|
|
|
Gott liebt alle. Jeder Fluss fließt ins Meer und jede Seele kehrt zurück zu Gott, wie lange das auch immer dauern mag.
Gott will nicht angebetet werden, wozu auch? Gott ist sich seiner eigenen Göttlichkeit bewusst und will, dass wir uns unserer eigenen Göttlichkeit ebenfalls bewusst werden.
Das heißt nicht, wir sollten Gott nicht verehren, aber Gott ist bereits vollkommen und benötigt nichts mehr, auch kein Lob. Er/Sie ist nicht auf Anerkennung aus. Er/Sie wird vor allen über die Achtung, die wir anderen Menschen und Tieren entgegenbringen, verehrt.
Wenn Du sagst, es sei nicht egal, woran wir glauben, dann lebst Du einen Glauben mit dem Du Dich über andersgläubige stellst und das ist überheblich! Was weißt Du überhaupt von anderen Glauben? Hast Du dich je damit beschäftigt? Hast Du die Bagavad Gita gelesen? Den Koran? Kennst Du Vedanta? Was weist Du über Buddhismus? Hast Du je den Dalai Lama gesehen? Seine Bücher gelesen? Hast Du je in anderen Kulturen gelebt und mit ihnen ihre Religion geteilt?
Lass es Dir sagen von einem der das getan hat: Seinen Glauben üben den Glauben anderer stellen ist überheblich!
Ich kann so etwas nicht gut heißen!
|
|
|
|
Ich finde was du hier schreibst ist sehr klug.
Die meisten Menschen beschäftigen sich ja kaum noch mit ihrer eigenen Religion, geschweige denn mit anderen. Ich meine, welcher Christ hat schon mal die Bibel gelesen? Ich kenne keinen und trotzdem äußern viele sich abfällig über andere Religionen.
Ich glaube für viele Menschen geht es heute auch gar nicht mehr um die Religion an sich sondern einfach nur noch darum, sich nicht näher mit der Frage "An was glaube ich eigentlich?" auseinandersetzen zu müssen. Wenn man sagt "Ich bin Christ." fragt keiner danach was man denn nun eigentlich glaubt. Es ist eben einfach so, dass man der Religion angehört und man sich nicht näher damit.
So beobachte ich es zumindest immer wieder und ich finde das sehr Schade.
|
|
|
|
Hallo „Mistkaefer“, Du hast recht.
Der Mensch sollte seine Religionen zumindest so gestalten, dass diese Religionen wiederum die Menschen, die sich mit ihnen identifizieren, positiv gestalten.
Und wer sich mit seiner Religion identifiziert, sollte sich nicht von sektiererischen Auslegungen infizieren lassen.
|
|
|
|
| Zitat: |
| welcher Christ hat schon mal die Bibel gelesen |
Ich das NT fertig gelesen, ausser die Apostelgeschichte (mach ich noch) und vom AT habe ich etwas Jesaja, Daniel, Moses und Jeremia gelesen, aber nur kleine Teile.
Übrigens, Martin .. schön geschrieben!
|
|
|
|
@Sakon
Respekt!
Du hast ja doch schon ne ganze Menge geschafft...
Ich habe auch mal angefangen, aber ich finde es teilweise sehr anstrengend zu lesen, deshalb bin ich immer noch ganz am Anfang.
Ich meine eben, Leute wie du wissen dann woran sie glauben, haben sich damit beschäftigt und sind sich sicher. So finde ich müsste das bei jedem sein der einer Religion angehört.
Ich glaube (sagt es mir wenn ich jetzt Mist erzähle) in Religionen wie Islam, Buddismus etc. ist dieses auseinandersetzen mit der Religion eben viel stärker ausgeprägt als im Christentum.
|
|
|