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| Fehlern in Mitmenschen begegnen wir mit: |
| Kritik, damit der andere ganz klar seine Fehler erkennt |
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3% |
[ 1 ] |
| Ermutigung, wir betrachten gemeinsam etwas schönes |
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30% |
[ 8 ] |
| Erst Kritisieren, Fehler aufzeigen, dann ermutigen |
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19% |
[ 5 ] |
| Erst Ermutigen, dann auf die Fehler hinweisen |
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38% |
[ 10 ] |
| Weder ermutigen noch kritisieren, jeder soll doch machen was er will |
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7% |
[ 2 ] |
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| Stimmen insgesamt : 26 |
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also die welche dir die fingernägel kritisierte hat echt eine an der Wafel! aber, dass dich das so belastet zeigt einfach dass du kein selbstvertrauen hast und dass du bischen mehr eier in der hose haben solltest!
meine Meinung.......
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Liebe Daniela!
| Zitat: |
| Ich lege in ERSTE Linie auf die Form wert und in ZWEITER Linie ob die Kritik richtig ist. |
na, dann hoffe ich nur, dass ich mit meiner Form in kein Fettnäpfchen getappt bin...
Aber in dem Punkt muss ich Dir recht geben: Wenn alle Menschen gelernt haben werden
wirklich Selbstverantwortung zu übernehmen, dann wird Kritik wohl überflüssig sein...
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Hallo -
ich denke, wenn nicht gerade 'Gefahr im Verzug' ist, wie Enomine schreibt, dann
können 'Kritik' und 'Ermutigung' einander auch sehr weitgehend überschneiden -
diese Geschichte habe ich heute Morgen im Radio gehört:
Zur Zeit der ägyptischen Wüstenväter, vor 1600/1700 Jahren, kam ein junger Mann
lange Zeit immer wieder zu Altvater Zeno um geistliche Unterweisung - er hatte jedoch
ein schweres persönliches Problem, das er dem Eremiten nicht anzuvertrauen wagte -
aus Angst, dieser könnte ihn verachten und von weiterer Unterweisung ausschließen.
[Bevor jemand fragt - welches Problem das war, ist nicht überliefert... ]
Einmal war er wieder in der Wüste, und zum Abschied sagte ihm der Alte:
"Mein Sohn - bin ich nicht auch ein Mensch wie Du?"
Der junge Mann begann zu weinen und sagte: "Vater, Du weißt doch alles von mir...?"
Zeno legte ihm die Hand auf die Schulter und erwiderte: "Was Dich bedrückt,
das kannst nur Du selbst loswerden, wenn Du es auch aussprichst."
Da brach der Junge weinend zu sammen und erzählte die ganze Geschichte...
Der Altvater hörte sich die Sache an, hob den Verzweifelten auf, umarmte ihn
und sagte nur nochmals "Mein Sohn - bin ich nicht auch ein Mensch wie Du?"
Der ging getröstet heim und war seine Last los...
(Nur gibt's heutzutage nur wenige so aufnahmebereite Menschen - und noch weniger Altväter... )
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lieber joyo,
für hände, denen man ansieht, dass man arbeitet, braucht man sich nie zu schämen. schämt sich ein dandy??
Ich selbst kritisiere meistens nur, wenn ich es gar nicht mehr aushalte. als notwehr sozusagen. meistens viel zu spät und nach großem leidensdruck.
und dann ernte ich eine paradoxe situation. der mich verletzende ragiert sehr aggressiv, unterstellt mir jedes recht, mich dazu zu äußern. und greift mich an. schlamassel hoch 2. kriegszustand. weit weg von der liebe.
wie löst ihr das?
KATHARINA
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Liebe Katharina,
ich denke die Geschichte mit den Fingernägeln ist recht eindeutig - das Problem
ist die Engstirnigkeit - vielleicht irgendwelche Probleme - dieser Frau, aber nicht
ein Argument dafür, dass Kritik an sich etwas Schlechtes ist.
Das Problem, das Du mit dem Kritisieren hast, hatte ich auch [und manchmal habe
ich es noch... ] - je weniger lang Du wartest, desto weniger Leidensdruck baut
sich auf, und desto überlegter [und sanftmütiger/liebevoller] kannst Du Deine
Kritik abgeben, und desto weniger aggressiv wird sie empfunden. Das bedeutet
aber ziemlich langwierige Arbeit an sich selbst...
Liebe Grüße
() Wu
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