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Ich ergänze:
http://www.heiligenlexikon.de/Biogr....._Teilhard_de_Chardin.html
Teilhards Anliegen war es, Religion und Naturwissenschaft nicht als Konkurrenten zu verstehen, sondern zusammen zu denken. Seine grundlegende Überzeugung war, dass die Schaffung des Kosmos zielgenau ausgerichtet war auf die Schaffung von Leben, des Menschen und der Vernunft. Er vertrat schon zu einer Zeit, als dieser Gedanke einzigartig war, die These, dass die Bedingungen des ganzen Universums und die grundsätzlichen, naturwissenschaftlich anerkannten Konstanten und Naturgesetze genau so sein mussten wie sie sind, damit menschliches Leben möglich wurde. Sein Hauptwerk "Der Mensch im Kosmos" will erweisen, dass die Entwicklung des Universums nicht zufällig, sondern mit dem Zielpunkt Mensch vor sich ging, vom Willen des Schöpfergottes geleitet war und in Christus zur Erfüllung und Vollendung kommt. Was viele Physiker und andere Naturwissenschaftler inzwischen postulieren - eine "göttliche Vorsehung" im Hintergrund des Weltalls und des Lebens * - hatte Teilhard schon visionär vorweggenommen. In seinem letzten Tagebucheintrag fasste er seine Gedanken zusammen: "Die beiden Artikel meines Credo: Das Universum ist zentriert - evolutiv, nach oben / vorn. Christus ist sein Zentrum."
Teilhard sah die traditionelle Lehre von der Erbsünde kritisch und vertrat die Lehren der Evoutionstheorie, die damals von der Kirche noch abgelehnt wurden, zudem wurden ihm pantheistische Auffassungen vorgeworfen; deshalb musste er seine Lehrtätigkeit, 1926 auch seine Professur aufgeben, für alle theologischen Schriften erhielt er Publikationsverbot, er musste sich nun auf naturwissenschaftliche Veröffentlichungen beschränken. 1926 reiste er wieder nach China, er unternahm Forschungsreisen in die Mandschurei und Mongolei, nach Indien, auf die Insel Java und nach Birma. 1929 wurde er Berater beim Geologischen Landesamt in Beijing. Bis 1946 gab es nur kürzere Aufenthalte im Heimatland; 1946 kehrte er nach Frankreich zurück, nahm am geistigen Leben im Nachkriegs-Paris teil, unterstützte die Bewegung der Arbeiter-Priester.
Teilhards Anliegen war es, Religion und Naturwissenschaft nicht als Konkurrenten zu verstehen, sondern zusammen zu denken. Seine grundlegende Überzeugung war, dass die Schaffung des Kosmos zielgenau ausgerichtet war auf die Schaffung von Leben, des Menschen und der Vernunft. Er vertrat schon zu einer Zeit, als dieser Gedanke einzigartig war, die These, dass die Bedingungen des ganzen Universums und die grundsätzlichen, naturwissenschaftlich anerkannten Konstanten und Naturgesetze genau so sein mussten wie sie sind, damit menschliches Leben möglich wurde. Sein Hauptwerk "Der Mensch im Kosmos" will erweisen, dass die Entwicklung des Universums nicht zufällig, sondern mit dem Zielpunkt Mensch vor sich ging, vom Willen des Schöpfergottes geleitet war und in Christus zur Erfüllung und Vollendung kommt. Was viele Physiker und andere Naturwissenschaftler inzwischen postulieren - eine "göttliche Vorsehung" im Hintergrund des Weltalls und des Lebens * - hatte Teilhard schon visionär vorweggenommen. In seinem letzten Tagebucheintrag fasste er seine Gedanken zusammen: "Die beiden Artikel meines Credo: Das Universum ist zentriert - evolutiv, nach oben / vorn. Christus ist sein Zentrum."
Teilhard forderte, dass die Verkündigung der Kirche und die Frömmigkeit an das neu erkannte, evolutionäre Weltbild angepasst und so mit den Naturwissenschaften versöhnt werden müsse; deshalb forderte er ein neues Glaubensbekenntnis, ja ein neues Bild und neue Lehre von Christus, er sprach sogar von einer neuen Menschwerdung Gottes in aktueller Form. Ein neues Glaubensbekenntnis müsse das von Nicäa ersetzen; es müsse Gott nicht als Schöpfer der statischen Welt, sondern als "neuen Gott der Evolution" und Christus als universellen "Evoulutor" bekennen. Wie die Schöpfung sei auch die Erlösung des Menschen ein Prozess, der in kosmischen Dimensionen zum Ziel führt. Deshalb führe der Weg in den Himmel - nur! - über den auf der Erde, der Weg zu Gott nur über den der Liebe zur Erde. Nötig sei ein "Neo-Christentum", das ein der Welt zugewandtes Christentum ist. Teilhard hatte auch damals schon das heute so aktuelle Problem der Globalisierung erkannt, unter den Stichworten "Planetisation" und "Totalisation" bedacht und bejaht.
Teilhard (rechts) im Colloque de Paléontologie, 1947
Teilhard (rechts) im Colloque de Paléontologie, 1947
1947 wurde ihm von seinem Ordensgeneral abermals die Veröffentlichung theologischer und philosophischer Texte untersagt, 1948 verboten, einen Ruf als Professor am paläontologischen Institut des Collège de France anzunehmen. 1951 begab Teilhard sich deshalb wieder "ins Exil", er wirkte bei der Wenner-Gren-Foundation in New York, in deren Auftrag er mehrere Forschungsreisen nach Südafrika unternahm. Er starb unerwartet am Ostersonntag; kurz zuvor hatte er sich gewünscht "am Tage der Auferstehung zu sterben".
Nur zwei Ordensbrüder nahmen an Teilhards Bestattung teil. Seine Bücher konnten nun, nach seinem Tod, veröffentlicht werden, wurden aber in katholischen Büchereien nicht geduldet und durften in katholischen Buchhandlungen nicht verkauft werden. Noch 1962 warnte ein Lehrschreiben des Vatikan vor seinen "schweren Irrtümern"; erst mit dem 2. Vatikanischen Konzil konnten seine Werke in der katholischen Kirche gelesen und seine Auffassungen diskutiert werden.
Inzwischen erschienen 13 Bände einer Werkausgabe, dazu Briefe und Tagebücher; Teilhard erlangte in den 60-er Jahren auch in Deutschland geradezu Kultstatus.
* "Dass die Kette der Zufallsbedingtheiten, die zu uns geführt hat, auf irgendeine geheimnisvolle Weise gelenkt wird" und darin "eine göttliche Vorsehung wirksam ist", schrieb 1978 der Neurobiologe und Nobelpreisträger John C. Eccles.
Und wieder anders ausgedrückt:
http://www.j-lorber.de/ke/3/i-fall.htm
Worin bestand die eigentliche Versuchung des ersten Menschenpaares? {jl.hag1.040,33 u. 35}
."Siehe Adam, Ich machte die Zeit, damit deine Prüfung nur kurz währen sollte, und das erkämpfte Leben ewig." "Du hast mit keiner fremden Macht zu kämpfen, nur mit dir selbst, denn Ich habe dir alles untertan gemacht." "Der Wurm aber ist dein Böses vom Grund aus und trägt den Stachel des Todes in sich, daher beiße nicht in den Stachel des Wurmes." {jl.hag1.040,33 u. 35}
http://www.scfx.ch/lorber/menschen.htm
Das Menschenbild....
Alles ist Geist
Gott ist der Urgeist, die Urkraft, aus der alles hervorgegangen ist, was existiert. Seine eminenteste Eigenschaft ist Seine Liebe. Die wahre Liebe ist nicht auf sich selbst gerichtet, sondern will sich einem Du schenken, das seinerseits wieder Liebe empfinden und schenken kann. 'Geben ist seliger denn Nehmen.' Dies gilt insbesondere auch für die Liebe. Liebe kann man nicht erzwingen; sie muss freiwillig aus dem Herzen kommen. Gott hat andere, von Sich verschiedene, endliche, aber freie Wesen aus Sich heraus gestellt: die urgeschaffenen Geister.
Ähnlichkeiten zu finden in allen verschiedenen Religionen und Gruppierungen sowie Sekten ?
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