Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche

Wieder mal ein falscher Hadith












Sakina für alle.

Zitat:
Abis ibn Rabi’a (r) überliefert: Ich sah Umar ibn al-Khattab (r) den Schwarzen Stein (in der Ka’ba) küssen und hörte ihn sagen: „Ich weiß genau, dass du nur ein Stück Fels bist und keine Macht hast, Wohlwollen auszuüben oder Schaden zuzufügen. Hätte ich nicht den Propheten (s) dich küssen sehen, dann hätte ich dich nie geküsst.“ (Al-Bukhari und Muslim)


mfffggg gnostik
was ist daran so schlimm. Dieser Hadith will doch nur sagen, wie sehr die Leute den Propheten geliebt haben und ihn folgen bzw. genauso handeln möchten.
ich weiss nicht mir kommt das mit der sunna und den hadithen irgendwie auch komisch vor!
ich würde gerne wissen ob auch im koran steht, dass ein richtiger muslim an den koran und die sunna glauben soll? ich habe das noch nicht im koran gelesen, doch ein bekannter meint er hätte es schon im koran gelesen.
Salam liebe Shanti und einen gesegneten Ramadan

auf dieser Website kannst du dich im Kapitel Hadith und Sunna über die Methodik der Hadith-Wissenschaften informieren und es gibt auch sehr viele Beispiele weiterer unsinniger Ahadith.
www.alrahman.de
Es steht zwar im Koran dass wir dem Gesandten Folge leisten sollen, davon abzuleiten, den Ahadith zu folgen ist allerdings sehr unlogisch (in Wahrheit folgen jene, die Hadithen folgen nur Vermutungen und den Ansichten Bukharys, Abu Hurairas und anderen Zeitgenossen). Wir lernen aus dem Koran uns niemanden ausser Gott zum Beschützer zu nehmen (keine Gelehrten etc.), dass die einzige Sunna die Sunna Gottes ist (sunnatùllah; nirgendwo ist von der Sunna Mohammeds die Rede) und dass Gott sich über Ahadith stets auf negative Weise äussert, wenn mit Hadith nicht das Buch Gottes gemeint ist. Diese Beispiele die ich dir jetzt genannt habe werden auf unserer Website natürlich erläutert.
Die Literatur, die Moslime dem Koran beigesellt haben hat dazu geführt, dass unsere Umma den Koran verlassen hat. Nicht umsonst die Klage des Propheten am Jüngsten Tag:

25:30 Und der Gesandte wird sprechen: "O mein Herr! Mein Volk hat wahrlich diesen Koran verlassen!"

Wassalam
Das Steißbeinwunder

ich habe hier mel das weitbekannte Wunder Abu Hurairas widerlegt. Der komplette Text ist hier zu lesen: http://www.alrahman.de/index.php?id=276

Das Steißbeinwunder

Überliefert von Bukhary u.a:

Abu Hureira sagte, dass der Prophet meinte: "Alles von den Söhnen Adams wird in der Erde verwesen, außer dem Steißbein. Durch dieses wurde der Mensch geschaffen und durch dieses wird er am jüngsten Tag wieder auferstehen."

Abu Hureira sagte, dass der Prophet meinte: "Es gibt einen Knochen bei den Menschen, welcher in der Erde niemals verwesen wird. Durch diesen Knochen wird der Mensch am Tag der Abrechnung neu entstehen" Sie fragten den Propheten: "Welcher Knochen ist das?" Er antwortete: "Das ist das Steißbein."

Dieser Hadith beinhaltet mehrere Aussagen, welche wir nun überprüfen werden:

1. Der Mensch wurde durch das Steißbein erschaffen.

Die pseudowissenschaftliche Erklärung der Hadith-Verfechter kann folgendermaßen zusammengefasst werden: Die Differenzierung des Epiblasten (Fn01) zum Embryo erfolgt durch den primitive streak (Primitivstreifen) und den primitive node (Primitivknoten), weil sich aus denen die drei Schichten bilden, die später die verschiedenen Organe und Gewebe des Embryo formen: Endoderm, Mesoderm, Ektoderm. Wenn primitive streak und primitive node ihre Aufgabe erledigt haben, wandern sie in das Steißbein. Wenn nun an dieser Stelle Fehler in der Entwicklung im Mutterleib auftreten, bilden sich Teratome (Tumore, die verschiedene Gewebearten enthalten können).

Die richtige Erklärung lautet folgendermaßen:

Ab dem 17. Tag in der Embryonalentwicklung kommt es zu einer Verdichtung in dem Mittelbereich des Epiblasten, dem Primitivstreifen, weil Epiblastzellen in die Mitte der Scheibe wandern. Kurz darauf bildet sich auch der Primitivknoten am kranialen (oberen) Teil des Primitivstreifens. Primitivstreifen und Primitivknoten bestimmen nun, zu welchem frühen Organ bzw. Gewebe die Zellen, die durch ihn durchwandern bzw. aus ihm auswandern werden. Das hängt davon ab, wo die Zellen herkommen und wann sie den Primitivstreifen durchlaufen. Der Primitivstreifen- und Knoten ist also notwendig, damit sich das richtige Gewebe an den richtigen Stellen im Embryo ausbildet. In der 4. Woche bildet er den unteren Teil des Rückenmarks und befindet sich somit im Bereich des Kreuzbeins! Würde er nach diesem Stadium erhalten bleiben, läge er beim Erwachsenen in der Wirbelsäule, etwas unterhalb der untersten Rippen, da sich das Rückenmark durch Wachstum der Wirbelsäule nach oben verlagert. Allerdings bildet er sich bis zum 29. Tag vollständig zurück. Tut er dies nicht, kann dies zu einem Teratom (Tumor) im unterem Bereich des Kreuzbeins beim Neugeborenen führen. Teratome können auch an anderen Körperstellen auftreten, zum Beispiel am Kopf oder an den Eierstöcken erwachsener Frauen. Diese Tumore treten immer dann auf, wenn noch nicht differenzierte Stammzellen entarten. Das sich in diesen Tumoren Zähne, Haare und ähnliches finden, bedeutet lediglich, dass diese mutierten Stammzellen unkontrolliert wachsen, wie es auch andere Tumorzellen tun, die sich allerdings nicht mehr in verschiedene Gewebearten entwickeln können.

Anmerkung: Die Zusammenhänge wurden stark vereinfacht dargestellt. Für weitere Informationen bedienen Sie sich bitte der Fachliteratur.

Fazit: Der Mensch entsteht nicht aus den primitive streak und primitive node, diese übernehmen nur einen Teil der komplexen Embryonalentwicklung. Des Weiteren befinden sich diese in keinem der Entwicklungsstadien im Steißbein. Die Information für die Bildung des Embryo ist bereits in einem viel früheren Entwicklungsstadium vorhanden: In den Keimzellen der Elterngeneration. (Vergleiche Koran; 86:6, 36:77, 76:2 und andere)

Die Hadith-Verfechter haben hier (absichtlich?) viele Fehler gemacht und stellen Zusammenhänge dar, die nicht existieren. Es ist verwunderlich, dass sich solche Inhalte auf Webseiten finden, die eigentlich seriös scheinen, und man sollte doch davon ausgehen, dass deren Betreiber ihre Inhalte vorher prüfen. An diesem Beispiel wird die Einstellung der Sekten gegenüber der Wahrheit offensichtlich. Da wäre doch die Frage angebracht, ob es für den Glauben förderlich ist, solche fragwürdigen Inhalte lautstark zu unterstützen. Könnte dies nicht das Gegenteil bewirken? Seien sie immer skeptisch, wenn ihnen Zusammenhänge präsentiert werden, die sie nicht nachvollziehen können und benutzen sie ihren von Gott gegebenen Verstand.

2. Das Steißbein verwest nicht.

Auch diese Aussage ist falsch. Organische Bestandteile der Knochen verwesen, wobei Teile der DNA über Jahrtausende erhalten bleiben können. Nachdem organische Bestandteile (v. a. Kollagenfasern) verwest sind, verliert die anorganische Kochensubstanz (Phosphat, Calcium, Hydroxyapatit etc.) die Knochenform und zerfällt zu "Staub". Das Steißbein macht hier keine Ausnahme. Durch den Einsatz von Phosporsäure lassen sich auch anorganische Bestandteile auflösen. Gott bestätigt im Koran mehrmals die Verwesung zu Staub, u. a. in 13:5, 27:67 und 50:3. In 18:7-8 erfahren wir, dass es keine Ausnahmen gibt:

18:7-8 Wahrlich, Wir machten alles, was auf der Erde ist, zu einem Schmuck für sie, auf dass wir sie prüften, wer unter ihnen der Beste im Wirken sei. Und gewiss, Wir werden alles, was auf ihr ist, in dürren Wüstenstaub verwandeln.

Aussage 3, der Mensch würde aus dem Steißbein auferstehen, kann nun als Schlussfolgerung negiert werden, da die ersten beiden Aussagen falsch sind.
Forum -> Islam

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20  Weiter
Ähnliche Themen
Hadith und ihre Authenzität bzw. Notwendigkeit Part 2 ?
Hadith und ihre Authenzität bzw. Notwendigkeit Part 1 ?
Ich komme bald wieder!
Was hat die Bedeutung? Immer wieder vom selben Mann!
Ist jesus gott schon wieder^^
Wunder gibt es immer wieder!
Märchen gibt es immer wieder oder im Nonnenkloster
immer wieder mein Exfreund
Immer wieder Feuertraäume seit dem ich einKind bin
Immer wieder Feuertraäume seit dem ich einKind bin