Haben die Sterne einen Einfluss auf uns?



Haben die Sterne einen Einfluss auf uns?
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Über den Einfluss der Sterne
aus Abdu'l Baha, Beantwortete Fragen

Frage: Haben die Gestirne des Himmels irgendeinen Einfluß auf die menschliche Seele oder nicht?

Antwort: Einige Gestirne haben auf den Erdball und das irdische Dasein eine klare und sichtbare materielle Einwirkung, die keiner Erklärung bedarf. Denke an die Sonne, die durch die Hilfe und Vorsehung Gottes die Erde und alles irdische Dasein entwickelt. Ohne das Licht und die Wärme der Sonne würde kein irdisches Geschöpf existieren.

Obgleich es zunächst merkwürdig erscheinen mag, daß die Sterne geistigen Einfluß auf die menschliche Welt ausüben sollen, so wird man doch, wenn man diese Fragen sorgfältig prüft, nicht mehr so sehr darüber verwundert sein. Es ist jedoch nicht meine Meinung, daß die Lehrsätze, die die Astrologen früherer Zeiten aus der Bewegung der Sterne ableiteten, der Wirklichkeit entsprochen haben; denn die Thesen dieser alten Astrologen waren Erscheinungsformen der Einbildungskraft, die von den ägyptischen, assyrischen und chaldäischen Priestern ausgingen oder die vielmehr auf die Phantasien der Hindus und die Mythen der Griechen, Römer und anderer Sternanbeter zurückzuführen sind. Sondern ich meine, daß das unendliche Weltall dem menschlichen Körper zu vergleichen ist, dessen Teile in einem Zusammenhang stehen und in größter Festigkeit miteinander verbunden sind. Wie fest sind die Organe, Glieder und Teile des menschlichen Körpers ineinandergefügt und zur gegenseitigen Hilfe und Unterstützung miteinander verbunden, und wie sehr beeinflussen sie einander! Ebenso sind auch die Glieder und Elemente der Teile dieses unendlichen Weltalls miteinander verbunden und beeinflussen einander geistig und materiell.

Zum Beispiel sieht das Auge, und der ganze Körper wird beeinflußt; das Ohr hört, und alle Teile des Körpers werden davon berührt. Darüber gibt es keinen Zweifel. Das Weltall ist wie ein lebendiger Mensch. Überdies muß die Verbindung, die zwischen den Teilen des Daseins besteht, zwangsweise Wirkung und Einfluß haben, sei es materiell oder geistig.

Für diejenigen, die geistigen Einfluß auf materielle Dinge leugnen, erwähnen Wir folgendes kurze Beispiel: Wunderbare Laute und Töne, Melodien und bezaubernde Stimmen sind Vorgänge, die auf die Luft einwirken - denn Schall ist der Ausdruck für Schwingungen der Luft -, und diese Schwingungen wirken auf die Nerven des inneren Ohres ein, und so entsteht das Hören. Nun überlege, daß die Schwingung der Luft, an sich ein unbedeutender Vorgang, den Menschengeist fesselt oder stört und eine große Wirkung auf ihn ausübt: sie macht ihn weinen oder lachen und beeinflußt ihn vielleicht in einem solchen Maß, daß er sich in Gefahr begibt. Sieh also die Verbindung, die zwischen dem Menschengeist und der Erschütterung der Luft besteht, sodaß die Bewegung der Luft bewirkt, daß der Mensch von einem Zustand in einen anderen versetzt und völlig überwältigt wird; sie kann ihn der Geduld und Ruhe berauben. Bedenke, wie merkwürdig dies ist, denn aus dem Sänger kommt nichts hervor, was in den Hörer hineingeht, und trotzdem wird eine große geistige Wirkung hervorgebracht. Zweifellos muß daher eine solch große Verbindung zwischen allem Erschaffenen geistige Beeinflussungen und Auswirkungen haben.

Es wurde schon erwähnt, daß sich die Glieder und Teile des Menschen gegenseitig beeinflussen und aufeinander einwirken. Zum Beispiel sieht das Auge, und das Herz wird davon berührt; das Ohr hört, und der Geist wird beeindruckt; das Herz ist ruhig, die Gedanken werden heiter, und für alle Teile des menschlichen Körpers wird ein angenehmer Zustand verwirklicht. Was für eine Verbindung und welch ein Einklang ist dies! Da diese Verbindung, diese geistige Wirkung und dieser Einfluß zwischen den Körperteilen des Menschen bestehen, der doch nur eine von vielen endlichen Daseinsformen ist, so besteht sicherlich zwischen diesen umfassenden und unendlichen Daseinsformen auch eine geistige und materielle Verbindung. Obwohl diese Verbindungen mit den gegenwärtigen Methoden und der heutigen Wissenschaft nicht entdeckt werden können, so ist doch ihr Vorhandensein zwischen allem Erschaffenen absolut sicher und klar.

Um zum Schluß zu kommen: Alles Erschaffene, ob groß oder klein, ist durch die vollkommene Weisheit Gottes miteinander verbunden, wirkt aufeinander ein und beeinflußt sich gegenseitig. Wenn es nicht so wäre, würden Unordnung und Unvollkommenheit im System des Alls und der allgemeinen Ordnung des Daseins herrschen. Weil aber alles Dasein in größter Festigkeit miteinander verbunden ist, ist es geordnet an seinem Platz und vollkommen.

Dieses Thema ist einer Untersuchung wert.
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"Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben." Shoghi Effendi
Ihr lieben,

ich hatte die große Gnade, D. Toolan einen Freund nennen zu dürfen, den ersten Bahá'i auf der Insel Mauritius. Toolan war Sohn einer Brahmanen-Familie, der höchsten Kaste im Hindu Glauben, der Priester-Kaste. Er wurde unterrichtet in Dingen des Geistes, und war ein ausgezeichneter Kenner der Astrologie. Als er den Bahá'i Glauben annahm, wurde er aus seiner Familie und seiner Kaste ausgestoßen. Er gründete 40 geistige Räte auf Mauritius, und war damals Pionier in Frankreich.

Als ich Toolan kennenlernte, war ich 17. Ich hatte von diesen Dingen nie etwas wirkliches gehört, und war verzaubert zu sehen, in welchen geistigen Dimensionen mein Freund zuhause war. Ich konnte förmlich "sehen" wie er in diesen Geistigen Welten ganze Paradiese betrat und Edelsteine und Früchte von dort mitbrachte, ohne daß ich jene Lande freilich erkennen oder sehen konnte, obschon ich sah daß es so war.

Wir waren gemeinsam an einer Sommerschule, an die ein öffentliches Café angeschlossen war. Jemand sagte, daß einer der Gäste ein bekannte Astrologe sei, er säße an jenem Tisch. Toolan hörte dies und sagte mir: "Komm, du übersetzt mir. Wir gehen zu dem Mann. Wenn der Astrologe ist, unterschreibt der in 5 Minuten seine Erklärungskarte!".
Wir gingen zu dem Tisch und fragten, ob wir uns setzten dürften. Toolan kam sofort zur Sache, was er sagte, keine Ahnung. Ich konnte es übersetzen damals, aber nicht verstehen. Es dauerte exakt 5 Minuten, auf die Sekunde, da unterschrieb der Mann die Erklärungskarte. Er hatte keine Wahl. Die Sternen sprachen für Bahá'u'lláh, eine absolut deutliche Sprache. Er zögerte nicht, sehend was er da sah, wurde er nach fünf minuten Bahá'i.

Und es ging um Sterne, um Sternbilder, um die Sonne......

Alles Liebe von Deutschland.
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"Es ist die Sehnsucht Gottes an diesem Tage, alle Menschen als eine Seele und einen Körper zu betrachten" (Bahá'u'lláh)