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Hallo Heiko,
das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen:
| Zitat: |
Nach Immanuel Kant steht mit der Wahrheit zugleich die Würde des je anderen auf dem Spiel,
weil die Lüge dem Gebot der Selbstachtung widerstreitet, die wir Menschen als Vernunftwesen voreinander haben und auch bewahren sollen.
Daher verletzt die Lüge die Würde der menschlichen Person (Kant, Werke [Akademie-Ausgabe] Bd. 6, S. 429).
Das Fundament der Kant'schen Philosophie, der Gedanke der "Pflicht",
die Wahrhaftigkeit, ist auch als die ausnahmslose "Pflicht" zur unbedingten Wahrheit zu verstehen,
nach Kant handelt es sich bei ihr um ein "Vernunftgebot".
(Kant, Bd. 8, S. 427).
(zitiert nach Friedrich Graf von Westphalen, Die Grenzen des Wortgebrauchs, die Wahrhaftigkeit und das Recht, AnwBl. 2004, S. 665) |
Wie sehr praegt uns doch die abendlaendische Philosophie und wie fern ist sie in anderen Kulturkreisen!
"Taqiya", bzw. "Iham" sind nach Kant sogar eine Verletzung der Menschenrechte Art.1
| Zitat: |
| Nach Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 sind alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. |
LG
Martin
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