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Weihnachten beginnt und die Themen um die Geburt werden wieder aktuell.
http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Jungfrauengeburt.html
Biblische Grundlage
In den frühesten Schriften des Neuen Testaments den Briefen des Paulus von Tarsus wird nur einmal erwähnt dass Jesus von einer Frau geboren wurde (Gal. 4 4) um seine menschliche Geburt zu betonen. Da Paulus keine Biografie von Jesus schreibt und Markus überhaupt nichts von seiner Kindheit erwähnt ist nicht feststellbar wie sie die Jungfrauengeburt gesehen haben.
Die erste Variante der Jungfrauengeburt wird an zwei Stellen bezeugt. Dabei fußen Matthäus 1 23 und Lukas 1 27 auf einer problematischen Übersetzung des hebräischen (Ur-)Textes von Jesaja 7 14 in der Septuaginta . "עלמה" (sprich: `almáh) das eine Frau von der Heiratsreife bis zur Geburt ihres ersten Kindes bezeichnet wurde in der Septuaginta mit "παρθενoς" (sprich: parthénos) das im Deutschen "Jungfrau" bedeutet wiedergegeben. Diese Übersetzung wurde von vorchristlichen Juden durchgeführt es handelt sich also nicht um eine rein christliche Fehldeutung.
Die beiden Evangelien sind gemäß historisch-kritischen Autoren etwa um das Jahr 90 n. Chr. entstanden (gemäß konservativen Theologen zwei bis drei Jahrzehnte früher). Wie alt das von ihnen verarbeitete mündliche Material ist ist nicht feststellbar Lukas beruft sich allerdings in Lukas 1 auf Augenzeugen (was von historisch-kritischen Exegeten auch wieder angezweifelt wird).
Bezüglich der ewigen Jungfräulichkeit Mariens haben die Kirchen der Reformation seit längerer Zeit eine ablehnende Haltung eingenommen da sie biblisch nicht bezeugt ist und neutestamentlichen Aussagen von Geschwistern Jesu wiederspricht (Matthäus 12 46) während katholische und orthodoxe Tradition erklärten dass es sich entweder um Vettern von Jesus handelte oder um (Halb-)Brüder aus einer ersten Ehe von Josef.
http://www.nikodemus.net/1442-empfa.....frau_Maria.htm?PHPSESSID=
7. ...empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria
von Jörg Dechert
Gott wird Mensch - diese einfache Aussage der Bibel hat große Diskussionen in der Kirchengeschichte ausgelöst: Wieviel Prozent Gott ist in Jesus - und wieviel Prozent Mensch? Die Frage scheint unvermeidlich; schließlich kommen wir Menschen an die Grenze unseres Erfahrungshorizonts, wenn der Schöpfer seine Schöpfung betritt.
Oft wird die so genannte Jungfrauengeburt schlicht belächelt: Die einen vermuten, "die damals" hätten halt noch nicht gewusst, wie Kinder gezeugt werden. Andere, die sich intellektueller geben, unterstellen den Autoren der Evangelien eine nachträgliche Verherrlichung, um aus einem normalen Menschen Jesus von Nazareth einen besonderen Erlöser zu machen.
Was im Lauf der Kirchengeschichte aus Maria gemacht wurde, darüber lässt sich trefflich streiten - aber eins steht ausser Frage: Jesus war kein ganz normaler Mensch, selbst von seinen ärgsten Kritiker würden das nicht viele behaupten. "Jesus war wie wir, aber ohne Sünde", sagt die Bibel - kein Wunder, dass seine Geburt aus menschlicher Normalität und übernatürlichem Eingreifen Gottes war!
Viele Menschen meinen, sie könnten der Bibel aufgrund der "Wundergeschichten" - zu denen auch die Jungfrauengeburt zählt - nicht glauben. Gleichzeitig verschlingen sie Horoskope, gehen zu Wunderheilern und shoppen im spirituellen Supermarkt der Esoterik, wo alles für Geld zu haben ist, was wir Menschen hören wollen. Bei Horoskopen haben diese Menschen anscheinend keine Probleme an Übernatürliches zu glauben, während sie dies im Blick auf die Jungfrauengeburt oft haben.
Sind die grundlegenden Lehren der Bibel über die Rebellion des Menschen gegen Gott, über seine Unfähigkeit, Gottes Maßstäben zu entsprechen, oder über seine Verantwortung im Jüngsten Gericht denn wirklich leichter zu glauben als die Jungfrauengeburt? Wohl kaum.
Wenn Gott wirklich Mensch wird, ist das eine Grenzüberschreitung - und die muss einfach unsere menschlichen Grenzen sprengen. Es kann gar nicht anders sein.
Gott kann nur deswegen die Grenzen meines persönlichen Lebens sprengen, weil er in seinem (unserem) Universum die absolute Autorität besitzt. Wenn es wirklich stimmt, dass es einen Himmel gibt, dass Jesus mich unendlich liebt egal was ich getan habe, und dass er jedem gerne vergibt, der sich ihm anvertraut - dann ist es eine der leichtesten Übungen zu glauben, dass das Leben von Jesus hier auf der Erde nicht biologisch gezeugt wurde, sondern von Gott übernatürlich begonnen wurde.
http://www.augustinus.de/bwo/dcms/s.....weihnachten/sermo189.html
Wenn aber von seiner Geburt aus einer Jungfrau die Rede ist - eine große Sache -, so magst du dich darüber wundern. (Bedenke jedoch:) er ist Gott. Laß deine Verwunderung fahren, gib Raum dem Lobpreis! Dein Glaube ist gefragt: glaube, daß es sich so verhält. Glaubst du nicht - dies geschah (dennoch) -, so bleibst du ein Ungläubiger. Er geruhte Mensch zu werden: Was suchst du weiter zu ergründen? Scheint es dir zu wenig, daß Gott sich für dich erniedrigt hat? Gott wurde Mensch. Eng war seine Herberge, in Windeln gehüllt, wurde er in eine Krippe gelegt. Ihr habt es vernommen, als das Evangelium verlesen wurde. Wen wundert dies nicht? Jener, der die Welt erfüllte, fand keinen Platz in der Herberge; in die Krippe gelegt, wurde er Futter für uns.
Es mögen die zwei Tiere an seine Krippe treten - die zwei Völker: «Es kennt» nämlich «der Ochs seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn» (Is 1,3). Achte auf die Krippe, und schäme dich nicht, ein Lasttier deines Herrn zu sein! Christus wirst du tragen, so wirst du nicht in die Irre gehen und vom Weg abkommen. Der Weg selbst (Christus) sitzt auf dir. Erinnert ihr euch an jenen jungen Esel, der dem Herrn zugeführt wurde? Niemand schäme sich darüber, daß wir damit gemeint sind. Möge der Herr auf uns sitzen und uns lenken, wohin immer er will. Wir sind sein Lasttier auf dem Weg nach Jerusalem. Sitzt er auf uns, so werden wir nicht erdrückt, sondern erhöht; führt er uns, so gehen wir nicht in die Irre. Wir gehen zu ihm, wir gehen durch ihn. (So) gehen wir nicht zugrunde.
Verschiedene Ansichten und Einsichten.
http://www.religionslehrer.lu/credo/credo2.htm#5
Jungfrauengeburt – ein biologisches Faktum?
Bei den beiden Kindheitsgeschichten Jesu in den beiden genannten Evangelien (im Markus- und Johannesevangelium wird nichts über die Geburt Jesu berichtet) handelt es sich – so die heutige Bibelwissenschaft – um historisch ungesicherte, stark legendäre Erzählungen, um theologisch motivierte Bekenntnis- und Verkündigungsgeschichten. Sie besagen: Jesus ist der »Messias« Israels, der neue Mose.
Man kann nicht bestreiten, daß die Jungfrauengeburt ein in der Antike von Ägypten bis nach Indien verbreiteter Mythos ist. Dennoch sind folgende Unterschiede signifikant:
l Der Heilige Geist wird nicht als zeugender Partner oder Vater, sondern als wirkende Kraft der Empfängnis Jesu verstanden.
l Die Ankündigung und Annahme des Empfängnisgeschehens bei Maria vollzieht sich in einem völlig unerotischen, vergeistigten Kontext, im Wort, ohne eine Vermischung von Gott und Mensch. Maria erscheint als begnadetes Menschenwesen.
Diese Erzählung ist kein Bericht von einem biologischen Faktum, sondern ist die Deutung von Wirklichkeit mit Hilfe eines Ursymbols. Ein sehr sinnträchtiges Symbol für die Aussage: Mit Jesus ist von Gott her ein wahrhaft neuer Anfang gemacht worden. Ursprung und Bedeutung von Jesu Person und Geschick erklären sich nicht alleine aus dem innerweltlichen Geschichtsablauf, sondern sind für den glaubenden Menschen letztlich aus dem Handeln Gottes zu verstehen.
http://www.answering-islam.de/cfm_kap26.html
Geboren von der Jungfrau Maria
Das Nicänische Glaubensbekenntnis (Konzil zu Nicäa, 325) sagt in klarer und bündiger Weise, dass das menschliche Element in Jesus von seiner Mutter stammte und das göttliche von seinem Vater, also von Gott. Hätte das Glaubensbekenntnis nichts weiter über diese Angelegenheit zu sagen, dann wäre unser Herr als eine Art Zwischenwesen beschrieben, vielleicht eine Art Übermensch, eigentlich ein Mischling, nicht ganz schwarz und nicht ganz weiß.
Und es bilde sich Jeder seine eigene Meinung.
http://orodara.piranho.com/jesus.htm
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