man bis ins kleinste fortführen, denn es gibt nur eine Wahrheit.
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