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Wichtigste Sache des Lebens












Mit einem Mal läuft ein Riss durch die Familie! Vorher waren sie sich alle mehr oder weniger einig. Man lebte gut bürgerlich und ziemlich anständig. Man tat Recht und scheute niemand. Man hatte Frieden untereinander. Doch dann wird die Familie mit Jesus konfrontiert, und plötzlich ist sie entzweit. Bei der wichtigsten Sache des Lebens entscheidet der eine so und der andere so. Für den Ehemann sind immer noch Frau und Kinder das höchste Gut, die wich-tigsten Bezugspersonen. Bei der Ehefrau hat Jesus den ersten Platz übernommen.

Genau das meint Jesus, wenn er sagt: „Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, son-dern das Schwert!“ Natürlich liegt Jesus nichts an der Entzweiung. Natürlich will er keinen Streit in die Familie tragen. Natürlich will er bestehende gute Beziehungen nicht vergiften. Aber die Entzweiung ist unvermeidlich, weil der eine sich für Jesus entscheidet und der ande-re gegen ihn.

Wo Menschen mit Jesus konfrontiert werden, sind sie vor die Wahl gestellt. Sie müssen sich entscheiden – für ihn oder gegen ihn. Und nicht alle entscheiden gleich. Die einen werden ihn annehmen, die anderen werden ihn ablehnen. So kommt es, dass die Begegnung mit dem Friedensbringer schlechthin zu Streit und Entzweiung führt.

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Eine interessante kleine Beobachtung: Wenn ein Mensch Jesus in sein Leben einlässt, macht er die Schwert-Erfahrung nicht nur mit seiner Umgebung, sondern auch in sich selbst. Er wird feststellen, dass manche Freunde gegen seine Entscheidung protestie-ren. Aber er wird auch entdecken, dass in ihm selbst einiges gegen Gott rebelliert. Wie heißt es in Hebräer 4,12f? „Gottes Wort ist lebendig und voller Kraft. Das schärfste beidseitig geschliffene Schwert ist nicht so scharf wie dieses Wort, das Seele und Geist und Mark und Bein durchdringt und sich als Richter unserer geheimsten Wün-sche und Gedanken erweist. Kein Geschöpf ist vor Gott verborgen; alles liegt offen und ungeschützt vor den Augen dessen da, dem wir Rechenschaft geben müssen.“ Die christliche Botschaft sorgt im Innersten des Menschen für Aufruhr, sie löst einen Krieg der Gedanken und Gefühle aus. Die Bibel ist ein Schwert, das Gut und Böse trennt. Wer sich Gott öffnet, in dem beginnt ein lebenslanger Kampf zwischen dem, was Gott gefällt, und dem, was unserer eigensüchtigen Natur gefällt. Und jedes Mal, wenn wir uns bewusst auf die Seite Gottes stellen, erleben wir neu den wundervollen Frieden, den er uns gebracht hat, den Frieden, der auf Vergebung und Versöhnung be-ruht (Kolosser 1,20).

Übrigens: Ist Ihnen aufgefallen, wie ehrlich Jesus mit seinen Jüngern ist? Er möchte doch, dass sie zu ihm halten und für ihn eintreten, aber er verschweigt ihnen nicht, dass das kein Zuckerschlecken wird. Ihr meint, alle werden mit fliegenden Fahnen zu euch überlaufen, wenn ihr ihnen das Evangelium verkündet? Da habt ihr euch geschnitten. Widerstand werdet ihr erleben und Ablehnung, Hass und Verfolgung. „Menschen werden ihre nächsten Angehö-rigen dem Henker ausliefern: der Bruder den Bruder und der Vater sein Kind; und auch Kin-der werden sich gegen ihre Eltern stellen und sie töten lassen. Um meines Namens willen werdet ihr von allen Menschen gehasst werden. Wer aber bis ans Ende standhaft bleibt, wird gerettet.“ (Matthäus 10,21f) Ihr werdet nicht auf allgemeine Zustimmung stoßen, es wird nicht zur großen Verbrüderung aller Menschen kommen, nein, ihr werdet erleben, wie meine Botschaft Kontroversen auslöst, Entfremdung, Spaltungen, Unfrieden. Dem Frieden geht das Schwert voraus.
Hallo Pax,

nun genau Das beschreibt meinen Wiederwillen zu den sogenannten monotheistischen Religionen.

Ich beschäftige mich sozusagen schon etwas länger mit Buddhismus, aus dem Grunde das ich nicht daran glaube das ich durch irgendjemand Anderes Erlösung finden kann, sondern das wir uns nur selbst befreien können !

Im Gegensatz zu dem bekannten monotheistisch geprägten Weltbild, glaube ich zu wissen das der Mensch nicht böse und unvollkommen ist von Natur aus, unsere Welt macht uns aber Dazu.

Es liegt für mich nahe das Jesus einst auch den Menschen versuchte ihre natürliche Liebe, und die Harmonie mit der Welt und Gott wieder bewusst zu machen.

Prompt fanden sich die Gegner um ihr altes System zu verteidigen, was da so funktioniert den Menschen eben ihrer eigenen Identität, Einsicht und der Natur des Menschen zu berauben.

Daran hat sich auch bis heute Nichts geändert, nur das man dann den Namen Jesus für seine eigenen Zwecke missbraucht

Lest mal die Stellen die Jesus über seine Gegner sagte, und was Er dahinter sah geschrieben steht..

Es geht kein Weg vorbei an der Erkenntnis, das wir uns nur selbst genau erforschen brauchen um einen Weg zu uns und zu "Gott" zu finden, denn wir können zwar uns selbst erkennen durch Andere, aber nicht durch den Glauben an was erlöst werden.

Meine Meinung

Viel Glück auf all euren Wegen..
Hallo Leben_HK,

in den Grundzügen ist mein Glaube den Deinem ähnlich.
Erlösen heißt die Illusion zu überwinden.
Und das kann niemand für uns tun, als wir selbst.
So etwas wie einen Universalerlöser als eine Person gibt es nicht.
Wenn wir erkennen, was wir wirklich sind, sind wir erlöst.
Halten wir uns aber an der Dualität fest, so kann die Einheitserkenntnis in uns keinen Fuß fassen.
Ein Selbstsüchtiger Mensch ist nicht seine Fehler sondern fehlgeleitet.
Wenn wir die Gegensätze überwinden, sind wir in der Nicht-Dualität und erkennen alles als Eins an.

Gruß Martin
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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