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Kritik vs Ermutigung













Fehlern in Mitmenschen begegnen wir mit:
Kritik, damit der andere ganz klar seine Fehler erkennt
3%
 3%  [ 1 ]
Ermutigung, wir betrachten gemeinsam etwas schönes
30%
 30%  [ 8 ]
Erst Kritisieren, Fehler aufzeigen, dann ermutigen
19%
 19%  [ 5 ]
Erst Ermutigen, dann auf die Fehler hinweisen
38%
 38%  [ 10 ]
Weder ermutigen noch kritisieren, jeder soll doch machen was er will
7%
 7%  [ 2 ]
Stimmen insgesamt : 26

In meinen Augen ist konstruktive Kritik ermutigend!

Wer mich kritisiert, weil er mir aufrichtig helfen möchte (statt mich niederzumachen), bringt mir damit seine Wertschätzung zum Ausdruck und sagt damit indirekt, dass er an mich und meine Fähigkeiten glaubt.

michael
Lieber Michael, sei herzlich willkommen im Forum.

Wichtig finde ich unbedingt, dass wir zuerst unsere Fürsorge und Wertschätzung deutlich zum Ausdruck bringen. Viele von uns sind leider sehr empfindlich bei jeder Art von Kritik und fühlen sich vorschnell niedergemacht, selbst wenn das garnicht die Absicht des Kritikers war.

Daher glaube ich, dass jede Ermutigung unterm Strich die eingesetzte Energie viel konstruktiever anlegt als eine Kritik. Wir alle pregen uns ja so gerne Ermutigungen durch andere Menschen ein und denken auch viele Jahre später noch gerne und liebevoll daran zurück. Wogegen wir an Kritik auch lange Zeit danach noch mit Undehagen denken.

In diesem Sinne alles Liebe
Hallo Robinson!

Mir geht es da anders! Ich weiß, dass mich die Kritik anderer weit gebracht hat, weil ich durch sie lernen konnte.

Ich denke, jeder sollte lernen, mit Kritik umzugehen. Kritik ist Bereicherung, die zu gesunder Selbstreflexion führt. Jeder, der sich weiterentwickeln möchte, braucht Kritik!

Das gilt übrigens auch für das Beratungsmodell der Bahai. Nur wenn die Beratung absolut aufrichtig geführt wird, wenn alle kritischen Fragen zum Gegenstand der Beratung offen auf dem Tisch liegen, kann man gemeinsam die beste Lösung finden. Wer hier aus falscher Rücksichtsnahme gegenüber den Empfindlichkeiten anderer wichtige Punkte unter den Tisch fallen lässt, gefährdet, dass "der Funke der Wahrheit" sprühen kann, der - so Abdul-Baha - nur durch den "Zusammenprall verschiedender Meinungen" entstehen kann.

Vorraussetzung ist, dass man - gerade auch als Bahai - lernt, mit Kritik umzugehen! Alles andere führt letztlich zu Unaufrichtigkeit und einem Heile-Welt-Szenario, das nichts anderes als eine hohle Maske ist. Wir alle sind Menschen, haben unsere Emotionen, sind auch mal wütend auf andere. Niemand ist perfekt und das ist gut so! Zweierlei bringt uns dabei voran: verzeihen zu lernen und ein dankbarer Umgang mit Kritik!

LG michael
also eigentlich sollte man das ganze auch mit nachsicht betrachten, den manche fehler charakterisiren den menschen, wüde diese eine eigenschaft fehlen, vileicht wäre er dann um so unglücklicher?
Hallo Michael!

Da bin ich ganz Deiner Meinung - Fehler existieren nun mal, und sie nicht zu sehen
und anzusprechen führt nur zu Unaufrichtigkeit auf der einen, und Verdrängung
auf der anderen Seite. Was sich dabei im Unterbewusstsein abspielt, merkt man
oft genug selbst nicht. Ein Kochtopf mit zugeschraubtem Deckel ist immer eine
gefährliche Sache...
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