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Wohin ? Zum Judentum oder Christentum?












Hallo Nikko,

Zitat:
Ja ich hab mich mit dem begriff "Gottes Sohn" auseinander gesetzt, es wurde sogar noch dreister! vor ner Zeit erfuhr ich sogar, dass Die meisten Christen JESUS für Gott halten!.


Das ist richtig. Nach kirchlicher lehre ist Jesus auch Gott, aber kein Extragott neben dem Vatergott.

Zitat:

Nach der Christlichen Lehre ist Gott in Jesus gekommen , und am Kreuz gestorben ,damit alle die an ihn glauben nicht in die Hölle kommen.


Das stimmt.

Zitat:
also bis jetz wissen das viele, was ich hier grad gesagt hab.
Kommen wir nun zum Thema Paulus.

Ich habe von jemanden zitiert, dass die Dreieinigkeit eine Erfindung Paulus war, was ich vorher nicht wusste.


Die paulinischen Briefe sind weitaus älter als die Evangelien.
Die Dreieinigkeit wurde nach dem nicäischen Konzil festgelegt.
Auch in den Evangelien ist von Jesus als Gott die Rede.

Zitat:
Jetz zum andern, kein Christ, oder nicht viele , wissen nicht mal was die Dreieinigkeit ist, kein Christ oder nicht viele können die Erbsünde erklären... wer hat eigentlich behauptet dass es die gibt.


Paulus redet von der Erbsünde im NT.
Außerdem wird sie schon in den 5 Bücher Mose erwähnt.

Zitat:

Wer war Zeuge Jesu Auferstehung ?
Wer war Zeuge Jesu Kreuzigung?


Ließ in den 4 Evangelien, dasnn weißt Du es.
Wieso soll es nicht so gewesen sein?
Warum ssoll Jesus nicht gekreuzigt worden sein (nach islamischer Ansicht).
Viele Propheten wurden getötet.

Zitat:
Und die verschiedenen Evangelium wurden ja von Menschen geschrieben.


Der Koran etwa nicht?

Zitat:
Zb : Matthäus Evangelium , Johannes Evangelium ...
Und die Autoren waren unbekannt, man gab ihnen aber Namen.


Dafür würde ich gerne Beweise sehen.
Kauf Dir am besten die Einheitsübersetzung, da steht was über die Schreiber drin.

Woher weißt Du, dass der Koran, wie er heute existiert noch der aus Mohammeds Zeit ist?
Weil in ihm wissenschaftliche Wunder erwähnt werden?
Wer sagt Dir denn, dass dann alles von Gott kommt.
Der heutige Koran wurde erst einige Zeit nach dem Tod Mohammeds zusammengefasst.

Martin Lther hat nicht am NT mitgeschrieben, sondern es übersetzt. Dabei passierten ihm einige Übersetzungsfehler. Deswegen empfehle ich Dir die Elberfeldbibel.

http://www.google.de/search?client=.....ta=&btnG=Google-Suche

Die Richtigkeit der Bibel wurde übrigens auch teilweise wissenschaftlich belegt.


Geschichte des Korantexts
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Geschichte des Korantextes stellt sich aus westlicher wissenschaftlicher Sicht etwas differenzierter dar, als die heute unter Muslimen gängige, geglättet erscheinende Version. Die westliche Wissenschaft geht, wie die Muslime auch, zumeist von einer autoritativen Edition des Korans unter dem Kalifen Uthman ibn Affan aus.

Doch muslimische Überlieferungen von einer Koransammlung (dscham'u 'l-quran- ǧamʿu ʾl-qurʾān) bereits unter dem Kalifen Abu Bakr scheinen Berichten von einer ersten Sammlung unter Umar ibn al-Chattab (ʿUmar b. al-Ḫaṭṭāb) zu widersprechen. Dieser Widerspruch, der auf die inhaltlich unterschiedlichen und nicht selten tendenziös gefärbten Berichte des islamischen Überlieferungswesens zurückzuführen ist, konnte von der westlichen Wissenschaft bis heute nicht endgültig gelöst werden. Ein Koranexemplar von Ḥafṣa, einer Tochter Umars, wird sowohl von der westlichen als auch von weiten Teilen der muslimischen Wissenschaft als zentral erachtet. Problematisch erscheint lediglich, dass es eine Tochter Umars war, die offenbar das Koranexemplar erbte, und nicht der Kalif Uthman, was bei einem so wichtigen Dokument bemerkenswert ist.

Neben dem offiziellen Exemplar, das Uthman von Zaid b. Thabit mit ihm zu Seite gestellten Personen, über deren Identität in der westlichen Wissenschaft Zweifel herrschen, erstellen ließ, gab es nach muslimischer Tradition noch mindestens vier weitere, abweichende Exemplare, von denen das wichtigste das von Abdallah b. Mas'ud ist. Auch das Exemplar von Ubayy b. Ka'b fand wohl größere Verbreitung. Des weiteren gab es Exemplare von Abu Musa Abdallah Qais al-'Aschari und Miqdad b. 'Amr.

Über das Exemplar von Abdallah b. Mas'ud berichtet die muslimische Tradition, dass es die Suren 1, 113 und 114 nicht enthalten habe. Außerdem gibt es zwei verschiedene, nicht identische muslimische Überlieferungen von einer stark abweichenden Anordnung der Suren, die beide nicht der Anordnung im autoritativen Exemplar Uthmans entsprechen. Entgegen der muslimischen Auffassung gibt es durchaus Anzeichen, dass dieses Exemplar nicht vernichtet wurde, sondern lange noch Abschriften zirkulierten.

Über das Exemplar von Ubayy b. Ka'b berichtet die muslimische Tradition, dass es zwei weitere Suren enthalten habe, die zwar auch überliefert sind, deren erste Textzeugnisse jedoch spät, im 16. Jahrhundert, datieren. Diese Suren sind unter den Namen Surat al-Khal' und Surat al-Hafd oder beide zusammen unter dem Titel Sùratu 'l-qunùt bekannt. Die westliche Wissenschaft bezweifelt, genau wie die muslimische, die Echtheit dieser Suren. Auch für dieses Koranexemplar gibt es eine muslimische Tradition über eine stark abweichende Anordnung der Suren.

Die beiden im Topkapi Museum in Istanbul und in Taschkent befindlichen Exemplare werden von der westlichen Wissenschaft in keinem Fall als die bis heute erhaltenen Exemplare der Edition Uthmans angesehen. Man hat aber 1972 in der Hauptmoschee von Sana'a Fragmente alter Kodices auf Pergament gefunden, die nicht nur orthographische Abweichungen im Rasm, sondern auch eine andere Anordnung der Suren enthalten, die die Richtigkeit entsprechender Angaben in der Literatur, vor allem im Fihrist des Ibn al-Nadim, verfasst gegen 987-988, bestätigen. Zweifelsfrei sind die ältesten Fragmente diejenigen, die in der sog. hidschazischen mâ'il-Schrift aufgezeichnet worden sind. Fragmente dieser Kodices liegen in San'a, ein weiteres Fragment aus der Surat al-nur liegt im British Museum unter der Nr. Or.2165 und geht auf das frühe achte Jahrhundert zurück.

Die meisten heutigen Koranexemplare gehen auf eine Edition der Al-Azhar-Universität aus dem Jahre 1924 zurück, die damit einen bestimmten Konsonantentext und eine einzige Lesart quasi zur verbindlichen gemacht hat, obwohl die ältere muslimische Tradition ganze Enzyklopädien über abweichende, aber dennoch anerkannte Lesarten kennt. Die handschriftlichen Grundlagen dieser Ausgabe sind unbekannt.

Eine textkritische Edition des Korans nach westlichem Standard gibt es bis heute nicht. Die Schaffung eines textus receptus anhand vorliegender Koranhandschriften aus der Frühzeit mit der Verzeichnung der Lesevarianten in einem textkritischen Apparat wird von der islamischen Welt strikt abgelehnt. Ansätze dazu wurden in den 1920er und 1930er Jahren von Gotthelf Bergsträsser, Arthur Jeffery und Otto Pretzl unternommen, jedoch wegen des Todes von Bergsträsser und Pretzel nie zu Ende geführt.

Neuere Forschungen [Bearbeiten]

Die Funde von alten Koranfragmenten z. T. aus dem ersten muslimischen Jahrhundert in Sanaa haben vieles, was lange als gesichert galt, wieder in Frage gestellt. Gerd-Rüdiger Puin fasst seine Forschungen so zusammen:

“My idea is that the Koran is a kind of cocktail of texts that were not all understood even at the time of Muhammad. Many of them may even be a hundred years older than Islam itself. Even within the Islamic traditions there is a huge body of contradictory information, including a significant Christian substrate; one can derive a whole Islamic anti-history from them if one wants. The Qur’an claims for itself that it is ‘mubeen,’ or clear, but if you look at it, you will notice that every fifth sentence or so simply doesn’t make sense. Many Muslims will tell you otherwise, of course, but the fact is that a fifth of the Qur’anic text is just incomprehensible. This is what has caused the traditional anxiety regarding translation. If the Qur’an is not comprehensible, if it can’t even be understood in Arabic, then it’s not translatable into any language. That is why Muslims are afraid. Since the Qur’an claims repeatedly to be clear but is not—there is an obvious and serious contradiction. Something else must be going on.”


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Korantexts
Folgende Links empfehle ich Dir auch:

http://www.al-islam.com/maknazlatin.....;subjno=2&pathCount=3

http://www.al-islam.com/maknazlatin.....;subjno=2&pathCount=3

http://hadith.al-islam.com/Bayan/Di.....amp;From=4311&To=4318

http://hadith.al-islam.com/Bayan/Di.....amp;From=4356&To=4359

Es ist eine islamische Webside!
Gibt es eine "Erbsünde"?
von Winfried Borlinghaus
Frage
Was sagt die Bibel zu dem Begriff "Erbsünde"? Mir ist der Blick auf dieses Thema durch 2000 Jahre kirchliche Dogmatik verstellt. Wenn es eine Erbsünde gibt, wie kann man sich die Weitergabe dieser Sünde praktisch vorstellen - ist das in unseren Genen verborgen oder geschieht es durch Erziehung?
(DS)
Antwort
Das Grundproblem beim Nachdenken über "Erbsünde" ist eigentlich der Begriff "Sünde" selbst. Nach dem biblischen Verständnis bedeutet Sünde nicht nur eine Verfehlung, sondern eine "von Gott trennende Wirklichkeit des Menschen" (W. Günther, Theol. Begriffslexikon: Sünde). Dagegen verstehen viele Menschen die Sünde heute ausschließlich als ein Verstoß gegen Gottes Gebote in Gedanken, Wort und Tat.

Dies ist zwar ebenfalls eine richtige Bedeutung des Wortes, aber Sünde ist im theologischen Sinne viel mehr. Sünde ist ein Zustand der Trennung von Gott, bedingt durch die Ereignisse des im ersten Buch Moses berichteten "Sündenfalls": Die Menschen "fielen“ aus freier Entscheidung von Gott ab, indem sie Gott ihrem Schöpfer misstrauten und die von Gott gestellte einfache Vertrauensprüfung in der Form "Du sollst nicht essen ..." nicht bestanden (1.Mose 2,17).

Die Folge war das Gerichtsurteil Gottes, nämlich die Ausweisung aus dem Paradies. Das bedeutete das Ende der unmittelbaren Gemeinschaft zwischen Gott dem Schöpfer und seinen ihm zum Bilde geschaffenen Menschen. Diese Trennung, die die gesamte Schöpfung in Mitleidenschaft zog, ist grundsätzlicher Art und betrifft seither jeden Menschen. Jedes Kind wird in diesen Zustand der Gottesferne hineingeboren.

Dieser Fluch Gottes, der seit Adam und Eva auf der Menschheit lastet, kann als Erbsünde bezeichnet werden, obwohl der Begriff selbst nicht in der Bibel vorkommt. Er umschreibt lediglich die Tatsache, dass nun jeder Mensch als Sünder (getrennt von Gott) geboren werden muss, ohne dass er sich zunächst einmal persönlich an Gott versündigt hätte. Das konkrete Handeln gegen Gott ist schließlich die aus diesem Zustand folgende Tat. Der Unterschied zu Adam und Eva ist der, dass jene sich durch die konkrete Einzeltat in den Zustand der Sünde brachten, während heute die böse Tat die Folge dieses Zustandes ist. "Erbsünde" und die Tat als Folge sind deshalb weder durch Erziehung noch genetisch bedingt und somit auch nicht durch erzieherische Maßnahmen oder genetische Manipulationen aufhebbar.

Der Mensch kann sich aus diesem Dilemma nicht selbst retten, auch wenn er sich z.B. noch so sehr bemüht, ein moralisch hochstehendes Leben zu führen oder Gutes zu tun. Deshalb bezeichnet Paulus es sogar als Fluch, wenn Menschen versuchen, durch das Einhalten des alttestamentlichen Moralgesetzes vor Gott annehmbar zu werden. Diese Bemühungen bringen nur immer wieder ans Tageslicht, dass wir uns im Zustand der Sünde befinden und nicht in der Lage sind, Gottes Gebote konsequent zu befolgen:

Denn die aus den Werken des Gesetzes leben, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben
5.Mose 27,26


Verflucht sei jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er’s tue!
Galater 3,10


Genau das kann der Mensch, der sich im Zustand der Sünde befindet, aber nicht tun! Das Gesetz ist quasi ein Hinweis darauf, dass ein himmlischer Retter nötig ist. Der einzige legitime Ausweg aus dieser aussichtslosen Situation ist tatsächlich der Glaube an Jesus Christus, der im Auftrag des Vaters den Weg durch sein Opfer am Kreuz und durch seine Auferstehung von den Toten wieder frei gemacht hat. Deshalb schreibt Paulus:

Kein Mensch kann vor ihm (Gott) gerecht sein. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde [...] Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade, durch die Erlösung, die durch Christus geschehen ist.
Römer 3,20-24
(vgl. Galater 2,16)

Die Bedeutung der Person Jesus Christus für unser Leben wird erst auf diesem Hintergrund richtig verständlich. Nur wenn der Zustand der Sünde so abgrundtief und durch menschliche Kraft nicht zu überwinden ist, wie die Bibel es beschreibt, kann das Evangelium als unendlich befreiende Nachricht begriffen werden. Damit ist auch klar, dass es keinen anderen Weg der Versöhnung mit Gott geben kann, als den, den er selbst eingerichtet hat. Dazu sagt der Apostel Petrus:

Und in keinem andern ist das Heil [die Rettung], auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig [gerettet] werden.
Apostelgeschichte 4,12

http://www.nikodemus.net/600-Gibt_es_eine_Erbsuende.htm
Ich ergänze:

http://www.heiligenlexikon.de/Biogr....._Teilhard_de_Chardin.html

Teilhards Anliegen war es, Religion und Naturwissenschaft nicht als Konkurrenten zu verstehen, sondern zusammen zu denken. Seine grundlegende Überzeugung war, dass die Schaffung des Kosmos zielgenau ausgerichtet war auf die Schaffung von Leben, des Menschen und der Vernunft. Er vertrat schon zu einer Zeit, als dieser Gedanke einzigartig war, die These, dass die Bedingungen des ganzen Universums und die grundsätzlichen, naturwissenschaftlich anerkannten Konstanten und Naturgesetze genau so sein mussten wie sie sind, damit menschliches Leben möglich wurde. Sein Hauptwerk "Der Mensch im Kosmos" will erweisen, dass die Entwicklung des Universums nicht zufällig, sondern mit dem Zielpunkt Mensch vor sich ging, vom Willen des Schöpfergottes geleitet war und in Christus zur Erfüllung und Vollendung kommt. Was viele Physiker und andere Naturwissenschaftler inzwischen postulieren - eine "göttliche Vorsehung" im Hintergrund des Weltalls und des Lebens * - hatte Teilhard schon visionär vorweggenommen. In seinem letzten Tagebucheintrag fasste er seine Gedanken zusammen: "Die beiden Artikel meines Credo: Das Universum ist zentriert - evolutiv, nach oben / vorn. Christus ist sein Zentrum."

Teilhard sah die traditionelle Lehre von der Erbsünde kritisch und vertrat die Lehren der Evoutionstheorie, die damals von der Kirche noch abgelehnt wurden, zudem wurden ihm pantheistische Auffassungen vorgeworfen; deshalb musste er seine Lehrtätigkeit, 1926 auch seine Professur aufgeben, für alle theologischen Schriften erhielt er Publikationsverbot, er musste sich nun auf naturwissenschaftliche Veröffentlichungen beschränken. 1926 reiste er wieder nach China, er unternahm Forschungsreisen in die Mandschurei und Mongolei, nach Indien, auf die Insel Java und nach Birma. 1929 wurde er Berater beim Geologischen Landesamt in Beijing. Bis 1946 gab es nur kürzere Aufenthalte im Heimatland; 1946 kehrte er nach Frankreich zurück, nahm am geistigen Leben im Nachkriegs-Paris teil, unterstützte die Bewegung der Arbeiter-Priester.

Teilhards Anliegen war es, Religion und Naturwissenschaft nicht als Konkurrenten zu verstehen, sondern zusammen zu denken. Seine grundlegende Überzeugung war, dass die Schaffung des Kosmos zielgenau ausgerichtet war auf die Schaffung von Leben, des Menschen und der Vernunft. Er vertrat schon zu einer Zeit, als dieser Gedanke einzigartig war, die These, dass die Bedingungen des ganzen Universums und die grundsätzlichen, naturwissenschaftlich anerkannten Konstanten und Naturgesetze genau so sein mussten wie sie sind, damit menschliches Leben möglich wurde. Sein Hauptwerk "Der Mensch im Kosmos" will erweisen, dass die Entwicklung des Universums nicht zufällig, sondern mit dem Zielpunkt Mensch vor sich ging, vom Willen des Schöpfergottes geleitet war und in Christus zur Erfüllung und Vollendung kommt. Was viele Physiker und andere Naturwissenschaftler inzwischen postulieren - eine "göttliche Vorsehung" im Hintergrund des Weltalls und des Lebens * - hatte Teilhard schon visionär vorweggenommen. In seinem letzten Tagebucheintrag fasste er seine Gedanken zusammen: "Die beiden Artikel meines Credo: Das Universum ist zentriert - evolutiv, nach oben / vorn. Christus ist sein Zentrum."

Teilhard forderte, dass die Verkündigung der Kirche und die Frömmigkeit an das neu erkannte, evolutionäre Weltbild angepasst und so mit den Naturwissenschaften versöhnt werden müsse; deshalb forderte er ein neues Glaubensbekenntnis, ja ein neues Bild und neue Lehre von Christus, er sprach sogar von einer neuen Menschwerdung Gottes in aktueller Form. Ein neues Glaubensbekenntnis müsse das von Nicäa ersetzen; es müsse Gott nicht als Schöpfer der statischen Welt, sondern als "neuen Gott der Evolution" und Christus als universellen "Evoulutor" bekennen. Wie die Schöpfung sei auch die Erlösung des Menschen ein Prozess, der in kosmischen Dimensionen zum Ziel führt. Deshalb führe der Weg in den Himmel - nur! - über den auf der Erde, der Weg zu Gott nur über den der Liebe zur Erde. Nötig sei ein "Neo-Christentum", das ein der Welt zugewandtes Christentum ist. Teilhard hatte auch damals schon das heute so aktuelle Problem der Globalisierung erkannt, unter den Stichworten "Planetisation" und "Totalisation" bedacht und bejaht.
Teilhard (rechts) im Colloque de Paléontologie, 1947

Teilhard (rechts) im Colloque de Paléontologie, 1947

1947 wurde ihm von seinem Ordensgeneral abermals die Veröffentlichung theologischer und philosophischer Texte untersagt, 1948 verboten, einen Ruf als Professor am paläontologischen Institut des Collège de France anzunehmen. 1951 begab Teilhard sich deshalb wieder "ins Exil", er wirkte bei der Wenner-Gren-Foundation in New York, in deren Auftrag er mehrere Forschungsreisen nach Südafrika unternahm. Er starb unerwartet am Ostersonntag; kurz zuvor hatte er sich gewünscht "am Tage der Auferstehung zu sterben".

Nur zwei Ordensbrüder nahmen an Teilhards Bestattung teil. Seine Bücher konnten nun, nach seinem Tod, veröffentlicht werden, wurden aber in katholischen Büchereien nicht geduldet und durften in katholischen Buchhandlungen nicht verkauft werden. Noch 1962 warnte ein Lehrschreiben des Vatikan vor seinen "schweren Irrtümern"; erst mit dem 2. Vatikanischen Konzil konnten seine Werke in der katholischen Kirche gelesen und seine Auffassungen diskutiert werden.

Inzwischen erschienen 13 Bände einer Werkausgabe, dazu Briefe und Tagebücher; Teilhard erlangte in den 60-er Jahren auch in Deutschland geradezu Kultstatus.

* "Dass die Kette der Zufallsbedingtheiten, die zu uns geführt hat, auf irgendeine geheimnisvolle Weise gelenkt wird" und darin "eine göttliche Vorsehung wirksam ist", schrieb 1978 der Neurobiologe und Nobelpreisträger John C. Eccles.

Und wieder anders ausgedrückt:



http://www.j-lorber.de/ke/3/i-fall.htm

Worin bestand die eigentliche Versuchung des ersten Menschenpaares? {jl.hag1.040,33 u. 35}
."Siehe Adam, Ich machte die Zeit, damit deine Prüfung nur kurz währen sollte, und das erkämpfte Leben ewig." "Du hast mit keiner fremden Macht zu kämpfen, nur mit dir selbst, denn Ich habe dir alles untertan gemacht." "Der Wurm aber ist dein Böses vom Grund aus und trägt den Stachel des Todes in sich, daher beiße nicht in den Stachel des Wurmes." {jl.hag1.040,33 u. 35}

http://www.scfx.ch/lorber/menschen.htm

Das Menschenbild....


Alles ist Geist

Gott ist der Urgeist, die Urkraft, aus der alles hervorgegangen ist, was existiert. Seine eminenteste Eigenschaft ist Seine Liebe. Die wahre Liebe ist nicht auf sich selbst gerichtet, sondern will sich einem Du schenken, das seinerseits wieder Liebe empfinden und schenken kann. 'Geben ist seliger denn Nehmen.' Dies gilt insbesondere auch für die Liebe. Liebe kann man nicht erzwingen; sie muss freiwillig aus dem Herzen kommen. Gott hat andere, von Sich verschiedene, endliche, aber freie Wesen aus Sich heraus gestellt: die urgeschaffenen Geister.


Ähnlichkeiten zu finden in allen verschiedenen Religionen und Gruppierungen sowie Sekten ?


http://de.wikipedia.org/wiki/Emanuel_Swedenborg
http://www.nikodemus.net/743


http://www.nikodemus.net/1805-Die_B.....ie_ist_sie_entstanden.htm


http://www.nikodemus.net/700?PHPSES.....b2d56d8b1d04b3743e6dca6c4
Forum -> Judentum und Christentum

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