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Hallo Martin,
aber solch ein Regelwerk (unter allerdings nicht so stark) hat auch das Christentum, oder irre ich mich da?
Der einzige Unterschied ist dabei, dass es sich hierbei um die Gebote des AT und des NT handelt und es keine nebenbei laufende menschliche Instanz wie in manchen islamischen Ländern, die die Einhaltung dieser Gebote überwacht.
LG
FB
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Bin zwar nicht Martin , antworte trotzdem. Bin ja Christ.
Nein - ein solches Regelwerk gibt es im Christentum nicht!
Es gibt die zehn Gebote und das Gebot der Nächstenliebe.
Wenn man danach leben will, ergeben sich Regeln von selbst.
Engeljani
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Hallo keys,
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| Du siehst also in diesem Regelwerk das Problem richtig? kannst du das ein bißchen näher erläutern ...... |
Sehr gerne!
Du schreibst:
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| Woher weißt du den wie du dich Gott hinzugeben hast,,,, natürlich kann ich mir jetzt stundenlang, tagelang überlegen wie ich das tue, ... |
Oder folge inuitiv meinem Instinkt und finde meinen richtigen Weg binnen Sekunden.
| Zitat: |
| ...aber tatsache ist auch das der Prophet es doch am besten weiß |
Er mag es am besten fuer sich gewusst haben, wie sein Weg, fuer ihn auszusehen hat.
Eine Verallgemeinerung seines Lebenswandels zwecks Kopie durch alle Anhaenger hat IMHO nichts, aber auch gar nichts mit dem Glauben an Gott zu tun.
| Zitat: |
| ...er ist Gottes Gesandter der den Befehlen seines Herrn am besten gefolgt ist, er gibt es den Gläubigen weiter um letzendlich das wohlgefallen von Gott zu erlangen. |
So ist der uebliche orthodox islamische Glaube. Ich weiss.
Aber weitergeben heisst nicht unreflektiert kopieren.
Das ist der kapitale Fehler, der immer wieder gemacht wird.
Diese Annahme, das das Kopieren des Lebenswandels des Propheten, so verbreitet er ist, ist m.E. Grund falsch.
Warum? Ganz einfach! Weil 1. Mohammed ein Mensch war und 2. jeder Mensch anders ist, also auch eine andere Psyche hat, und deshalb andere, eigene, individuelle Wege findet.
Das ist durch einfachste Experimente zur Problemloesung (Problem = Kommunikation mit Gott) sogar schon bei Fischen nachweisbar.
Anis Hamadeh schreibt dazu:
| Zitat: |
Was tut der abergläubische Muslim? Er sagt sich, dass das größte Vorbild Muhammad ist (was legitim ist), und er denkt, wenn er alles nachmacht, was der Prophet gemacht hat, vielleicht beim Bart schon angefangen, wenn er sich ganz in die Zeit zurückversetzt, dann könne er keinen Fehler machen. Dies allerdings - ist Aberglaube. Und es wird dem Propheten bei weitem nicht gerecht. Es schmälert seine Leistung, lebte Muhammad doch deutlich im Bewusstsein seiner eigenen Historizität.
http://www.anis-online.de/1/essays/04.htm#5 |
LG
Martin
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| aber solch ein Regelwerk (unter allerdings nicht so stark) hat auch das Christentum, oder irre ich mich da? |
Ich bin kein Christ, deshalb kenne ich mich da nicht so aus.
LG
Martin
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| Engeljani hat folgendes geschrieben: |
Es gibt die Zehn Gebote und das Gebot der Nächstenliebe.
Wenn man danach leben will, ergeben sich Regeln von selbst. |
Du meinst das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe. Denn das beinhaltet die 10 Gebote.
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