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Innerhalb des Buddhismus












Hallo ihr Lieben,

Zitat:
Da es im Buddhismus kein Selbst und keinen Gott gibt, wie kann es da eine "Fortexistenz" geben?


Lieber jivatma, vielleicht solltest du dir die Mühe machen meine Beiträge ein wenig gründlicher durchzulesen. Es wurde nie behauptet, daß es innerhalb des Buddhismus keinen Gott gäbe. Hättest du dir zudem die einzelnen Links durchgelesen, so würdest du diesbezüglich auch nicht solche Fragen stellen.
Was die Persönlichkeit angeht, so ist es der Glaube an eine Persönlichkeit, der entsprechende Handlungs- Denkmuster fördert oder hemmt . Ähnlich einem Gefäß der zwar mit dem Namen " Persönlichkeit " beschriftet ist, sich jedoch bei genauer Kontrolle dessen Inhaltes, diese sich als leer, hohl und nichtig präsentiert. Der Glaube an Persönlichkeit gilt als eines von 5 Faktoren die nicht nur die Fortexistenz, sondern auch den Drang zu mehr Gier, Haß und Unwissen fördern. Diese drei Aspekte gelten wiederrum als Hauptübel für das Aufrechthaltung des Samsaros ( Daseinskreislauf innerhalb der Existenz ). Zudem hatte ich zuvor schon geschrieben, daß diese Fortexistenz seelenlosen , vergänglichen Prozesse wiederspiegelt. Die Konsequenz hieraus ist " Anatta " ( Anatman ).

Zitat:
Da hast du allerdings recht und ich bin froh das ich diesen leeren Pfad nicht gehen muss ...


Lieber jivatma, auf dem momentanen geistigen Stand, den du hier reflektierst, ist es nur allzuverständlich. Es ist ja auch der Buddhistische Pfad und nicht der Pfad, der sich auf eine Schrift und Glaubensrichtung beruft, die mit ihr nichts zu tun hat.

Wo etwas ist, da ist zwangsläufig entstehen und vergehen.

Zitat:
Das ist eine materielle Sichtweise, die die transzendentale Natur allen Seins ignoriert.


Falsch. Es schliesst, wie schon einige male vorab von mir vorgetragen ( alles ) auch diese mit ein. Denn wenn dem nicht so wäre, wäre es ein leichtes für dich gewesen, meiner Bitte nachzukommen und mir ein einziges Beispiel aufzuzeigen, der aufzeigt, daß es etwas gibt, daß sich nicht verändert, sich ewig gleichbliebe. Alles was wir von dir hören ist die stetige, stereotype Aussage, daß du daran glaubst. Ein Glaube, ohne mir auch nur einen einzigen Aspekt aufzeigen zu können, der es bestätigen könnte. Zumal man meine Behauptung ( aller Erscheinungen seien vergänglicher Natur ) an allem was man sinnlich und auch geistig wahrnehmen kann, stets immer erfährt.

Zitat:
Ganz einfach, es ist die Lebenskraft (Bewusstsein) das in allem ist.
Die Materie ist tot. Leben kommt von Leben und nicht von toter Materie.


Oberflächlich betrachtet ja. Aber bei genauer Betrachtung wird man in allen Erscheinungen immer nur Materie ( Formen ( auch geistige, wie z.B. Vorstellungen )) erfahren. Auch die feinsten Empfindungen bassieren auf diesem Prinzip. Nur daß die erfahrenen Formen auf dieser ebene viel feinerer Natur sind. Diese Erfahrung wird innerhalb der Lehre unter dem Aspekt der 5 Skandhas zusammengefasst. Wobei jedoch stets erwähnt wird, das der erste Aspekt der Formen ( Nr. 1 ) stets in Kombination mit Wahrnehmung und Bewusstsein ( Nr. 3 und Nr. 5 ) stattfindet. Also daß Wahrnehmung und Bewusstsein nie ohne Formen und Formen nie ohne Wahrnehmung und Bewusstsein auftreten können. Die Gefühle und die Reaktionen ( aktives Handeln auf die gemachten Erfahrungen ) gelten als die Punkte 2 und 3. Diese 5 Aspekte zusammen ergeben daß was wir unter Leben verstehen.

Zitat:
Das stimmt natürlich, wenn du schreibst das sich Lord Buddha "von der damals vorherrschenden hinduistischen Lehrauffassung" eindeutig distanziert hat!

Die Frage ist warum!


Ganz einfach. Weil ihre Lehre nicht der vollen Wahrheit entsprach. Dabei ist es letztlich gleichgültig welche eigenen Ideen diese sich hierzu ausgedacht haben. Die Lehre geht eben nicht von einer Sache aus, die man als ewig bezeichnen könnte. Wohingegen deine und auch von dessen Schriften ( bisher stets ) unbegründete Behauptung ist.

Alles Liebe

Herzlichst

Natha
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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