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Jesus (s.a.s.) kam nur für die verlorenen Schafe Israels












Salam aleikum!

Gerne möchte ich von euch wissen ob es für einen Christen nicht verwerflich ist sich nicht an Jesus´s (s.a.s.) Gebot zu halten, nur die verlorenen Schafe aus dem Hause Israels zu missionieren? Missionieren Christen auch Heiden?

DAS EVANGELIUM NACH MATTHÄUS / 10. Kapitel, 5-6:
"Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel."

Gerne möchte ich auch wissen wie Christen sagen können das sie nicht beschnitten werden müssen oder das sie Schweinefleisch essen dürfen. Vor dem Evangelium wurde Moses (s.a.s.) die Thora offenbart. Später wurde Jesus (s.a.s.) gesandt, ihm wurde das Evangelium offenbart. Jesus (s.a.s.) sagte das er kein Gesetz auflöst was bereits offenbart wurde.

Matthäus Kapitel 5, 17-19
"17. Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. 17. Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.

18. Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.

19. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich."

Friede mit euch!
Friede auch mit dir!

Zitat:
Gerne möchte ich von euch wissen ob es für einen Christen nicht verwerflich ist sich nicht an Jesus´s (s.a.s.) Gebot zu halten, nur die verlorenen Schafe aus dem Hause Israels zu missionieren? Missionieren Christen auch Heiden?


Müssen Christen überhaupt missionieren? Ich sehe das nicht so, denn in dem von dir zitierten Bibeltext gab Jesus den Auftrag ja an seine 12 Apostel. Sie sollten von Gott verkünden.
Ich bin Christin, aber ich denke nicht, dass es meine Aufgabe ist, jemanden zum Christentum zu bekehren (ich denke, dass du das mit missionieren meinst). Echten Glauben kann man nicht an einer bestimmten Religion festmachen. Ich denke nicht, dass Gott die Menschen nach Religionen beurteilt, sondern nach ihrem Leben.

"Gott ist nahe, wo Menschen einander Liebe zeigen."
Johann Heinrich Pestalozzi


Zitat:
Gerne möchte ich auch wissen wie Christen sagen können das sie nicht beschnitten werden müssen oder das sie Schweinefleisch essen dürfen. Vor dem Evangelium wurde Moses (s.a.s.) die Thora offenbart. Später wurde Jesus (s.a.s.) gesandt, ihm wurde das Evangelium offenbart. Jesus (s.a.s.) sagte das er kein Gesetz auflöst was bereits offenbart wurde.


Zum Essen hat Jesus aber auch folgendes gesagt:

Markus 7,14-23
14 Dann rief Jesus die Menge wieder zu sich und sagte: »Hört mir alle zu und begreift! 15 Nichts, was der Mensch von außen in sich aufnimmt, kann ihn unrein machen. Nur das, was aus ihm herauskommt, macht ihn unrein!« 17 Als Jesus sich von der Menge in ein Haus zurückgezogen hatte, fragten ihn seine Jünger, wie er das gemeint habe. 18 Er antwortete: »Seid ihr denn auch so unverständig? Begreift ihr das nicht? Alles, was der Mensch von außen in sich aufnimmt, kann ihn nicht unrein machen, 19 weil es nicht in sein Herz, sondern nur in den Magen gelangt und dann vom Körper wieder ausgeschieden wird.« Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein. 20 »Aber das«, fuhr er fort, »was aus dem Menschen selbst herauskommt, das macht ihn unrein! 21 Denn aus ihm selbst, aus seinem Herzen, kommen die bösen Gedanken und mit ihnen Unzucht, Diebstahl und Mord; 22 Ehebruch, Habsucht und Niedertracht; Betrug, Ausschweifung und Neid; Verleumdung, Überheblichkeit und Unvernunft. 23 All das kommt aus dem Inneren des Menschen und macht ihn unrein.«


Und zum Gesetz:

Römer 13,8-10
Das Liebesgebot als Summe der Gebote Gottes
8 Bleibt niemand etwas schuldig - außer der Schuld, die ihr niemals abtragen könnt: der Liebe, die ihr einander erweisen sollt. Wer den Mitmenschen liebt, hat alles getan, was das Gesetz fordert. 9 Ihr kennt die Gebote: »Brich nicht die Ehe, morde nicht, beraube niemand, blicke nicht begehrlich auf das, was anderen gehört.« Diese Gebote und alle anderen sind in dem einen Satz zusammengefasst: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.« 10 Wer liebt, fügt seinem Mitmenschen nichts Böses zu. Also wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt.



LG
Kiki
Salam Kiki!

Zitat:
Matthäus Kapitel 5, 18
18. Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.


Laß uns doch mal Kapitel 5, 18 betrachten. Ich lese dort das nicht der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz (Gottes) vergehen wird. Also wie gesagt, gesichert ist doch die Erkenntnis das vor Jesus (s.a.s.) Moses (s.a.s.) war. Wenn doch damals zu Moses (s.a.s.) Zeit Gott offenbart hat das Schweinefleisch nicht gegessen werden darf, weil das Schwein "unrein" ist, so gilt das doch bis an das Ende der Welt? Das Jesus (s.a.s.) gesagt haben soll das das was aus dem Körper unrein ist und nicht was in den Körper geht hat damit meiner Meinung nach gar nichts zu tun. Also der Gesandte vor Jesus (s.a.s.) und der Gesandte nach Jesus (s.a.s.) haben in den heiligen Schriften überliefert das das Schwein "unrein" ist. Wenn ich dann Matthäus Kapitel 5, 18 anschaue gehe ich davon aus das es so ist, sprich das das Schwein nicht erlaubt wurde. Allah sagt im Koran das das Schweinefleisch verboten ist aber wer von Not getrieben und demütig gegenüber Allah ist, dem verzeiht er wenn er Schweinefleisch ist. Nur in Notfällen! Was für einen selbst ein Notfall ist muß der Mensch natürlich selbst mit Gott ausmachen. In Markus Kapitel 7 versammelten sich die Pharisäer und einige von den Schriftgelehrten bei Jesus (s.a.s.). Jesus´s Jünger aßen mit dreckigen Händen, sprich haben sich die Hände nicht gewaschen. Die Pharisäer haben sich brüskiert und wollten wissen wieso sich die Jünger nicht an ihre Satzung hielten und sich nicht die Hände wuschen (vor dem Essen). Darauf hin meinte Jesus (s.a.s.) trocken das man doch mit dreckigen Händen essen kann, sogar das man (tut mir leid ich mach mal ein krasses Beispiel) seinen eigenen Vater aufessen kann weil doch "NICHTS" was in einen hinein kommt unrein ist.

Friede!
@Walid
Alles was Du schreibst über Jesus, Gott, Bibel zeigt - wie wenig Respekt Du anderen Menschen bezeugst!
Zeigt - wie wenig (bis garnicht) Respekt Du Gott entgegenbringst!
Zeigt - auf welcher Stufe Du stehst!

Du willst nicht wissen - denn alle Fragen, die Du stellst - sind längst beantwortet!

Hier Markus 7:
Von Reinheit und Unreinheit
14 Und er rief das Volk wieder zu sich und sprach zu ihnen: Hört mir alle zu und begreift's! 15-16 Es gibt nichts, was von außen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen könnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist's, was den Menschen unrein macht.3 17 Und als er von dem Volk ins Haus kam, fragten ihn seine Jünger nach diesem Gleichnis. 18 Und er sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch so unverständig? Merkt ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht unrein machen kann? 19 Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und kommt heraus in die Grube. Damit erklärte er alle Speisen für rein. 20 Und er sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein; 21 denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, 22 Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. 23 Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein.

Walid's Version:
In Markus Kapitel 7 versammelten sich die Pharisäer und einige von den Schriftgelehrten bei Jesus (s.a.s.). Jesus´s Jünger aßen mit dreckigen Händen, sprich haben sich die Hände nicht gewaschen. Die Pharisäer haben sich brüskiert und wollten wissen wieso sich die Jünger nicht an ihre Satzung hielten und sich nicht die Hände wuschen (vor dem Essen). Darauf hin meinte Jesus (s.a.s.) trocken das man doch mit dreckigen Händen essen kann, sogar das man (tut mir leid ich mach mal ein krasses Beispiel) seinen eigenen Vater aufessen kann weil doch "NICHTS" was in einen hinein kommt unrein ist.


Das 8. Gebot lautet:
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden - wider deinen Nächsten!


Das 1. Gebot:
Ich bin der Herr, dein Gott!


Das 2. Gebot:
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes nicht unnützlich führen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht!


Wie vertragen sich diese Gebote mit Walid's Verhalten?
Salam Walid!

Zitat:

Wenn doch damals zu Moses (s.a.s.) Zeit Gott offenbart hat das Schweinefleisch nicht gegessen werden darf, weil das Schwein "unrein" ist, so gilt das doch bis an das Ende der Welt?


Wer sagt das?

Ich habe dir doch den Vers aus Markus 7 geschrieben:

18 Er antwortete: »Seid ihr denn auch so unverständig? Begreift ihr das nicht? Alles, was der Mensch von außen in sich aufnimmt, kann ihn nicht unrein machen, 19 weil es nicht in sein Herz, sondern nur in den Magen gelangt und dann vom Körper wieder ausgeschieden wird.« Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein.


Das ist für mich eindeutig. Ich setzte hier mal die ganze Bibelstelle, warum Jesus das zu den Pharisäern sagte - du hast es mit deinen Worten nicht ganz richtig wiedergegeben (zuviel hinein interpretiert)

Markus 7.1-13
Von Reinheit und Unreinheit
1 Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und einige von den Schriftgelehrten, die aus Jerusalem gekommen waren. 2 Und sie sahen einige seiner Jünger mit unreinen, das heißt: ungewaschenen Händen das Brot essen. 3 Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie nicht die Hände mit einer Hand voll Wasser gewaschen haben, und halten so die Satzungen der Ältesten ; 4 und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, wenn sie sich nicht gewaschen haben. Und es gibt viele andre Dinge, die sie zu halten angenommen haben, wie: Trinkgefäße und Krüge und Kessel und Bänke zu waschen. 5 Da fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum leben deine Jünger nicht nach den Satzungen der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen? 6 Er aber sprach zu ihnen: Wie fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht (Jesaja 29,13): »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen; aber ihr Herz ist fern von mir. 7 Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.« 8 Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen. 9 Und er sprach zu ihnen: Wie fein hebt ihr Gottes Gebot auf, damit ihr eure Satzungen aufrichtet! 10 Denn Mose hat gesagt (2.Mose 20,12; 21,17): »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.« 11 Ihr aber lehrt: Wenn einer zu Vater oder Mutter sagt: Korban - das heißt: Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht -, 12 so lasst ihr ihn nichts mehr tun für seinen Vater oder seine Mutter 13 und hebt so Gottes Wort auf durch eure Satzungen, die ihr überliefert habt; und dergleichen tut ihr viel.


Deshalb sagte Jesus "nicht was in den Mund hineingeht macht unrein, ... sondern was aus dem Mund herauskommt"
Denn was nützen all diese Äußerlichkeiten, wenn man im Herz nicht rein ist, wenn man nicht mit dem Herzen bei Gott ist.

Auf dein krasses Beispiel bezüglich Speisevorschriften gehe ich nicht näher ein, denn wie du schon selbst bemerkt hast ist das wohl sehr krass und ich denke nicht, dass jemand so etwas tun würde. Es ist wohl sehr utopisch und steht daher für mich nicht zur Debatte. Vielleicht willst du mich damit ja provozieren? Wenn ja, dann funktioniert das bei mir nicht, denn ich halte mich gern an das Gebot, nichts"unreines" aus meinem Mund kommen zu lassen.

Das höchste Gesetz ist die Liebe. Die Liebe zu Gott, unserm Herrn, und auch die Nächstenliebe. Das ist wichtiger als Aüßerlichkeiten, denn es gibt viele Heuchler, wie Jesus so schön sagte.

LG
Kiki
Forum -> Judentum und Christentum


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