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Spaß mit deiner Göttin












Hallo Dani,
wer frei von Sünde ist, werfe den ersten Stein; aber Du hast ihn geworfen.

Und ich wünsche Dir noch viel Spass mit Deiner Göttin, aber auch Du wirst mal im Jenseits ankommen, und spätestens dann die Wahrheit erfahren; aber diese wahrscheinlich nicht annehmen willst, weil Du ja den einen wahrhaftigen Gott bzw. seine Liebe (Gottes Sohn) leugnest.

Und auch ich gehe fröhlich und aufgerichtet durchs Leben, aber nicht mit dem gehobenen Haupte der Eigenliebe. Denn ich bin nicht gut, sondern Gott ist das Gute in mir!

Auch werde ich bestimmt nicht das Leben feiern und genießen, denn das ist kein Gottesdienst, der da lautet: "Liebe Gott über alles und Deinen Nächsten wie Dich selber" (beinhaltet auch die 10 Gebote)
Und ein Paradies auf Erden wird es nimmer geben, aber ich lebe in Demut und Frieden in der Liebe meines Herrn, und erfreue mich des (geistigen) Himmels, den ich durch seine Liebe=Jesus in mir allmählich erschaffe.
Und auch ich bin kein geistig Wiedergeborener, also auch nicht frei von Sünden. Aber ich gehen diesen Weg zur geistigen Wiedergeburt, an dessen Ende man durch Jesus in den Himmel kommt, und dessen Anfang man betritt nachdem man von Gott getauft wurde; und ich diese Taufe also erfahren habe (und niemand mir Wasser über den Kopf geschüttet hat, so wie in der Kirche getauft wird, weil kein Mensch (Priester) jemanden taufen kann, auch nicht im Auftrage Gottes, bzw. solch eine Taufe nicht zählt, oder nur ein Symbol ist). Während dieser Taufe nehme ich also Gott als ein geistiges Wesen über mir war, und spüre gleichzeitig Jesus, SEINE Liebe, tief in meinem Herzen. Natürlich kann man nur dann getauft werden, wenn man Gott mit einem demütigem und reuigem Herzen entgegen geht, also man es will von IHM berürt zu werden.

Zitat:
Die bösen Sieben. – 4. Juni 1840, nachmittags

Über Lukas 11,24-26: „Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, so durchirrt er wüste Gegenden und suchet dort eine Ruhestätte; und wenn er keine findet, so sagt er: ‚Ich will in Mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe‘. Wenn er dann hinkommt, findet er es schön gefegt und aufgeräumt. Hierauf geht er hin und holt sich noch sieben andere Geister, die schlimmer sind als er selbst; und sie ziehen ein und wohnen dort; und das Ende wird bei einem solchen Menschen schlimmer als der Anfang“.

1] Sage dem A. und allen seinen erwachsenen Angehörigen, als welche sind: dessen Weib und Töchter: „Wer da suchet, der findet; wer da klopfet an, dem wird aufgetan; und wer da bittet, dem wird gegeben, um was er bittet, in der Fülle!“

2] So jemand ein Weib hat, und das Weib liebet ihren Gemahl im stillen, daß es nicht merken möchte die Welt, da sie meint, es werde die Welt Unordentliches von ihr denken (so sie merken würde, daß sie mit ganzem Herzen an ihrem Gemahl hänge), daher tut sie äußerlich kalt und geschämig und läßt ihren Leib nicht berühren, während sie doch innerlich brennt vor Begierde. So nun der Gemahl alle seine Mühe vergebens verwendet, sein Weib heimelich und ganz ergeben zu machen, sie aber stets schüchtern bleibt, teils ihrer Weiblichkeit, teils der Welt, teils aber der Dumm- und Narrheit wegen – was wird wohl dieser Gemahl tun?

3] Ich sage, er wird sein zimperlich dummes Weib aus Liebe in ihrer Narrheit lassen bis an ihr Ende und wird sie nicht mehr auch nur mit einem Finger berühren, wird aber seinen Samen legen auf fremden Boden, da viel Unkraut und Disteln sind, und wird sich denken: „Kann ich da auch keine Ernte halten, so will ich mir doch einen Samen ziehen, der da sei meines Namens für eine künftige Saat und reiche Ernte.“

4] Und Ich sage, dieser Mann hat, dieses als Züchtigung seinem Weibe, recht getan, da er es aus Liebe tat. Und Ich sage nun auch euch: dieser Gemahl bin Ich, und das sehr dumme Weib seid ihr!

5] Nun habe Ich euch schon so oft angreifen und an Mein Herz drücken wollen, doch ihr entwindet euch allezeit durch allerlei Weltschüchternheiten und narrheitsvolle, gleichsam demütige, weltzüchtige Gründe. Ihr haltet die Mir gehörige Liebe verschlossen in euch und meinet, es werde die Zeit schon kommen, da Ich kommen und euch anblasen werde, damit ihr Mich dann unermeßlich lieben könnet. Oder ihr meinet auch, Ich werde diese Liebe in euch schon bemerken (vielleicht durch irgendein Mikroskop). Allein ihr irret euch. Und so ihr beharret darin, so werde Ich tun wie der Gemahl und euch in eurer Zimperlichkeit lassen.

6] Daher seid offen, wie Ich es bin! Und redet mit Mir im Vertrauen und in offener, freier Liebe! Und Mein altes Buch wird keinen Buchstaben haben, aus welchem euch nicht ein siebenfältiges Licht entgegenstrahlen wird. Und in eurem Herzen werdet ihr, mit großer Schrift enthüllt, das Geheimnis der großen Geisterwelt lesen.

7] Nun so sehet und höret das Verständnis der drei Verse des Lukas!

8] So ein Mensch sittlich und recht lebt nach dem äußeren Gesetze und hält dasselbe aus eigenem Antriebe und aus dem Gefühle des Rechtes streng und genau und besiegt so auch standhaft durch den dem Verstande untergeordneten Willen jede Versuchung – da sieht dann der Versucher und Verführer, daß in diesem Hause für ihn nichts zu machen ist. Und so verläßt er es denn ärgerlich – und fährt von dannen; durchsucht dann alle solche dürren Stätten auf der ganzen Welt. Und da er sieht, daß an solchen Stellen weder guter noch böser Samen Wurzel fassen kann, so sagt er bei sich selbst: „Wo keine Feuchtigkeit ist, da gibt es Wüsten und somit keines Bleibens daselbst für mich. Was soll ich nun tun? Ich will wieder umkehren und sehen, wie nun meine erste Besitzung aussieht!“

9] Er kehrt sich um und geht eilends dahin. – Nun findet er die Stätte ganz gereinigt und wohl geschmückt mit Tugend und Siegeskränzen. Es gefällt ihm nun sehr wohl daselbst, aber er fühlt sich zu schwach, wieder davon Besitz zu nehmen, da er nur ein Geist des Fleisches ist.

10] Da kehrt er zurück zur Hölle und nimmt dort sieben Geister mit, jeder ärger denn er – als da sind: einen großen Schmeichler, einen großen Heuchler, einen großen Lobredner, einen Ehrgeizigen, einen Stolzen, einen Verächter und Verleumder und endlich noch einen Hof- und Zeremonienmeister und einen Fein-, Wohl- und Vielschmecker, hinter welchem letzten auch er selbst sich wieder befindet. Und so kommt dann diese böse Rotte, bekommt leichten Einlaß und nimmt vollen Besitz darinnen.

11] Und so arg auch immer der erste Zustand war unter den Anfechtungen des Fleisches, so wird aber doch dieser zweite Zustand um vieles ärger sein als der erste, da der Wunsch dadurch sich in seinem Selbsttum gefangen gegeben hat aller Bosheit, da all sein Rechttun nicht aus Liebe zu Mir, sondern aus einer Eigenliebe hervorging und daher verzehret hat alle (wahre Lebens-)„Feuchtigkeit“ in sich, daher er auch keine Früchte mehr zu tragen imstande war und somit dürr und wie tot wurde.

12] Denn sehet, Ich allein bin das Leben in euch – einzig durch eure Liebe zu Mir, durch die rechte Haltung der Gebote sowohl im Handeln, wie im Reden, wie im Denken aus Liebe zu Mir.

13] Und möchtet ihr auch handeln so emsig wie die Bienen und Ameisen – so ihr nicht das alles tut aus Liebe zu Mir, welche euch allein Kraft und Leben gibt, zu widerstehen der Hölle und allen ihren ferneren Versuchungen – so werdet ihr niemals Ruhe finden, weder hier noch dort. Es wird euch ergehen wie den erwähnten Tierchen, denen Honig und Brut genommen wird, trotz ihrer stechenden und zwickenden Waffen, indem sie nur bloße Geschöpfe sind und geleitet werden durch den Instinkt, gleichwie ein Mensch, der seinen Willen hat gefangennehmen lassen vom kalten Verstande und ließ unbeachtet stehen die Liebe und somit auch seine Freiheit und das wahre Leben aus ihr.

14] Sehet, das ist das Verständnis dieser drei Verse! – Daher hütet euch vor dem Verstande, so er anderswo herrührt als allein aus Meiner Liebe! Lasset ihn stets derselben untertan sein, gleichwie die Gottheit untertan ist Mir, ihrer ewigen Liebe; sonst werdet ihr werden gleich einem solchen gefegten und geschmückten Hause, wie das Gleichnis der drei Verse es euch zeigt. – Amen.

Aus: Jakob Lorber, Himmelsgaben 1
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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