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| Fehlern in Mitmenschen begegnen wir mit: |
| Kritik, damit der andere ganz klar seine Fehler erkennt |
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3% |
[ 1 ] |
| Ermutigung, wir betrachten gemeinsam etwas schönes |
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30% |
[ 8 ] |
| Erst Kritisieren, Fehler aufzeigen, dann ermutigen |
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19% |
[ 5 ] |
| Erst Ermutigen, dann auf die Fehler hinweisen |
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38% |
[ 10 ] |
| Weder ermutigen noch kritisieren, jeder soll doch machen was er will |
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7% |
[ 2 ] |
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| Stimmen insgesamt : 26 |
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| Wu hat folgendes geschrieben: |
Liebe Daniela!
na, dann hoffe ich nur, dass ich mit meiner Form in kein Fettnäpfchen getappt bin...
Aber in dem Punkt muss ich Dir recht geben: Wenn alle Menschen gelernt haben werden
wirklich Selbstverantwortung zu übernehmen, dann wird Kritik wohl überflüssig sein...  |
Lieber Wu!
Formen gibt es, so unendlich vielfältig die Schöpfung ist. In mein Fettnäpfchen zu treten ist mittlerweile Gott sei dank (und dank an mich selbst) schwer möglich. Das hast Du nicht.
Ich finde es sehr schön, dass wir uns doch noch in einem Punkt finden.
Gemeinsamkeiten zu finden ist (meiner Meinung nach) einfach erhabener und schöner als Unterschiede zu suchen.
Ich wünsch Dir alle(s) Liebe!
Daniela
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Lieber / liebe (?) Herzlich!
Alleine schon Dein Nickname ist sehr ansprechend.
Jeder ist versucht zu kritisieren. Sich dafür zu entscheiden es anders zu machen, ist eine Herausforderung und bedeutet, etwas für sich NEUES zu üben.
Alleine schon Deine Ausrichtung erhebt Dich im Herzen.
Du solltest Dich nicht schämen für Dein SEIN finde ich.
Wie sagtest Du?
Wir sind Bergwerke voller Edelsteine ....
In diesem WIR bist Du ebenso enthalten - denn Du postest hier auch.
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Ich glaube, dass wir durch den geistigen Impuls, den Bahá u´lláh in diese Welt gebracht hat, zu einer vollkommen neuen, heute noch gar nicht absehbaren Sichtweise auf das Thema "Kritik", bzw. auf die Ermutigung kommen werden.
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Es ist gut möglich, dass sich da ein Wandel vollzieht. Wenn dieser Wandel entritt, so ist er sehr umgreifend und tief gehend. Da kann ich Dir nachfühlen und folgen was Du meinst.
Alle(s) Liebe, Daniela
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@ Danielle
Danke !
Liebe Grüße,
Herzlich
P.S.: ich bin ein Mann
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| Sixpack hat folgendes geschrieben: |
und dass du bischen mehr eier in der hose haben solltest!
meine Meinung....... |
Ich hau mich nieda.......
Das wäre ja glatt so, wie wenn Du mir mehr Brüste wünschen würdest. Also ich bin mit zweien völlig ausgestattet und zufrieden.
Woher kommst Du denn ??? Spricht Dein Nickname für Deine Gattung?
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Hallo zusammen,
das Thema und insbesondere das Posting von Yoyo hat mich sehr angesprochen und bis in den Schlaf verfolgt. Ich habe gestern Nacht einige Gedanken notiert und schreibe sie Euch hier zur Anregung.
Liebe Grüße ,
Herzlich
| Zitat: |
Es ist eine gewöhnliche Erfahrung: wer nörgelt und kritisiert, stößt die Menschen ab, wer ermutigt und lobt, zieht sie an.
Wieviel Lebensenergie und Anstrengung verwendet jeder von uns jahrein, jahraus darauf, seine Fehler und Schwächen vor den Blicken der anderen Menschen zu verbergen, und wie oft fühlen wir uns zutiefst gedemütigt und verletzt, wenn uns das nicht gelingt. Und dennoch bestehen wir darauf, andere kritisieren zu dürfen, ja halten es sogar für zwingend notwendig, um die anderen auf den rechten Weg zu weisen. Und natürlich nehmen die anderen dasselbe Recht für sich ebenso in Anspruch. So schließt sich der Kreis. ... Merkwürdig, dass wir immer wieder mit solcher Energie versuchen, uns selbst zu verletzen.
Steckt nicht hinter jeder für noch so notwendig gehaltenen Kritik der Drang, uns zum Richter über andere zu machen und uns damit selbst zu erhöhen? Wie kümmerlich ist unsere Absicht, wenn wir zugeben müssen, dass es tatsächlich so ist.
Eine wirksame Methode, um den Drang zu kritisieren abzustellen, ist, sich einfach an die eigenen Fehler zu erinnern. Und wohl noch wirksamer ist es, sich selbst den sehnsüchtigen, lebenslangen Wunsch einzugestehen, von anderen nicht kritisiert, sondern gelobt und ermutigt zu werden.
Wieviel Furcht und Verzagtheit wird in die Menschenherzen gesät, weil wir von Kindesbeinen an kritisiert und entmutigt werden und wieviel Lebensenergie und Vorteil für alle geht dadurch verloren? Und dennoch glauben wir, Kritik sei notwendig und unumgänglich und müsse nun mal sein.
Das Gefährliche an der Kritik ist, dass sie das Licht im Menschenherzen auslöscht. Und Menschen tun furchtbare Dinge, wenn das Licht in ihren Herzen erloschen ist.
Wie wollen wir denn wissen, ob ein Gesellschaftssystem, in dem Kritik ganz oder zumindest weitgehend durch Lob und Ermutigung ersetzt wird, überlebensfähig ist, wenn wir es noch nicht einmal ausprobieren?
Ist nicht letztlich die eigene Eitelkeit der stärkste Motor der Kritik?
Vielleicht klammern wir uns nur deshalb so zäh an unser vermeintliches Recht zur Kritik, weil es wirkt wie unsere letzte Domäne in einer Welt, der wir ansonsten ohnmächtig gegenüberstehen.
Je stärker das Feuer der Liebe Gottes in unserem Herzen brennt, desto schwerer wird es, einen anderen Menschen zu kritisieren. Das liegt daran, dass Kritik trennt, während unser Herz doch eigentlich das Verbindende ersehnt.
Das ist auch der Grund, weshalb wir uns eine Welt ohne Kritik nicht vorstellen können. Wir können uns eben nicht ausdenken, wozu die Menschheit in der Lage ist, wenn alle Menschenherzen vom Feuer der Liebe Gottes entflammt sind.
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