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http://www.wer-weiss-was.de/theme76/article1942816.html
Frage an Euch wie man sich richtig gegenüber einem Paar verhält, das seinen Kindern keine Grenzen aufzeigen kann und ziemlich unter den Folgen leidet. Der Willen der Kinder, der mit Brüllen, Möbel und Besteck werfen und hysterischen Anfällen manifestiert wird, wird mit sanftem Reden, sofortigem Nachgeben (eines) Elternteils bzw. sogar mit „Belohnung“ (sofort wird ein anderes Essen gekocht, Eis statt Abendessen, Eltern räumen mit Besuch das Wohnzimmer damit Kind DVD schauen kann und nicht gemeinsam mit dem anderen Kind am eigenen DVD-Player schauen muss) beantwortet. Klar, dass das Familienleben darunter leidet.
Die Kinder werden immer mehr zu Tyrannen, die Eltern widersprechen sich ständig (jeder gibt mal nach) und alle „unbeiteiligten“ wie Menschen ohne Kinder (z.B. wir) wandeln sich in ihren Augen offensichtlich zu zu beneidenden Feindwesen die ohnehin nicht wissen, was Sache ist. Anstatt selber aktiv zu werden, wird nur ständig genölt und gejammert und Erwiderungen bzw. (vorsichtige!) Ratschläge als Angriff aufgefasst. Eine Freundschaft ist kaum noch haltbar, die Besuche gestalten sich immer unerfreulicher (irgendwer schreit oder streitet oder streikt immer). Wir würden gerne helfen. Hattet ihr schon mal so ne Lage und wenn ja, was hilft??? Es macht uns auch schon keinen Spass mehr, ständig unbegründet angefeindet oder von den Kids doof angeredet zu werden.
http://www.familienhandbuch.de/cmai.....iehungsfragen/s_1720.html
Was meint "antiautoritäre Erziehung"?
Die wilden 60er Jahre
Nach dem Zweiten Weltkrieg (1945) erbrachten die Menschen in Deutschland eine kaum vorstellbare Aufbauleistung. Mehr noch: Kaum waren die Schäden des Krieges beseitigt, so erblühte die Bundesrepublik zu einem Wirtschaftswunderland.
Doch Anfang der 60er Jahre äußerte sich darüber Unbehagen und kritische Einwände gab es auf Seiten der Intellektuellen. Die Fixierung auf wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand verhinderten eine geistige und moralische Auseinandersetzung mit dem Gedankengut des Nationalsozialismus und den Folgen des Krieges. So gelang - gemäß den gesellschaftskritischen Analysen - eine radikale Abkehr von den autoritären Strukturen nicht und die Chance eines geistigen Neuanfangs wurde durch eine einseitige materielle Ausrichtung unterbunden.
Diese Gesellschaftskritik wurde Ende der 60er Jahre von der Studentenbewegung radikalisiert und durch Demonstrationen in der Öffentlichkeit ausgetragen. Alle Autoritäten wurden als fragwürdig eingestuft und einer kritischen Analyse unterzogen. Dies betraf auch ganz besonders die Erziehungsinstitutionen. Unter dem Motto der "Antiautoritären Erziehung" wurden bisherige Erziehungskonzepte abgelehnt und neue Prinzipien formuliert.
Was meint "antiautoritäre Erziehung"?
http://www.google.de/search?hl=de&a.....iehung+Folgen&spell=1
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http://www.alfredadler.ch/artikel_erziehung_mitmensch.htm
Erziehung zum Mitmenschen - Gedanken aus individualpsychologischer Sicht
Von Dr. Jürg Rüedi, Zürich
"Wenn sie sagen, dass man nicht aus jedem Holz einen Löffel schnitzen könne, so antworte ich : Aber aus jedem Mensch kann ein Mensch werden..." Diese Worte stammen vom tschechischen Theologen und Erzieher Johann Amos Comenius (zitiert nach März 1980, S.3). Er fügte hinzu, dass man keine noch so unglückliche Geistesanlage finde, die nicht durch Pflege verbessert werden könne. Adler war also keineswegs der erste, der davon ausging, dass der Mensch zum Mitmenschen werden muss. Zum klassischen Bildungsverständnis gehörte die Entfaltung aller menschlichen "Kräfte" - so drückte es zum Beispiel Humboldt aus. Damit war auch die Entfaltung moralischer, sittlicher Kräfte gemeint. Pestalozzi sprach darum von der Bildung des Herzens, sie sei das wichtigste Ziel der Menschenbildung. Adler zitiert Pestalozzi in der "Menschenkenntnis" folgendermassen: "Schon Pestalozzi hat gezeigt, wie die Mutter dem Kind für seine Beziehungen zu den anderen Menschen den Leitstern abgibt, dass überhaupt die Beziehungen zur Mutter den Rahmen für alle seine Aeusserungen bilden. In der Funktion der Mutter ist die Möglichkeit gegeben, im Kind Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln." (Adler 1927/1972, S.245f.)
Indem sich Adler auf Pestalozzi bezog, verdeutlichte er, dass er nicht der erste war, der sich mit der Erziehung zum Mitmenschen befasste. Worin liegt dann das Typische von Adlers Beitrag zur Erziehung zum Mitmenschen ? Als Tiefenpsychologe erkannte er die zahlreichen Voraussetzungen, die in den ersten Lebensjahren erfüllt sein müssen, damit Mitmenschlichkeit erst entstehen kann. Als grundlegende Bedingung einer Erziehung zum Mitmenschen bezeichnete er die Entwicklung des kindlichen Gemeinschaftsgefühls.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Übrigens, scheint Kennedey auch Alfred Adler gelesen zu haben, denn seine Zitate sind aus diesen Schriften.
"Frage nicht, was der Staat für dich tut, frage dich, was du für den Staat tust."
Auf der einen Seite ganz gut, aber auf der anderen Seite gibt der Staat auch Verantworung ab und siehe USA, wenn nicht Hilfs-Organisationen den Menschen helfen, der Staat möchte nicht in die Verantwortung genommen werden. Die Reichen bleiben gerne unter sich und möchten die Verantworung, die sie gegenüber dem Bürger haben, nicht wahrnehmen. Dadurch nehmen die Probleme zu und erst, wenn es auffällt, wie viele Menschen auf der Straße liegen, erst dann beginnt es im Gewissen derer zu arbeiten, die sich daran auch mitschuldig fühlen. Nicht jeder Mensch hat immer Glück im Leben und denen zu helfen, mit denen es das Schicksal nicht gut gemeint hat, ist entscheidund für unser Menschsein - Hilfe geben und der Not Einhalt gebieten.
Alle menschlichen Verfehlungen sind das Ergebnis eines Mangels an Liebe...
Alfred Adler
österr. Psychologe u. Psychiater, Mitarbeiter Sigmund Freuds
1870 - 1937
http://www.zitate-datenbank.service.....autor/431/1/alfred_adler/
Man erkennt doch gleich, wo Autoren in ihren Büchern die Zitate verwenden, die ihnen hier geboten werden.
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