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Die Stellung der Frau im Islam












Die Stellung der Frau im Islam


Was bedeutet Islam:

Die Muslime glauben an den Islam als ewig gültige Botschaft, die Allah den Propheten, Friede sei mit ihnen allen, aufgetragen hat und nicht etwa als neues Bekenntnis, das mit dem Propheten Muhammad, Friede sei mit ihm, seinen Anfang nahm. Das arabische Wort Islam bedeutet soviel wie "Erlangung von Frieden durch Unterwerfung unter Allah". Das Wort Muslim wird abgeleitet vom Substantiv Islam und bedeutet "jemand, der durch seine Unterwerfung unter Allah zu vollkommenem Frieden gelangt ist." Die Muslime glauben an den Einen, ewigen GOTT, Der die Himmel und die Erde geschaffen hat und alles was existiert. Er ist der Gott Abrahams, Moses und Jesu, Friede sei mit ihnen allen. Die Muslime glauben nicht, dass Muhammad der einzige Prophet war; vielmehr glauben sie, dass er der letzte der Propheten war.

Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt(Quran 5:3)

Die Muslime lehnen die Bezeichnung Mohammedaner ab, da der Prophet Mohamed (Frieden und Segen auf ihm) Nicht als Mittler zwischen Gott und den Menschen gilt. Gott allein ist derjenige der angebetet werden darf.

Der Qur´an

Der Qur’án besteht aus 114 Suren bzw. Kapiteln und ist in einzelne Verse eingeteilt. In der Zeit des Propheten, Alláhs Segen und Friede auf ihm, wurden die Offenbarungen teils im Gedächtnis seiner Gefährten aufbewahrt, teils auf Palmblättern, Steintafeln, Holzbrettern oder auf Leder niedergeschrieben und aufgehoben.
Die Zusammenfassung der einzelnen Offenbarungen geschah unter der Leitung von Zaid Ibn Tábit, dem ehemaligen Schreiber und Sekretär des Propheten Muhammad, Alláhs Segen und Friede auf ihm.
Folgende Verse des Qur’án besagen, daß er das Wort Alláhs verlautbart:

Sprich: »Es steht mir nicht zu, ihn (den Qur’án) aus eigenem Antrieb zu ändern. Ich folge nur dem, was mir offenbart wurde. Ich fürchte, falls ich meinem Herrn ungehorsam bin, die Strafe eines gewaltigen Tages.«“[1]

”Und dieser Qur’án hätte nicht ersonnen werden können, außer durch Alláh. Vielmehr ist er eine Bestätigung dessen, was ihm vorausging, und eine Darlegung des Buches - darüber herrscht kein Zweifel - vom Herrn der Welten.“[2]

”Oder wollen sie etwa sagen: »Er hat ihn erdichtet«? Sprich: »Bringt denn eine Sura gleicher Art hervor und ruft, wen ihr nur könnt, außer Alláh, wenn ihr wahrhaftig seid.«“[3]

”Sprich: »Wenn sich auch die Menschen und die Dschinn( Form von Geisterwesen) vereinigten, um diesem Qur’án etwas Gleiches hervorzubringen, brächten sie doch nichts Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden.«“[5]

Der Qur’án beinhaltet neben den religiösen Anweisungen ebenso rechtliche, geschichtliche und sittliche Vorschriften, die das gesamte Leben des einzelnen und der Gemeinschaft regeln.

Der Sinn des Lebens eines gläubigen Muslim (der auch seine Religion praktiziert) ist, Gott einzig und allein zu dienen und sich den Propheten (durch sein vorbildlichen Eigenschaften, verhalten zu Eltern, zu Andersgläubigen, zu Kindern, Frauen usw.) als ein Vorbild zu nehmen.

Es gibt keinen Zwang in der Religion und die islamische Lebensweise widerspricht nicht die deutsche Verfassung:

Der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) schickte einen seiner Gefährten nach Medina voraus, damit dieser dort die Menschen über den Islam informiert. Als er mit einigen Leuten dort sass wurde ihm von einem der einflussreichen Männer in Medina Feindschaft entgegengebracht. Da sagte er zu ihm sinngemäß: "Komm und hör dir die Angelegenheit (des Islam) an. Wenn dir die Angelegenheit gefällt, das kannst du sie annehmen. Und wenn nicht, dann ist das deine Sache und auch kein Problem."
Das Leben und der Besitz aller Bürger eines islamischen Staates wird als heilig angesehen, egal ob die Person ein Muslim ist oder nicht. Der Islam beschützt auch die Ehre. Also ist es im Islam nicht erlaubt, jemanden zu beschimpfen oder sich über jemanden lustig zu machen. Der Prophet Muhammad (Frieden und Segen auf ihm)sagte: {Wahrlich, euer Blut, euer Besitz und eure Ehre sindunantastbar.}
Islam ist eine Religion der Gerechtigkeit. Gott sagt:
Gott befiehlt euch, die anvertrauten Güter ihren Eigentümern zurückzugeben; und wenn ihr zwischen zwei Menschen richtet, nach Gerechtigkeit zu richten... (Quran, 4:5
Und er sagt:
und seid gerecht. Wahrlich, Gott liebt die Gerechten. (Quran, 49:9)

Und der Hass gegen eine Gruppe soll euch nicht (dazu) verleiten, anders als gerecht zu handeln. Seid gerecht, das ist der Gottesfurcht näher... (Quran, 5:

Die Frau im Islam


Kommen wir nun zu unseren eigentlichen Thema, denn die Stellung der Frau im Islam ist einer der brisantesten Punkte und Gegenstand öffentlicher Diskussionen. So ist die muslimische Frau, das beliebte Objekt der Medien.
Es kommt oft zu einer großen Unwissenheit über den Islam in zahlreichen Berichterstattungen oder Zeitungsartikeln. Aus dieser Unwissenheit wird dann schnell vieles von dem, was berichtet wird, auf den Islam als solches zurückgeführt.
Eine Reihe von Missverständnisse tauchen ständig auf, teils basierend auf alt hergebrachte Bräuche (durch Gastarbeiter, Migranten aus der Türkei, Marokko usw.), die für „islamisch“ gehalten werden, die es aber keineswegs sind.

Bei genauer und objektiver Betrachtung des Themas, sehen wir dass der Islam bereits vor 1416 Jahren, den Frauen eine bedeutend hohe soziale Stellung und ihnen jede Freiheit und große Wertschätzung gibt, die sie in der vorislamischen heidnischen Gesellschaft nie genießen konnte.
Bei dem heidnischen Araber gab es solche Vorstellungen, welches zu Unterdrückung der Frauen führte. So wurde z. B. eine neugeborene Tochter aus Furcht vor Schande und Armut getötet (was heutzutage immer noch in einigen hinduistischen Familien in Südindien oder Sri Lanka der Fall ist unter anderem auch aufgrund der Mitgift, die die Frau zur Ehe leisten muss).

Der Koran verdammte diese unmenschliche Praxis aufs Schärfste.
Er verbirgt sich vor den Leuten aufgrund der schlimmen Nachricht, die er erhalten hat: Soll er sie behalten trotz der Schande, oder (soll er sie) in der Erde verscharren? Wahrlich, übel ist, wie sie urteilen!“(Koran 16:95)Um alle Spuren dieser weiblichen Kindsmorde auszulöschen, versprach der Prophet Mohammed (Frieden und Segen auf ihm)¹, all Jenem großen Lohn im Jenseits, welche ihre Töchter in Güte erziehen:

"... und wer drei Töchter aufgezogen hat, oder ihresgleichen von (seinen) Schwestern, und ihnen eine gute Erziehung gegeben hat, sie mit Güte behandelt hat, bis sich Allah ihrer annimmt, für den hat Allah das Paradies bestimmt." Ein Mann fragte: "Allahs Gesandter, und bei zweien?" Er antwortete: "Und (auch) bei zweien", so dass der Mann fragte: "Und bei einer?" Er antwortete: "Und auch bei einer."( sahih albukhari)²

Eigentum der Frau:

Der Islam hat seit dem siebten Jahrhundert der Frau eine eigenständige Persönlichkeit zuerkannt sowie das Recht auf finanzielle Unabhängigkeit und ihr selbstverdientes Geld zu verwalten, da sie keinerlei finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Familie oder anderen Personen hat. Sie kann ihren Besitz ausgeben, vererben, verschenken oder in Geschäfte investieren, ohne dass Ehemann, Vater oder irgendjemand anderes Einfluss darauf nehmen könnte. Der Islam sieht die Ehefrau nicht als das Eigentum ihres Mannes, von daher ist sie die Frau zum Behalten ihres Nachnamens verpflichtet.

Sie hat grundsätzlich das Recht auf Arbeit, wenn dies ihre moralische Pflicht als Ehefrau und Mutter nicht beeinträchtigt.
In jedem Fall steht ihr aber für ihre Arbeit gleicher Lohn zu, wie einem Mann: "... Die Männer sollen ihren Anteil erhalten nach ihrem Verdienst, und die Frauen sollen ihren Anteil erhalten nach ihrem Verdienst." (Sure 4:32)
Muslimische Mütter, Ehefrauen, Töchter und Schwestern hatten das Erbrecht bekommen dreizehnhundert Jahre bevor Europa überhaupt erkannte, dass solche Rechte existieren.

Den Männern steht ein Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu, und ebenfalls den Frauen steht ein Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu. Sei es wenig oder viel. (Das gilt) als vorgeschriebener Anteil." [4:7]

Die Scheidung

wird im Islam anerkannt, doch rät er von ihr in aller Strenge ab.
Dennoch ist der Islam eine praktische Religion die anerkennt, dass es Umstände gibt, wo es keine andere Lösung geben kann als die Scheidung. In einigen Fällen kann sich eine muslimische Ehefrau aus bestimmten Gründen gezwungen sehen, die Auflösung der Ehe zu verlangen, obgleich sie die Fortsetzung der Ehe weiterhin wünscht: Zu diesen Gründen zählen: Grausamkeit des Ehemannes, grundloses Verlassen, Nichterfüllung ehelicher Pflichten, etc. Allah empfiehlt ihnen dennoch ihre Ehe in Tagen der Konflikten und Spannung zu behüten und aufrechtzuerhalten.

Die islamische Regelung einer Hochzeit, besteht aus der Unterzeichnung eines Dokumentes, was den Willen der Ehepartner für die Ehe beurkundet wird und darüber hinaus steht eine Summe Geldes fest, die der Frau im Falle einer Scheidung zusteht. Ein bestimmter Betrag ist nicht festgelegt, sondern die Höhe der Brautgabe ist im gegenseitigen Einverständnis und den kulturellen Gegebenheiten entsprechend zu ermitteln.

Wenn der Ehemann die Ehe durch Scheidung auflöst, kann er keine seiner Hochzeitsgaben an die Frau zurückfordern. Der Koran verbietet es den scheidungswilligen Ehemännern strikt, ihre Hochzeitsgeschenke zurückzunehmen, egal wie teuer sie waren.

Jesus soll nach Matthäus angeblich gesagt haben: „Ich aber sage: Wenn ein Mann sich von seiner Frau scheiden lässt - es sei denn, sie war untreu -, macht er sie zur Ehebrecherin. Und wer eine geschiedene Frau heiratet, begeht ebenfalls Ehebruch." (Matthäus 5:32)

Sollte die Frau im Islam aber entscheiden die Ehe zu beenden, kann sie ihre Brautgabe zurückerstatten. Die Brautgabe in diesem Falle zurückzugeben mag einen fairen Ausgleich dafür darstellen, dass der Ehemann sie weiterhin in der Zeit aushält, in welcher sie die Ehe aufzulösen im Begriff steht. Der Koran hat die muslimischen Männer angewiesen, keine Geschenke an die Frau von ihr zurückzufordern, außer in dem Fall, wenn es die Frau ist die entschieden hat die Ehe aufzulösen.



Mütter im Islam:

Ein bekannter Hadith (Aussage des Propheten) zeigt, welch eine hohe Stellung der Islam der Mutter gibt:
Der Prophet (Frieden und Segen auf Ihn)wurde von einem Mann gefragt: "Wen soll ich am besten behandeln?" Er antwortete: "Deine Mutter." Der Mann fragte weiter: "Und wen danach?". Der Prophet antwortete: "Deine Mutter." Der Mann fragte einmal: "Und wen danach?" Der Prophet antwortete: "Deine Mutter." Der Mann fragte wiederum: "Und wen danach?" Da antwortete der Prophet: "Deinen Vater“.
In einem anderen Hadith sagte der Prophet (Frieden und Segen auf ihm): "Das Paradies liegt zu den Füßen der Mütter."
Der Islam lehrt den Menschen mit Eltern und besonders mit der Mutter auf einer gütigen Weise umzugehen, dies ist ein wichtiges Gebot.
Und Wir haben dem Menschen im Hinblick auf seine Eltern anbefohlen - seine Mutter trug ihn in Schwäche über Schwäche, und seine Entwöhnung erfordert zwei Jahre -: »Sei Mir und deinen Eltern dankbar. Zu Mir ist die Heimkehr. Doch wenn sie dich auffordern, Mir das zur Seite zu setzen, wovon du keine Kenntnis hast, dann gehorche ihnen nicht. In weltlichen Dingen aber verkehre mit ihnen auf gütige Weise. Doch folge dem Weg dessen, der sich zu Mir wendet. Dann werdet ihr zu Mir zurückkehren, und Ich werde euch das verkünden, was ihr getan habt.«“ (Quran 31:14-15)

Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau:
Der Koran spricht Männer und Frauen an, und macht klar, dass sie vor Allah gleich sind. Für Gott sind sie gleichberechtigt, dennoch setzt der Schöpfer für jeden Geschlecht bestimmte Rechten und Pflichten zum Wohle der Gesellschaft fest. Denn Gott legt die Gesetze fest die zu einer gesunden und nützlichen Gemeinschaft der Menschen in jeder Generation dient.
Es gibt kein Getier auf Erden und keinen Vogel, der auf seinen zwei Schwingen dahinfliegt, die nicht Gemeinschaften wären so wie ihr. Nichts haben Wir in dem Buch ausgelassen. Vor ihrem Herrn sollen sie dann versammelt werden. (Quran 6:3

Der Gesandte Allahs (s) sagte: "Der Gläubige, ob Mann oder Frau, wird immer wieder geprüft werden, am eigenem Leib, an seinen Nachkommen und an seinem Gut, bis er ohne Sünde Allah, dem Erhabenen, gegenübersteht."
In Bezug auf die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sagt Allah im Koran(33:35):

O ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen möget. Wahrlich, vor Allah ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig. (Koran 49:13)
Sure 3, Vers 195
"Seht, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verloren gehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen." Auch gilt z.B. die Pflicht, Wissen zu erlangen, für beide Geschlechter gleichermaßen.
Auch gilt z.B. die Pflicht, Wissen zu erlangen, für beide Geschlechter gleichermaßen.
Unterschiede gibt es da, wo Verschiedenheiten vorhanden sind( z. B Pflicht des Mannes zur Versorgung der Familie). Bei den religiösen Pflichten beispielsweise gibt es für die Frau einige Erleichterungen, die mit ihrer Natur zusammenhängen, so ist sie während der Regelblutung vom Fasten und Gebet befreit, sie kann jedoch in dieser Zeit die Gebete vollziehen, die in Form von Bittgebete aussehen, sowie das Hören von Koran und das Lobpreisen von Allah. Das auf diese Weise versäumte Fasten muss sie zu einem späteren Zeitpunkt nachholen, die Gebete jedoch nicht.
Sowohl die Frau im Islam ihre Rechte und Pflichten hat, so verfügt auch der Mann über gewisse Rechten und Pflichten. Männer sind finanziell für sich selbst, ihre Frauen, ihre Kinder, ihre Eltern (wenn sie bedürftig sind), ihre Schwestern, ihre Nichten, ihre Brüder und andere enge Mitglieder der Familie (wenn sie bedürftig sind) verantwortlich, während Frauen für niemanden finanziell verantwortlich sein müssen, einschließlich sich selbst. Eine Frau kann ihrem Mann finanziell helfen, aber nur, wenn sie will. Der Ehemann ist dafür verantwortlich, sie mit einer Wohnung, Nahrung und Kleidung zu versorgen, und sich um ihren Lebensunterhalt zu kümmern.
Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben (Quran 4:32)
Das Kopftuch:
Heute gehört das Kopftuch( oder der Schleier) der muslimischen Frau zu den meist diskutierten Symbolen des islamischen Glaubens, obwohl das Kopftuch nur ein Teil der vorgeschriebenen islamischen Kleiderordnung für Frauen ist (da der ganze Körper verhüllt sein muss, bis auf das Gesicht und die Hände, worüber sich die überwiegende Mehrheit der islamischen Gelehrten einig sind).
"O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig." (Koran 33:59)
'Aa'isha, die Frau des Propheten, berichtete, dass Asmaa, die Tochter von Abu Bakr( einer der Gefährten des Propheten) vor den Gesandten Allahs trat und durchsichtige Kleidung trug. Da drehte sich der Gesandte Allahs weg und sagte: Oh Asma'a, wenn eine Frau das Alter der Pubertät erreicht, ist es nicht erlaubt, dass man mehr von ihr sieht außer diesem - und zeigte auf seine Hände und sein Gesicht."
Kleidungsvorschriften gibt es im Islam sowohl für den Mann als auch für die Frau. und dienen dazu, die Würde und Achtung vor ihnen zu schützen. Muslime sollten grundsätzlich Kleidung tragen, die den Körper in der Weise bedeckt, dass die Figur nicht betont wird. Deshalb sollte die Kleidung weder zu eng anliegen noch durchsichtig sein. Da die Haare bzw. Frisur der Frau eine sehr wichtige Rolle für ihr Aussehen spielen und auch eine gewisse Anziehung ausüben können, gilt für Frauen zusätzlich, dass sie ein Kopftuch tragen. Einem Teil der Verwandtschaft und unter Frauen kann die muslimische Frau sich auch ohne Kopftuch zeigen. Die betreffenden Personen werden in der einer Koranstelle einzeln aufgezählt. Muslimische Mädchen kleiden sich, wenn die weiblichen Körperformen sichtbar werden (etwa mit Beginn der Pubertät). Kleidungsvorschriften gelten auch für Männer, sie dürfen keine engen Hosen oder Hosen, die über die Knie gehen anziehen und es ist auch wichtig ist der Oberkörper bedeckt wird.
Der Schleier in der Bibel:
Der Schleier sowie die Keuschheit der Frau ist kein unbekanntes Phänomen im Christentum, denn dies wird ebenso in der Bibel als wichtiges Gebot erwähnt.
Paulus machte im Neuen Testament einige interessante Anmerkungen zum Schleier:

"Nun will ich, dass ihr begreift, dass das Haupt jedes Mannes Christus ist und das Haupt jeder Frau ist der Mann und das Haupt Christi ist Gott. Jeder Mann der mit bedecktem Haupt betet oder prophezeit, missachtet seinen Kopf. Und jede Frau die mit unbedecktem Kopf betet oder weissagt, missachtet ihr Haupt - es ist gerade so, als wäre ihr Kopf kahlgeschoren. Wenn eine Frau ihren Kopf nicht werden; und wenn es für die Frau eine Erniedrigung bedeutet, ihr Haar bedeckt, sollte ihr Haar abgeschnitten abzuschneiden oder ihren Kopf zu rasieren, soll sie ihren Kopf bedecken. Ein Mann braucht seinen Kopf nicht bedecken, da er das Ebenbild und die Ehre Gottes darstellt; doch die Frau ist zur Ehre des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, doch die Frau vom Manne, noch wurde der Mann wegen der Frau erschaffen, doch die Frau für den Mann. Aus diesem Grund, und wegen der Engel, sollte die Frau ein Zeichen des Gehorsams auf ihrem Kopfe tragen." (I Korinther 11:3-10).
Somit ist einer der Hauptgründe der Verhüllung der Schutz. Der islamische Schleier, ganz anders wie der Schleier in der christlichen Tradition, ist nicht das Zeichen männlicher Autorität über die Frau, noch ist er für die Frauen das Zeichen der Unterwerfung unter den Mann. Der islamische Schleier ist auch nicht wie in der jüdischen Tradition, Zeichen von Wohlstand und Adel einiger nobler jüdischen Frauen. Der islamische Schleier ist das ein Zeichen des Anstandes, mit dem einzigen Zweck, die Frauen zu behüten, alle Frauen.

1.Tim 2,9
8So will ich nun, daß die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel. 9Desgleichen, daß die Frauen in schicklicher Kleidung sich schmücken mit Anstand und Zucht, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarem Gewand, a 10sondern, wie sich's ziemt für Frauen, die ihre Frömmigkeit bekunden wollen, bmit guten Werken. 11Eine Frau lerne in der Stille cmit aller Unterordnung. 12dEiner Frau gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, edaß sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still. 13Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva.
Maria im Islam:
Muslime respektieren und verehren Jesus (Friede sei mit ihm). Sie betrachten ihn als einen der größten Gesandten Gottes zu den Menschen. Der Quran bekräftigt seine Geburt aus einer Jungfrau und ein Kapitel im Quran trägt die Überschrift "Maryam" (Maria).
Für viele Christen ist es kaum zu glauben, dass Maria im Koran mehr "Zuwendung" als in der Bibel bekommt. Von den 114 Suren, in die der Koran eingeteilt ist, sind allein ihr und ihrer Sippe, die im Koran "Imran" heißt, jeweils eine eigene, ganze Sure gewidmet (Sure 19, "Meryem"; Sure 3, "Âl-i Îmrân"). Dazu kommen noch einzelne andere Abschnitte. Meryem gilt auch als beliebter Vorname in der islamischen Welt, sowie der Name “Isa”(Jesus).
Nachwort:
Es ist wichtig zu erwähnen, dass leider viele in der westlichen Welt lebenden Muslimen, durch ihre falschen bzw. nicht dem Islam entsprechenden Verhaltensweisen dazu beitragen, dass ein verzerrtes Bild vom Islam wiedergegeben wird.
Die Fehler bestimmter Völker sind aufgrund der Traditionen sowie den Umwelteinflüssen ihrer Länder und Gebiete, die ihre Frauen gemäß dem Brauch und den Sitten, welche sie von ihren Vorfahren übernommen haben zurückzuführen. Kurz gesagt, die Behauptung, dass der armselige Status der muslimischen Frauen durch den Islam bedingt ist, ist falsch. Nicht der Islam ist das, was eine Renaissance benötigt, sondern die Gesellschaften in denen es politische Unterdrückung und Zersplitterung, ökonomische Rückständigkeit, soziale Ungerechtigkeit sowie Analphabetismus und geringe Bildung vorhanden sind.


Achmed, lieber Bruder, ich bete für dich, dass Allah dich rechtleitet.

amin
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