Die Personifikation Gottes


Zitat:
Warum hat Gott den Menschen Geist gegeben - also sich selbst ?
Damit ich mit Gott kommunizieren kann, mich IHM hingeben kann.
Eine tote und kalte Wissenschaft kann so etwas nie und nimmer.

Zitat:
Wenn Geist uns belebt und Gott ganz Geist ist, eine Wesenheit, die wir mit unserem begrenzten Denkvermögen gar nicht erfassen können, wieso sollte Gott nicht wollen, daß wir ihm entgegenwirken ?
Wieso? Mit unserem rechten Glauben wirken wir doch Gott entgegen, und wenn er wollte, daß unser Glaube durch die Wissenschaft ersetzt wird, warum ist das denn nicht schon längst geschehen? Dann würden nämlich alle Menschen an Gott glauben, vernünftig werden, und unsere Erde würde ein Paradies werden.
Hallo Wolfgang,

Zitat:
daß unser Glaube durch die Wissenschaft ersetzt wird,


Warum und was soll denn ersetzt werden ? Möchtest Du noch mal in der Steinzeit leben ?

Diese Dinge, die die Wissenschaft geschaffen hat, existiert doch in unserem Umfeld. Es gehört dazu. Staubsauber, Küchenmaschine, Licht, Wärme - das alles sind die Dinge, die mit uns und um uns sind. Oder lebst Du in einer Höhle, fährst kein Auto oder benutzt keinen Computer und kein Radio oder Fenseher.

Warum soll Gott was dagegen haben ? Das erinnert mich an die kleine Geschichte, als jemand am Ertrinken war und Gott schickt alles Mögliche und der Kerl greift einfach nicht zu. Sondern ersäuft freiwillig. Wie sah er Gott ?
Daß der persönlich kommt und seinen langen ? Arm ausstreckt und ihn herauf holt.

Mein Gott, wie lange lebt der AlteMannmitBart eigentlich noch in den Köpfen

Ich glaube, daß es in den Himmeln genauso eine Hierarchie wie hier auf Erden gibt. Wie oben so unten. Und der Chef eines Betriebes kommt auch nicht persönlich, sondern er schickt Hilfe über Mitarbeiter.

Ich weiß nicht, wie eng Du Gott siehst. Alles, was hier existiert, ist Wille von Gott.

Es gibt keinen, der schlechter oder besser ist. ich wundere mich nur, wie Gott so oft mißverstanden wird und welche Drohungen manche im Namen Dessen ausstoßen, den sie glauben, zu kennen und dann stellt sich heraus, daß sie gar keine innere Verbundenheit mit dem haben, der über allem steht.

Ich maße mir nicht an, im Namen eines Wesens oder einer Wesenheit zu sprechen, zu drohen oder zu maßregeln. Obwohl ich als Mensch manches anders sehe als andere Menschen. Ich urteile nur subjektiv nach meinem Befinden und das darf ich. Wie jeder andere auch.

Aber was Gott will, das weiß nur Er allein. Keine anderer. Gottes Kindes sind alle auf dieser Welt und manche Wege sind schwer zu gehen. Gewiß.

Doch Gott selbst wird das tun, was er für richtig hält, wann immer es ihm einfällt.

Nur wir glauben, daß er uns verlassen hat, wenn es uns schlecht geht. Dabei sind es Prüfungen. Und schwer genug sind.

Wir haben den Gedanken an den Tod fort geschickt, weil wir Angst haben und nicht wissen, was auf uns zukommt, wenn dann die Reise der Seele beginnt. Ich glaube, kaum einer kann sagen, er hat keine Angst, eines Tages sein Ego los zu lassen. Wir gehen dann auf eine Reise ohne Wiederkehr. Vorerst. Auch ich habe Angst. Auch mir wird Angst, wenn ich daran denke, mein Ich lebt auf dieser schönen Welt nicht mehr.

Aber was Gott will ,wird geschehen, ob es uns nun gefällt oder nicht. Gott erschuf sich Gedanken. Gedanken in Religionen. Weil Gott in allem, über allem und eben alles ist.

Alles, was es gibt.

So sehe ich das.



Gruß Gabriele
Hallo ihr Lieben,

@Gabriele
Zitat:
So sehe ich das.
Gefällt mir gut!

@Wolfgang
Zitat:
Damit ich mit Gott kommunizieren kann, mich IHM hingeben kann.
Was meinst du denn mit hingeben? Oder ist das wieder so eine Habermannsche Worthülse?

Wenn der Mensch mit Gott kommunizieren will und ich denke mal das will Gott auch, dann muß er sich noch gewaltig weiterentwickeln. Es kommt ja sonst nie ein vernünftiges Gespräch zustande! Ich wöllte mich ja auch nicht ständig mit Kleinkindern unterhalten müßen! Der Mensch braucht aber die Wissenschaft um sich weiter zu entwicklen + seine angeborenen Fähigkeiten = Neugier und Kreativität!
Zitat:
Eine tote und kalte Wissenschaft kann so etwas nie und nimmer.
Dafür ist sie ja auch nicht da! Wissenschaft schafft Wissen in Menschen und für Menschen, damit die kommunikation mit dem allmächtigen Baumeister aller Welten vielleicht mal über das Nieveau der Sandförmchen hinauskommt!

Wenn ich mir das so vorstelle, Allmächtig, Allwissenden, Unsterblich und dann niemand mit dem man sich Unterhalten kann (Vielleicht)!

Gruß Heiko
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Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!
Da gibts ein schönes Zitat:


Religion und Naturwissenschaft – sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Wohl den unmittelbarsten Beweis für die Verträglichkeit von Religion und Naturwissenschaft auch bei gründlich-kritischer Betrachtung bildet die historische Tatsache, dass gerade die größten Naturforscher aller Zeiten, Männer wie Kepler, Newton, Leibniz von tiefer Religiosität durchdrungen waren.

Quelle: Vorträge und Erinnerungen; Max Planck, S. Hirzel Verlag Stuttgart 1949, p. 332
Hallo Gabriele,

irgend etwas ist Dir da wohl in den falschen Hals gerutscht, hast etwas falsch vorstanden, reden wir am aneinander vorbei oder hast aus dem Zusammenhang zitiert?

Ich wüßte jetzt nämlich nicht, wo ich behauptet haben soll, daß es keine Wissenschaft mehr geben soll, sondern es ging doch nur darum, ob die Wissenschaft Gott erklären oder beweisen kann. Und wenn sie es könnte, wir nicht mehr an Gott glauben müßten, also dann der Glaube durch die Wissenschaft ersetzt werden würde.

Zitat:
Möchtest Du noch mal in der Steinzeit leben ?
Och..., mit Gott hätte ich keine Probleme in der Steinzeit leben zu müssen, und würde miich sehr freuen, wenn ich das dürfte.

Zitat:
ich glaube, daß es in den Himmeln genauso eine Hierarchie wie hier auf Erden gibt. Wie oben so unten. Und der Chef eines Betriebes kommt auch nicht persönlich, sondern er schickt Hilfe über Mitarbeiter.
Hieraisch gesehen gibt es drei Himmel, und Gottes Mitarbeiter nennt man Engel. Auch Du wirst eines Tages ein Engel.
Aber auch der Chef->Jesus kommt oft persönlich zur Hilfe. Der übrigens im "neuen Jerusalem" wohnt, welches der erste Himmel ist.

Zitat:
Aber was Gott will, das weiß nur Er allein. Keine anderer.
Ich weiß aber schon sehr viel von dem was Gott will, und das hat/haben mir alles Jesus oder seine treuen Mitarbeiter erzählt.

Zitat:
Doch Gott selbst wird das tun, was er für richtig hält, wann immer es ihm einfällt.
Gott ist der Schöpfer und schöpft immerzu. Und ER ist ein geistiges Wesen welches uns, also seine Schöpfung, liebt. Und weil der Mensch von Gott einen freien Willen bekommen hat, tut der Mensch immer das was er für richtig hält, im Guten wie im Bösen, wann immer es ihm einfällt. Aber was er säät wird er auch ernten.
Und weil Gott uns den freien Willen geschenkt hat, greift er auch nicht ein, wenn der Mensch böses tut, aber freut sich, wenn wir mit unserem freien Willen auf IHM zu gehen.
Und wenn wir auf IHN zugehen, ist das schon mal eine gute Tat, bzw. Saat, die mit einer reichlichen und guten Ernte belohnt wird.

Zitat:
Wir haben den Gedanken an den Tod fort geschickt, weil wir Angst haben und nicht wissen, was auf uns zukommt, wenn dann die Reise der Seele beginnt. Ich glaube, kaum einer kann sagen, er hat keine Angst, eines Tages sein Ego los zu lassen. Wir gehen dann auf eine Reise ohne Wiederkehr. Vorerst. Auch ich habe Angst.
Und ich habe kein bischen Angst vor dem Tod, und freue mich insgeheim schon auf diesen, aber ich sehne den Tod auch in keinster Weise herbei, und es ist mir eine Feude hier auf Erden mit Gott leben zu dürfen.
Ohne Gott hätte ich kein gefallen an meinem Leben, und was soll da bitte schön dran sein, wenn man tägl. Nachrichten, über Raub, Mord, Vergewaltigungen, Unfälle, Hinrichtungen, Umweltzerstörungen, Kriege usw. mitbekommt? Das ist ja wie in der Hölle!

Hallo Heiko,

Zitat:
Was meinst du denn mit hingeben? Oder ist das wieder so eine Habermannsche Worthülse?
Ist sich Gott hingeben (Gott hingebungsvoll lieben) eine Habermannsche Worthülse? *hmm*

Zitat:
Wenn der Mensch mit Gott kommunizieren will und ich denke mal das will Gott auch, dann muß er sich noch gewaltig weiterentwickeln.
Hört sich so an, als wenn der Mensch nicht fähig ist sich mit Gott unterhalten zu dürfen, und wegen seiner Unfähigkeit, Gott ihn erst gar nicht anhören würde.
Nein, solch einen Gott kenne ich nicht und diene ich nicht.
Wenn der Mensch mit Gott kommunizieren will, muß er einfach nur auf Gott zugehen, und sich von IHM in seinem Herzen berühren lassen. Und dann entwickelt er sich gerne weiter, und das nicht mit Gewalt, sondern Schritt für Schritt.
Gott ist kein Unmensch der seinen Kindern etwas abverlangt, sondern liebt seine Kinder, erst recht wenn diese sich entschlossen haben mit Gott leben zu wollen. Und was gibt es schöneres hier auf Erden, als mit Jesus Arm in Arm Richtung Himmel zu wandeln?
Zitat:
Es kommt ja sonst nie ein vernünftiges Gespräch zustande!
Sich Gott hingeben, ist das vernünftigest Gespräch, welches man mit Gott führen kann.

Zitat:
Ich wöllte mich ja auch nicht ständig mit Kleinkindern unterhalten müßen!
...und ich wäre froh, wenn sich überhaupt wer mit mir unterhalten wöllte.
Hier auf Erden sind wir halt noch in einem Kindergarten, durch den jeder gehen muß. Und die allermeisten reifen erst im Jenseits. Und wenn einer hier im Diesseits behaupten würde er wäre reif, würde ich das ihm nicht glauben, denn ein "Reifer" (geistig Wiedergeborener) würde soetwas nicht von sich behaupten.

Hallo termini,

ist ja alles schön und gut, aber auch die Wissenschaft hat zwei Seiten.
Und in wie weit Männer wie Kepler, Newton, Leibniz von tiefer Religiosität durchdrungen waren, kann kein Mensch beurteilen, außer der Geist Jesu durchdringt ihn. Und mit dem Geiste Jesu kann man aber auch selber feststellen, ob diese Männer von tiefer Religiosität durchdrungen waren, also der Liebe zu Gott gedient haben.
Hallo,
wenn ich mir so diese Diskussion ansehe (und praktisch alle anderen) so erkenne ich, daß sich alle, die hier diskutieren, tatsaechlich Lichtjahre von der urspruenglichen Idee Gottes im Monotheismus entfernt haben.
Egal ob Moslem, Christ, Jude oder Baha'i, alle sind zu abergläubischen Heiden geworden.
Alle koennen aus rein natuerlichen Gruenden ueberhaupt nicht anders, als Gott zu personifizieren.
Alle glauben an das goldene Kalb und praktisch niemand hat verstanden was Monotheismus eigentlich bedeutet.

Wer an einen lieben, guten, gerechten oder barmherzigen Gott glaubt, der der glaubt an ein goldenes Kalb und ist ein Heide.
Wer an einen sprechenden, strafenden oder belohnenden Gott glaubt, der der glaubt an ein goldenes Kalb und ist ein Heide.
Wer an Engel, Dschinns, die Hoelle oder das Paradies oder glaubt, der der glaubt an ein goldenes Kalb und ist ein Heide.

Nur zu glauben "Gott ist", ist die einzige legitime Glaubensaussage bzgl. Gott als Moslem, Christ oder Jude.

Moses sprach vom goldenen Kalb als Personifikation Gottes (Kalb = Singular = Monotheismus + Personifikation, da Eigenschaften vorhanden sind.)

Der Koran spricht von 99+1 Namen Gottes als Synonym fuer unendlich viele Namen. (Unendlich = alle Eigenschaften gleichzeitig, vergl. alle rationalen Zahlen, +1(Gut) und -(Boese) gleichzeitig, also ebenfalls ein Gott ohne jede denkbaren eindeutigen Eigenschaften)

Nur Agnostiker, die keine Aussage über Gott machen, sind indirekt auf dem richtigen Weg.

Schwache Agnostiker, die keine Aussage über Gott machen, aber prinzipiell eine solche Entität für möglich halten,(Gott ist vielleicht = Ich glaube (aber ich kann natürlich nicht sicher sein) an (einen) Gott) sind die letzten Monotheisten, sonst niemand!

Der Beweis ist einfach!
Wer des Lesens und Verstehens der arabischen Sprache maechtig ist, mache das einfache Experiment, das er versuche einen Text ohne Vokale zu lesen, und sich dabei Assotiationen vorzustellen. Es wird ihm nicht gelingen.

Mehr im entsprechenden Thread Neurotheologie.

LG
Martin
Hallo Martin!

Würdest Du bitte damit aufhören, alle Gläubigen Menschen zu beleidigen.
Wenn Dir der Glaube fehlt, weil Du ihn mit dem Verstand suchst - ist das allein Deine Sache.
Du wirst GOTT niemals finden, weil Du ihn ablehnst. Aber eigentlich lehnst Du ab, was vermeintlich Gläubige aus Menschen damit machen können.

Nun, Du wirst mir doch zugestehen, das mein Intellekt recht gut funktioniert - ich also nicht doof bin. Demzufolge mir das Analysieren und in komplexen Zusammenhängen denkend gut gelingt. (Stand auch schon immer auf meinen Schulzeugnissen )
Intellekt ist nicht alles - wenn der EQ fehtl oder unterentwickelt ist - ist man nicht viel mehr als ein lebender Roboter.

Wie ich mich erinnern kann - kennst Du die Bibel und das Christentum nur bedingt. In der Bibel wird nämlich der liebende GOTT beschrieben.

Zitat:
Alle glauben an das goldene Kalb und praktisch niemand hat verstanden was Monotheismus eigentlich bedeutet.

Aus Wikipedia
Zitat:
Der Begriff Monotheismus (von griechisch μόνος monos = einzig und θεός theos = Gott) bezeichnet Religionen bzw. philosophische Lehren, die nur einen allumfassenden Gott kennen und anerkennen. Damit werden diese in der Religionswissenschaft vom Polytheismus unterschieden, der viele Götter kennt und verehrt. Religionen, die viele Götter kennen, aber nur einen davon (als höchsten Gott) verehren, bezeichnet der Begriff Monolatrie.

Die bekanntesten dem Monotheismus zugeordneten Religionen sind

das Judentum,
das Christentum und
der Islam.


So - das war jetzt eine Antwort, in der man meine vorhandene Emotionalität spüren kann!

Gruß Baldur
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1Joh 4,8: "Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm."
Hallo Baldur,

ich weiss, das mein Posting eine Herrausforderung an den Geist ist.
Ich musste auch schlucken, aber zugegeben, dadurch, dass ich per se Religionen skeptisch gegenueber stehe, viel mir das Akzeptieren dieser Theorie etwas leichter.

Du schreibst
Zitat:
Würdest Du bitte damit aufhören, alle Gläubigen Menschen zu beleidigen.

Ich denke nicht das ich das tue.
Ich schreibe meine gut begruendete Meinung. Ganz sachlich.
Die Definition von einem Heiden / einem Unglaeubigen ist allgemein gelaeufig.
Und auch wenn derjenige, den es betrifft eine andere Meinung vertritt, was menschlich ist, so haben wir doch freie Meinungsaeusserung. In im Rahmen dieser vertrete ich nun einmal eine andere, als glaeubige Menschen selbst.

Zitat:
Wenn Dir der Glaube fehlt, weil Du ihn mit dem Verstand suchst - ist das allein Deine Sache.

Nicht ganz.
Wenn im Laufe der Jahrtausende Milliarden von Menschen wegen ihrem Glauben, im Namen einer Religion, welche mit dem Herzen/der Seele (oder welchen methaphysischen Begriff man immer benutzen moechte) gefunden wird, bestraft, verfolgt, gefoltert und ermordet wurden (und immer noch werden), so sollte man auch dann, wenn man sicher weiss, dass man scheitern wird, (das ist mir zumindest klar) mit einer Alternative nicht hinter dem Berg halten.
Anderenfalls macht man sich mitschuldig an all dem Leid dieser armen Menschen und deren Angehoerigen.

Zitat:
Du wirst GOTT niemals finden, weil Du ihn ablehnst. Aber eigentlich lehnst Du ab, was vermeintlich Gläubige aus Menschen damit machen können.

Beides stimmt Baldur.
Hier findet eine uralte Wechselwirkung zwischen den Menschen und derem Geist statt, die vermutlich mit der Einfuehrung der Vokale in das praearabische Schriftbild (Schriften, die von rechts nach links gelesen werden) wieder zum leben erweckt wurde.
(Zuvor war diese wechselwirkung Mensch <-> goettliche Eigenschaft <-> Phaenomenologie )bereits aus dem polytheistischen Religionen der alten Hochkulturen bekannt)
Siehe auch diesen Thread:http://www.geistigenahrung.org/ftopic28045.html

[QUOTE]Nun, Du wirst mir doch zugestehen, das mein Intellekt recht gut funktioniert - ich also nicht doof bin.
Zitat:
Demzufolge mir das Analysieren und in komplexen Zusammenhängen denkend gut gelingt. (Stand auch schon immer auf meinen Schulzeugnissen )

Absolut! Genau das ist ja eine positive Folge des "neuen" Schriftbildes.
Ohne diese Faehigkeiten haetten wir vielleicht nicht einmal die mittelalterliche Kultur erschaffen koennen.
Ich spreche hier ja einen an und fuer sich positiven Effekt an, der lediglich im theologischen Zusammenhang problematisiert wird.
Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster, dass ich sage, dass vermutlich ohne das neue Schriftbild ueberhaupt keine komplexen Inhalte (z.B. Technische Anweisungen) in schriftliche Form portierbar sind.

Zitat:
Wie ich mich erinnern kann - kennst Du die Bibel und das Christentum nur bedingt. In der Bibel wird nämlich der liebende GOTT beschrieben.

Richtig. Vermutlich wurde bereits im NT der monotheistische Gedanke verworfen.
Zu finden ist er ansatzweise noch im AT und im Koran.
Vieleicht auch noch bei den Dokumenten Echnatons, aber da muss ich mich selbst noch schlau machen.

Zitat:
Zitat:
Alle glauben an das goldene Kalb und praktisch niemand hat verstanden was Monotheismus eigentlich bedeutet.

Der Begriff Monotheismus bezeichnet Religionen bzw. philosophische Lehren, die nur einen allumfassenden Gott kennen und anerkennen. Damit werden diese in der Religionswissenschaft vom Polytheismus unterschieden, der viele Götter kennt und verehrt. Religionen, die viele Götter kennen, aber nur einen davon (als höchsten Gott) verehren, bezeichnet der Begriff Monolatrie.


Die Wiki-def. ist vollkommen in Ordnung.
"Allumfassend" entspricht dem, was ich zur koranischen Gottesvorstellng gepostet habe.

Zitat:
So - das war jetzt eine Antwort, in der man meine vorhandene Emotionalität spüren kann!

Menschlich, und vollkommen in ordnung, solange das in diesen Grenzen bleibt.

LG
Martin
Hallo Martin,

der eine Gott ist der eine Gott = "Gott ist". Sobald ich ihn mit einer bestimmten Vorstellung verbinde, mit bestimmten Eigenschaften ausstatte, ist es aber mein Gott und der ist dann anders wie deiner oder der von irgend einem anderen Menschen (zwangsläufig - ich hoffe es versteht jeder wie ich das meine)! Deswegen heißt es "Du sollst dir kein Bildniss machen!".

Wenn der Mensch betet, dann betet er zu jemanden! Eine Wesen wie auch immer, selbst das ist eigentlich schon zuviel Bildniss, aber wohl nötig! Jede Religion stattet Gott zwangsläufig, durch die zu vermittelnden Wert mit bestimmten Eigenschaften aus! Religion und Gott sind also eigentlich unvereinbar, weil Religion immer etwas Menschliches ist!

Gruß Heiko
_________________
Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!
@Wolfgang

r
Zitat:
gend etwas ist Dir da wohl in den falschen Hals gerutscht, hast etwas falsch vorstanden, reden wir am aneinander vorbei oder hast aus dem Zusammenhang zitiert?


Nette Art von Jemandem, der sagt, er gehe mit Jesus und Jesus ist immer bei ihm

Aber , macht nichts.

Zitat:
Och..., mit Gott hätte ich keine Probleme in der Steinzeit leben zu müssen, und würde miich sehr freuen, wenn ich das dürfte.



Naja, dann nischt wie los - Stock gebastelt und Holzlatschen an die Füße und los geht`s. Viel Glück.


Zitat:
Auch Du wirst eines Tages ein Engel.


der Weg dahin ist lang noch

Und ob überhaupt entscheidet Gott.

Zitat:
Und ich habe kein bischen Angst vor dem Tod, und freue mich insgeheim schon auf diesen,


Zitat:
Ohne Gott hätte ich kein gefallen an meinem Leben, und was soll da bitte schön dran sein, wenn man tägl. Nachrichten, über Raub, Mord, Vergewaltigungen, Unfälle, Hinrichtungen, Umweltzerstörungen, Kriege usw. mitbekommt? Das ist ja wie in der Hölle!


Alles, was auf Gottes schöner Erde passiert, hat Sinn. Nur erkennen wir ihn nicht. Wenn wir von der Reinkarnationstheorie ausgehen, sieht vieles anders aus. Und hat Sinn. Kann man aber nicht erzwingen - es anzunehmen.

Gott ist kein Mensch. Weder Un - noch Mensch. Gott ist eine Kraft, die wir nicht beschreiben können. Wir können diese Kraft nur von innen her erfahren und jeder Mensch auf seine Weise. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Zitat:
Sich Gott hingeben, ist das vernünftigest Gespräch, welches man mit Gott führen kann.


Ich würde auch sagen: sich Gott öffnen, wenn er innen anklopft und im "Kämmerlein" (Herz) seine Gespräche führen.

Zitat:
reifen erst im Jenseits


Die ersten Etappen der Reifung müssen sich auf Erden vollziehen. Und das dauert sehr lange. Bis der Mensch lichter geworden ist und erst dann - die letzten Prozesse vollziehen sich auf eine Weise, die noch keiner erfahren hat.

Es gibt viele Schriften darüber und vor allem von hellsichtigen Menschen, die da mehr sahen als jeder andere Mensch. So erfahren wir etwas mehr und doch nicht alles. Es ist, als wenn jemand eine Tür einen kleinen Spalt aufgemacht hat. Durch diese Ritze aber sehen wir nur einen Ausschnitt. Mehr nicht. Auch wenn manche glauben, sie haben die ganze Wahrheit.

Zitat:
(geistig Wiedergeborener)
ist ein Reinkarnierter. Weil mit jeder Person wieder eine Seele mit Geist geboren ist.

Gott ist Geist und der durchdringt, und von Gott ist viel erwünscht. Sicherlich haben alle Dinge, auch die wissenschaftlichen, zwei Seiten. Weil der Mensch als Erfinder nicht Gott ist, sondern er wirkt im Geiste von Gott, aber letztendlich kann er nicht überblicken, was seine Erfindungen für Ausmaße annehmen. Und manchmal verliert er den Überblick.
Es gab schon Erfindungen, die dem Menschen mehr schaden als nützen.
Aber es gibt keine Stillstand.

Übrigens, das neue Heft "Das Forum" ist da.

www.esoterische-philosophie.de

Mit Themen wie:
Sterbende begleiten- Was kann und was sollte getan werden.
Die Evangelien im Licht der Esoterischen Philosophie
Das christkind als spirituelles Symbol
Was wir den Tieren schulden
Die sieben Pforten.

Gruß Gabriele.

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