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Kündigung wegen Homosexualität












Hallo Lemond,

hast du Kinder?

Ich hab einen Sohn und ehrlich, mir ist es wesentlich wichtiger, das mein Kind glücklich und zufrieden lebt. Wenn sich mal rausstellt, das er vielleicht Bi ist oder Schwul, dann ist es mir wichtig, das mein Kind weiß, das damit bei mir keine Tür zuschlägt. Und ich werde auch den Teufel tun, meinem Kind beizubringen, das Homosexualität etwas krankes ist oder gar Sünde!

Was will das Kind den tun, wenn es nun mal so fühlte! Nie zu Gott finden, weil es ja ewig in Gedanken sündigt!

Und es ist mir ganz egal was Jesus angeblich über das AT gesagt hat, für mich ist das nur noch eine nettes Geschichtsbuch, ohne jegliche Relevanz!

Bezüglich den Ausspruch Baha'u'lahs, den kann ich in der Ocean Version nicht finden! Kannst du den mal posten oder mir mal ein Stichwort geben, unter Homosexualität ist nichts zu finden!

Grundsätzlich halte ich jeden Ausspruch der der Vernunft und der Humanität zuwiderläuft für nicht Göttlich, egal wo er steht! Ich halte also Diskussionen die Textstellen aus heiligen Büchern als Begründung heranziehen, ohne diese logisch wissenschaftlich zu Untermauern für wenig zielführend. Die Aussage eines Propheten die der Erkenntnis entgegengesetzt ist, kann also immer nur ein Hinweis liefern, zu einem möglichen Denkfehler, ersetzt aber keine Erkenntnisse.
Zitat:
Naja, die Wissenschaft hat sich schon öfter geirrt im Laufe der geschichte. Mal ist die Erde ne Scheibe und mal ist sie rund. Mal dreht sich die Sonne um die Erde und ein anderes Mal dreht sich die Erde um die Sonne.Und so wird sich auch unser heutiges Bild über Homosexualität ändern.
Alte Erkenntnisse werden überprüft und durch neue ersetzt, eine Rückschritte wegen Irrtum ist sicher auch möglich, aber nicht oft vorgekommen! Es wäre schön, wenn das in der Religion auch so wäre! Aber leider kommen in dem Feld immer wieder mal Gruppen auf, die sich dem ethischen Fortschritt verweigern. Und das meist sogar trotz gegenteiliger Lehre der Propheten. Ein gutes Beispiel dazu ist Paulus, bei dem hab ich schon mal den Eindruck, das er die Lehre Jesu gar nicht verstanden hat. Alles was die Kirche gegen die Homosexualität hat, hat sie von Paulus. Das Leben Jesu zeugte vom Gegenteil:
Zitat:

13:23 Es war aber einer unter seinen Jüngern, den Jesus liebhatte, der
lag bei Tisch an der Brust Jesu.
(Neues Testament, N04JOHANNES)


Gruß Heiko
Danke Rachel,

eine sehr schöne Seite! Das hier hat mir am besten gefallen:

Zitat:
Selbstannahme

Mein Vater fragte mich: "Bist du schwul?"
- Spielt das eine Rolle?
Er sagte "Nein, spielt keine Rolle".
- Ja, ich bin‘s.
"Weg mit dir aus meinem Leben", rief er.
Ja, es spielte eine Rolle.

Mein Chef fragte mich: "Bist du schwul?"
- Hätte das eine Bedeutung?
"Ehrlich gesagt, nein" sagte er.
Daraufhin bejahte ich.
"Weg von hier", rief er.
Ich glaube, es hatte eine Bedeutung.

Ein Freund fragte mich, ob ich schwul sei.
- Ist das wichtig?
"In keinster Weise", antwortete er.
Vertrauend offenbarte ich mich also.
"Nenne mich ja nicht ‘Dein Freund’", schrie er.
Ja, es war wichtig.

Mein Liebhaber fragt mich "Liebst du mich?"
- Bedeutet das etwas?
"Es bedeutet sehr viel", antwortete er.
Ja, ich liebe dich.
Er nahm mich fest in die Arme.
Zum ersten Mal in seinem Leben
war ihm etwas wirklich von Bedeutung.

Gott fragte mich: "Magst du dich selbst?"
Spielt das vielleicht eine Rolle?, sagte ich.
Gott sagte "Ja, sicher!"
- Wie könnte ich mich selber gern haben, da ich schwul bin?
Und Gott antwortete mir: "Ich habe dich so gemacht."
Von da an gab’s nichts mehr, was mich gekümmert hätte.

Gruß Heiko
Hallo Ihr Lieben,

sehr lesenswert: http://hannover.gay-web.de/huk/wissenswert/001a_stuhlmann.htm
Zitat:
Die kritischen Aussagen der Bibel zu männlicher Homosexualität richten sich zum einen gegen Vergewaltigung, Päderastie und Prostitution. Bei ihrer negativen Bewertung geht die Bibel zum anderen von Voraussetzungen aus, die einerseits im heterosexuellen Bereich längst allgemein differenziert gesehen werden (Tabuverletzung durch Spermakontakt und Sexualität ohne Fruchtbarkeit) und die andererseits nur im Rahmen patriarchaler Ordnung zutreffen. Konstitutionelle Homosexualität, partnerschaftliche Homosexualität und homosexuelle Liebe kommen in der Bibel nicht vor.

Während diese Erkenntnisse in der Bibelwissenschaft heute weitgehend Allgemeingut geworden sind, wird unter den Stichworten "Schöpfungsordnung" oder "biblisches Menschenbild" ein anderer argumentativer Feldzug gegen Schwule und Lesben geführt.


Gruß Heiko
Ja Heiko das Zitat "Selbstannahme" gefiel mir auch sehr, mir kamen sogar paar Tränen vor Rührung.

LG Rachel
http://hannover.gay-web.de/huk/homosexualitaet.htm

Zu den Links muß ich sagen:

Daß man von einer Schwulenbewegung keine neutrale Beurteilung dieses Themas erwarten darf wundert mich nicht. Was nicht paßt wird passend gemacht.Immerhin will man seine Neigungen ja behalten. Man könnte noch schreiben und schreiben und ein Wort würde das andere geben und man würde doch zu keiner einheitlichen Meinung kommen, wenn man nicht Vorurteilsfrei an die Sache rangeht und unvoreingenommen ist und seine eigene Meinung auch überdenkt wenn sie falsch ist. Was würde es denn für Konsequenzen haben wenn man als Schwuler bspw. erkennt man hat Unrecht? Es gibt zu wenig Erfahrungen auf diesem Gebiet leider. Denn die Menschen beschäftigen sich lieber damit es als normal zu sehen, als zu sehen was man dagegen tun kann.

Nur eins noch. Man sollte einmal bedenken warum die Boten Gottes in die Welt gekommen sind. Ist es wirklich um die Menschen in ihre materiellen Bedüfnisse und Begierden zu verstricken? Wüßten die Menschen immer was gut und richtig für sie ist, wozu bräuchte es dann noch die Boten Gottes.

O ihr Geliebten Gottes! Wisset, daß die Welt wie eine Fata Morgana ist, die sich über dem Sand erhebt und die der Dürstende für Wasser hält. Der Wein dieser Welt ist nur Dunst in der Wüste, ihr Mitleid und Erbarmen nur Mühe und Arbeit, alle Erholung, die sie bietet, nur Müdigkeit und Sorge. Überlaßt sie denen, die ihr angehören, und wendet euer Angesicht zum Reich eures Herrn, des Allgütigen,...
(Abdu'l-Baha, BRIEFE UND BOTSCHAFTEN)
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