Also wenn Du das AT genauer ließt kommt das Gebot der Nächstenliebe sowie des Vergebens im AT genau so vor.
Kann ja sein, dass ich da mal was verpennt habe, aber ohne Stellenbezug glaub ich da nix!
Was meinst denn da im AT?
Gruß
@ positiv
Diese Verse sind einer der Stellen:
3.Mose 19:14-18Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen, auf daß du nicht seineshalben Schuld tragen müssest. Du sollst nicht rachgierig sein noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der HERR.
Fazit dieser Verse:
1. Man soll seinen Bruder nicht einmal hassen.
2. Man soll nicht rächen und nicht zornig sein.
3. Man sol seinen Nächsten lieben wie sich selbst.
Wie Du siehst, die volle moralische Lehre Jesu, zusammengefasst in vier Verse.
Nun, aber noch mit einigen Einschränkungen.
Es wird auf "die Kinder deines Volks" eingeschränkt.
Was das auserwählte Volk mit den Bewohnern und Nachbarn des versprochenen Landes machen sollte, sieht ganz anders aus.
Man darf die noachidischen Gebote nicht vergessen. Diese sind universell gültig.
Genesis 9:5 Wenn aber euer Blut vergossen wird, fordere ich Rechenschaft, und zwar für das Blut eines jeden von euch. Von jedem Tier fordere ich Rechenschaft und vom Menschen. Für das Leben des Menschen fordere ich Rechenschaft von jedem seiner Brüder.
Man kann sehr wohl erkennen, dass die Liebe zum eigenen Volk durchaus eine embryonale Vorstufe zur universalen Liebe ist.
Ausserdem kann ich gerade den Vers nicht finden, der gebietet zu Fremden barmherzig, gütig und gastfreundlich zu sein. Den gibt es nämlich.