|
|
|
Hallo ihr Lieben,
| Zitat: |
Ich hab dir ein Beispiel gegeben!
Die Lebenskraft in allen Wesen.
"Für die Seele gibt es zu keiner Zeit Geburt oder Tod. Sie ist nicht entstanden, sie entsteht nicht, und sie wird nie entstehen. Sie ist ungeboren, ewig, immerwährend ...................................Jedoch atma das transzendentale wahre ewige individuelle Selbst ist wie oben im Vers 2.20 beschrieben.......................... |
lieber jivatma, allem Anschein nach reden wir ein wenig aneinander vorbei.
Das was du da schreibst sind lediglich Behauptungen, für die weder du, noch der Autor beweisen können. Es wird einfach etwas behauptet das es etwas transzendentale, ewiges, wahres gäbe. Aber wenn es darum geht dessen Existenz anhand von praktischen Beispielen deutlich zu machen, bleibt einem nichts anderes übrig als zu versagen. Oder einfach diesselbe Behauptung ( es gäbe etwas transzend. ewiges etc........ ) zu wiederholen. Finde ich nicht besonders überzeugend. Das man etwas benennt bedeutet nicht, daß es in dieser Form auch existent sein muss. ( Hohle Gefäße ? Hatten wir doch schon mal, erinnerst du dich ?) Wohingegen meine Behauptung, daß alle Erfahrungen ( ohne Ausnahme ) vergänglicher Natur sind, immer und überall sichtbar ist. Alter, Krankheit und Tod sind nur einige Aspekte, die diese Behauptung zusätzlich verdeutlichen. Das meine ich mit Beispielen und nicht ewig sich wiederholende Phrasen von atman, ewiges etc....
| Zitat: |
| Auch der buddhistische Pfad ist ein Glaube. |
Nein lieber jivatma. Der buddhistische Pfad beruft sich stets auf überall und zu jeder Zeit nachvollziehbare Phänomenen.
| Zitat: |
| Der Glaube, die Vorstellung das wahres ewiges Dasein formlos ist. |
Da haben wir es ja schon wieder. Lieber jivatma, wie oft willst du denn noch versuchen deine eigene ( nicht der buddhistischen Auffassung entsprechende ) Vorstellung, auf diese zu übertragen. Hatte ich doch schon mehrmals erwähnt, daß die Lehre gerade in diesem Punkt nicht so denkt. Innerhalb des buddhistischen Lehrgebäudes wird stets festgestellt, daß es eben nichts gibt, was man als ewiges Dasein ( ob formhaft oder formlos ) annehmen könnte. Eben ( An ) Atta = ( Nicht ) Atta. Ich würde dich nun endlich bitten irgendwelche Thesen, die eindeutig nicht der buddistsichen Lehre entstammen, auch nicht mit ihr in Verbindung zu bringen. Zumal es mind. das dritte oder vierte Mal ist, daß du mit solchen Behauptungen aufwartest.
| Zitat: |
Wenn sie von Gott getrennt sind, ja. Wenn sie auf ICH und MEIN gerichtet sind, ja. Diese 5 Aspekte beziehen sich auf die illusorische Vorstellung von "Leben".
Aber wenn sie auf die transzendentale Höchste Persönlichkeit Gottes gerichtet sind - nein. Dann transzendieren wir unser Bewusstsein und somit unsere Wahrnehmung. |
Und da haben wir es schon wieder.
Wenn ich ( den Lehrreden entsprechend ) schreibe : " Diese 5 Aspekte zusammen ergeben daß was wir unter Leben verstehen. ", so möchte man denken, daß dies doch eindeutig und klar sei. Wo bitte findest du hierbei einen Aspekt, der von etwas transzendalem oder göttlichem handelt ? Dies sind alles nichts anderes als deine eigenen ( Hinein )Inerpretationen, die auf deiner Vorstellung beruhen, welche jedoch so innerhalb der Lehre niemals so erwähnt und aufgefasst wird.
| Zitat: |
| Die Veden erklären verschiedene Stufen der Befreiung. |
Lieber jivatma, schon vergessen ? Wir reden hier über Nibbana. Eine Sache, dessen Gegenstück du innerhalb der Veden oder vergleichbaren Glaubenenansätzen vergeblich suchen wirst. Das einzige was du aufzählen kannst sind eben genau die Aspekte die mit allem möglichen zu tun haben, aber eben , ( wie schon so oft erwähnt ) nichts mit Nibbana.
| Zitat: |
Die technische Bezeichnung für Nirvana in den Veden ist jedoch sayuja (das Eingehen in das Brahmajioti) |
Schade nur, daß es für Nirvana in den Veden keine technische Bezeichnung geben kann, da es innerhalb des Nibbana kein Eingehen in irgendetwa gibt. ? Aber auch hier, lieber jivatma, die ewig alte Leier. Nichts neues. Und dabei bist du es doch, der gleichzeitig schreibt :
| Zitat: |
Buddha lehnte die Veden aus gutem Grund ab.
Und wie wir mitlerweile auch feststellen konnten, lehnt dieser ebenso auch die Auffassungen der Bhagavata- Purana ab, die mit dem " Lord Buddha " ganz offensichtlich ( wenn man die Grundlage der Lehre nach all den bisherigen Argumenten vergleicht ) jeden anderen gemeint haben könnten, aber eben mit sicherheit nicht jemanden, der ihre Auffassung als falsch deklariert. Somit ist auch deine erneute Aussage :
Dies ist im Bhagavata-Purana das das Erscheinen Lord Buddhas um zweitausend Jahre voraus prophezeite, nachzulesen. |
Nichts anderes als eine leere Behauptung, die ohne Grund und Inhalt ist.
| Zitat: |
Das kling sehr sektiererisch ...
Fragt sich; was ist Wahrheit?
Wo liegt der Beweis für die Wahrheit? |
Der Beweis liegt auf dem entsprechenden Weg der entsprechenden Praxis, den die Wesen einschlagen.
So magst du lieber jivatma gerne deiner vedischen Auffassung des Weges gehen, aber bitte versuch nicht diese mit der buddhistischen zu vermischen. Wie man mittlerweile nur allzudeutlich erkennen kann, geht dies nicht gut. Der Buddhismus enspricht nun mal eindeutig weder der vedischen, noch einer anderen Vorstellung einer Lehre von der Existenz.
Weswegen sie auch innerhalb der Lehrreden ( nach meinem bisherigen Wissen ), im Bezug auf ihren Inhalt, mit der Elefantenspur verglichen wird.
Der alle ( und nur diese ) heilsamen Aspekte aller Leeren mit in sich einschliesst, ohne von irgendeiner dieser, als ganzes, eingenommen werden zu können.
| Zitat: |
| Einen spirituellen Pfad zu gehen beruht am Anfang immer auf Vertrauen (Glauben), Sanskrit shraddha. Ohne ein solches erstes tiefes Vertrauen, kann man keinerlei Fortschritt machen. Darum sage ich, das Buddhismus ebenfalls ein Glaube ist. Und wenn man bei diesem Glauben stehen bleibt und keinen weiteren spirituellen Fortschritt macht, bleibt es ein blinder Glaube. Dies bezieht sich genau so auf den Buddhist wie auf alle anderen Religionen. |
Ja, so könnte man es formulieren. Endlich mal eine Aussage mit gutem Inhalt. Jedoch muss auch hier noch ergänzend erwähnt werden, daß dieser Glaube innerhalb der Lehre stets als etwas zu erwiederndes angesehen wird. In der Lehre geht es von Anfang an nur darum die Fähigkeiten zu erzeugen, die alle praktizierenden Wesen zu selbst Sehenden und selber Erkennenden Wesen macht und somit, im Laufe der Zeit, jägliche Abhängigkeit ( von Glauben an etwas ( Karma ) oder an jemanden ) auflöst. Man wird dann ein selber sehendes, selbst erkennendes Wesen. Und nur dies mit berücksichtigend kann man hierbei vom " Glauben " aus Vertrauen reden.
| Zitat: |
--> denn man erfährt eine ganz andere Art höchster innerer Freude
Und erreicht so die Brahma-bhuta Ebene, die im Buddhismus Nirvana genannt wird. |
Diese innere Freude ( ganz gleich welche ) werden als Jhanas bezeichnet und haben mit Nibbana genausewenig gemeinsam, wie mit Brahma ( Gott ) oder sonstirgendeine Begrifflichkeit.
Lieber jivatma, ich möchte diese Diskussion hiermit zu einem Ende kommen lassen, da ich es als wenig bereichernd empfinde, ständig mit denselben Widersprüchlichkeiten konfrontiert zu werden. Und dies nur weil es dir entweder an der Fähigkeit ( zu mehr Tiefsinn / Verständnis ) oder der Fähigkeit , des ( verstehen ) Wollens, mangelt.
Wie dem auch sei, denke ich, daß es mittlerweile genügend Argumente geworden sind, die ich einfach für sich selber sprechen lassen möchte.
Mit lieben Gedanken an alle
Natha
|
|
|