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Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, warum der Mensch die "Teuflischen Kräfte" anzieht, wenn er seinen vorerst rohen Trieben freien Lauf läßt. Alles, was der Mensch tut, tut er niemals allein. In allem begleiten ihn Wesenheiten und sie stehen ihm bei. Welche Wesenheiten es sind, woher , aus welchem Reich der Erdsphäre sie kommen und aus welcher Ordnung sie stammen, hängt von der Qualität seines Tuns ab.
Scheint es, daß der Mensch, der Böses tut und dabei gewollt oder unabsichtlich den Dienst von "Dämonen" in Anspruch nimmt, sich des "Teufels" bedient, so ereignet sich eigentlich gerade das Gegenteil. Er ist es, der in LUZIFERS Dienst tritt, um ihm, dem Engelsfürsten , bei der Erfüllung seiner Aufgbe zu helfen. Der Mensch aber bereitet sich dabei nur vor, bereitet seinen Astralleib auf, um seine Aufgabe , die Vergeistigung, einst in Angriff nehmen zu können.
Er begibt sich nämlich zuerst in die Finsternis und tut das Böse. Dann aber kommt unfehlbar die Zeit, zu welcher er einsieht, was er angestellt hat, und er beginnt daran zu leiden. Damit pflügt er gleichsam in seiner Seele jenen seelischen Bereich um, an dessen Verzweigung er mitgewirkt hat, und er kehrt es auf einer höheren Ebene in die entgegengesetzte Tendenz um, die nun zur Vereinigung drängt. Alles, was der Trennung ausgesetzt war, wird umgewandelt, der Rest wird herausgeschmolzen , und die Schlacke wird aus dem Menschen und damit aus der Erdsphäre herausgebrannt.
Herausgebrannt wird es mit dem "Feuer" , mit dem er "gesalzen" wird, das heißt, in das er gestellt wird: in das Feuer seines echten Gewissens. Damit trägt der Mensch zur Verwirklichung der großen Wende bei, zur Wende, die von der Tendenz zur Verzweigung in die Tendenz zur Wiedervereinigung überführt und die ermöglicht, daß die Schöpfung - nun bereichert und ihrer selbst bewußt geworden - zu Gott zurückkehren kann.
Alles, was die Wesenheiten , so auch der Mensch, durchgemacht, durchlitten und also erfahren haben, trägt zur Bereicherung der Schöpfung bei. Was unbewußt war, wird bewußt, was zur Trennung tendierte, schlägt den Weg zur Vereinigung ein, und alles, was sich individualisiert hat, behält seine Individualität bei. Nur gehört alles, was erworben wurde, nicht nur einer Person, nicht nur dem Menschen selber. Als individualiertes Glied
der Gesamtheit lebt er im Gefühl der nun jedem voll bewußt gewordenen Zusammengehörigkeit aller Wesenheiten, im Gefühl, ein Teilchen der Einheit aller mit Gott zu sein.
Tut der Mensch, was ihm der "Teufel" eingibt, so arbeitet er in dessen Dienst am absteigenden Entfaltungsweg der von Gott ausströmenden Schöpfung mit. Gelangt er zur Wende, so hat er den Punkt größter Gottesferne überschritten und beginnt mit der Vergeistigung der Erdsphäre. Läßt er sich von den Lichtgestalten führen, so schreitet er bereits auf dem absteigenden , zu Gott zurückführenden Ast der Entwicklung voran und läßt sich von JESUS führen, an dessen Erlösungwerk er nun immer mehr und immer bewußter teilnehmen kann und darf. Und es wird in ihm der Christus nach und nach zur Wirklichkeit.
Wird Christus im Menschen zur Wirklichkeit, so hat sich ein Gedanke , der am Anfang der Schöpfung von Gott ausging, in einem Individuum verwirklicht.
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