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Lied einer heiligen Nacht
Sehet, im Dunkel
der heiligen Nacht
Sterne hell funkeln,
in all ihrer Pracht
Höret die Lieder,
die uralte Weis´,
kommen hernieder
zur Ehre und Preis
Klingen durch Weiten
und Welten hindurch.
Dringen durch Zeiten,
vertreiben die Furcht.
Öffnen die Augen,
das Herze, den Sinn.
Schaffen Vertrauen
in das, was ich bin.
Heilen die Wunden
aus dieser Zeit.
Lassen bekunden
das Wunder hier weit.
Trocknen die Tränen,
bring´Trost von der Quell´,
das ich kann sehen
die Kraft meiner Seel´.
Sprenge die Fesseln,
die mich hier gefang´.
Sieg´über Schwächen,
die mich machten bang´.
Folge dem Rufen,
das mich hier erreicht.
Gehe die Stufen,
der Zweifel nun weicht
Breite die Schwingen
in klarer Nacht.
Folge dem Rufen,
das hier hallet sacht.
Lasse mich führen
von Klängen so klar,
die sanft berühren
mein Seel´, wunderbar
© Feuerblitz
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