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Person von Jesus Christus












Wir kennen die Antwort: Jesus ist Gottes Sohn. Jesus ist Gott in Person. Er ist nicht einfach Mensch unter anderen Menschen. Er ist Gott und Mensch zu gleich. Und deshalb steht er über allen Menschen.

Beim Frieden geht es um Beziehungen, haben wir gesagt, Beziehungen zu unseren Mitmen-schen. Was Jesus hier macht, ist folgendes: Er bringt noch eine Person ins Spiel. Er zeigt uns noch jemand, mit dem wir in einer harmonischen Beziehung leben müssen, wenn wir wirklich Frieden haben wollen. Und dieser jemand ist Gott. Gott, der uns in der Person von Jesus Christus gegenübertritt.



Von allen Personen, mit denen ich Kontakt aufnehmen kann, ist Gott die wichtigste. Unter allen Beziehungen, die ich pflegen muss, hat die Beziehung zu Gott absoluten Vorrang.

Nun, wenn alle das so sehen würden, gäbe es da keinerlei Probleme. Wir alle hätten eine har-monische Beziehung zu Gott und harmonische Beziehungen zueinander. Wir hätten Frieden mit Gott und Frieden untereinander. Das sehen aber nicht alle so! Diese Welt ist keine gute Welt; die Menschen sind keine guten Menschen. Die meisten wollen nichts von Gott wissen. Sie wollen sich ihm nicht unterstellen. Sie fragen nicht nach seinen Plänen. Sie wollen nicht hören, dass sie vor ihm schuldig geworden sind. Sie schauen nach links und nach rechts, sie versuchen mit ihrer Familie klarzukommen und mit ihren Nachbarn und Kollegen, aber sie schauen nicht nach oben – vielleicht, weil sie nicht wissen, dass es da oben noch jemand gibt, vielleicht aber auch gerade, weil sie es wissen!

Deshalb redet Jesus so provokativ. Er will seine Zuhörer aufrütteln, damit sie Stellung bezie-hen. Ihr wollt Frieden? Dann müsst ihr euch als erstes um Frieden mit Gott bemühen. Frieden mit der Familie ist wertvoll, aber eines Tages hat es damit ein Ende. Die Beziehung zu Gott ist eine Beziehung für die Ewigkeit. Wenn die Beziehung zu Gott nicht geklärt ist, ist das Schuldproblem nicht gelöst. Und dann werdet ihr die Ewigkeit ohne Gott verbringen. Für immer von Gott getrennt – das nennt die Bibel Hölle. Für immer mit Gott verbunden – das nennt die Bibel Himmel. Und deshalb ist die Beziehung zu Gott wichtiger als jede andere Beziehung.

Jesus hat zur Veranschaulichung die Familie ins Spiel gebracht. Nehmen wir mal an, eine ganze Familie hört gemeinsam die Aufforderung von Jesus: „Folgt mir nach!“ Der Sohn be-greift den Ernst der Lage, begreift, dass er Jesus braucht, möchte Frieden mit Gott schließen und legt sein gesamtes Leben in die Hände von Jesus. Der Vater ist ebenfalls aufgefordert, aber er macht nicht mit. Er ist zu stolz, er ist nicht bereit, seine Vergangenheit zu bereinigen und seine Zukunft unter Gottes Führung zu stellen. Er lehnt ab. Bei seiner Frau ist es genau umgekehrt. Sie ist sofort von der Wahrheit des Evangeliums überzeugt: So klar wie Jesus hat sie noch nie jemand von Gott, dem Vater im Himmel, reden gehört. Die Tochter dagegen ist sich schnell im klaren, dass sie einiges in ihrer Lebensführung ändern müsste, und das passt ihr nicht; sie komplimentiert Jesus aus ihrem Leben hinaus. Fazit: Zwei stehen (bildlich ge-sprochen) auf und gehen mit Jesus davon; zwei bleiben sitzen (das sind jetzt buchstäblich die „Sitzenbleiber“).
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