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Hallo Ihr Lieben,
sehr lesenswert: http://hannover.gay-web.de/huk/wissenswert/001a_stuhlmann.htm
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Die kritischen Aussagen der Bibel zu männlicher Homosexualität richten sich zum einen gegen Vergewaltigung, Päderastie und Prostitution. Bei ihrer negativen Bewertung geht die Bibel zum anderen von Voraussetzungen aus, die einerseits im heterosexuellen Bereich längst allgemein differenziert gesehen werden (Tabuverletzung durch Spermakontakt und Sexualität ohne Fruchtbarkeit) und die andererseits nur im Rahmen patriarchaler Ordnung zutreffen. Konstitutionelle Homosexualität, partnerschaftliche Homosexualität und homosexuelle Liebe kommen in der Bibel nicht vor.
Während diese Erkenntnisse in der Bibelwissenschaft heute weitgehend Allgemeingut geworden sind, wird unter den Stichworten "Schöpfungsordnung" oder "biblisches Menschenbild" ein anderer argumentativer Feldzug gegen Schwule und Lesben geführt. |
Gruß Heiko
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