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Spirituelle Entwicklung des Menschen












Quelle: Das Vaterunser - spirituelle Entwicklung des Menschen - im Lichte des Evangeliums - vor dem Hintergrund der Reinkarnation
http://www.buch24.de/Das_Vaterunser/3-475348-20.html

Die Frohbotschaft des Evangeliums Gott ist anders. Er stellt den Menschen nicht auf die Probe, er straft nicht, er zwingt nicht, er fordert nicht, was der Mensch nicht leisten könnte. Er liebt. Gott umfasst alles, was es gibt, und er umfasst alles mit Liebe. Darum ist alles sinnvoll.

Der Mensch ist anders. Er ist ein Wesen, das bereits eine sehr lange Vergangenheit hinter sich hat, und er ist ein Wesen, das eine sehr lange Zukunft vor sich hat. Er ist heute das, was er war, und er ist heute schon das, was er sein wird. Der Mensch entwickelt sich und er wird vollkommen werden. Darum ist alles sinnvoll, was vorhanden ist. Alles ist sinnvoll, was geschieht. Denn alles führt zu Gott.


Der Kern der Angst: die Angst vor Strafe

Warum hat der Mensch Angst vor dem Bösen ? Warum hat er Angst, daß er das Böse tun müsse ? Man könnte meinen, wenn er es unterlassen wollte, so müßte er es nicht tun, und so müßte er auch keine Angst, daß er der Versuchung des Bösen erliege. Und woher will er wissen, daß er bedroht ist, der Versuchung durch das Böse zu erliegen ?

Er weiß es nur zu genau. Denn er weiß, wie oft er schon der Verlockung des Bösen nachgegeben hat. Er weiß es in seinem Herzen, in dem sein Inneres Wissen sowie alles aufbewahrt ist, was der Mensch einst erlebt und getan , erfahren und sich zugezogen hat.

Und er weiß, freilich unbewußt, aber in seinem Herzen umso genauer, daß sehr vieles, was er getan hat, nicht nur ungut, sondern ausgesprochen böse war. Dass sehr viele, ja zahllose Menschen und auch verschiedene Wesenheiten seinetwegen und unter ihm gelitten haben, sogar zu Schaden und zu Tode gekommen sind. Dass er sehr viele zum Bösen verführte und sehr viel Unheil in den Seelen angerichtet hat.

Er weiß es, und es kommt die Zeit, da sich dieses Wissen in ihm zu regen beginnt. Es ist sein erwachendes echtes Gewissen, das dafür sorgt, das in ihm das Gefühl immer deutlicher aufsteigt, er sei kein "unbeschriebenes Blatt", weiß er doch, daß auch die Seite in der Kosmischen Chronik, auf welcher sein Name steht und wo die bösen Taten aufgelistet sind, ebenfalls nicht leer geblieben ist.

Und je deutlicher vernehmbar sein echtes Gewissen zu ihm spricht, umso deutlicher steigt die Angst in ihm auf. Nun hat er nicht mehr davor Angst, daß er das Böse tut, die Zeiten dafür sind für ihn allmählich vorbei. Aber er weiß, daß alles Ungute und Böse, was der Mensch tut und tat, Folgen hat. Und da er noch fest daran glaubt, daß auf jede Straftat auch die Strafe auf dem Fusse folgt, so hat er nun Angst, selber bestraft zu werden.

Verdient hätte er es ja, das spürt er, reichlich. Und auch er sorgte einst mit großer Beflissenheit dafür, daß alle Menschen, die tatsächlich oder vermeintlich gefehlt haben, rigoros bestraft wurden, gehörte er selber einst zu den zuverlässigsten Lieferanten des Henkers.
Nun sitzt er selber auf der Anklagebank , nur weiß er noch nicht, daß er es ist, der ihn anklagt und richtet. Denn jetzt fallen seine Härte und Unbarmherzigkeit, mit denen er - auf dem hohen Ross einer Institution , etwa als kirchlicher Würdenträger, als hoher Richter, als verdienter Vertreter einer Ideologie - andere verurteilt und abgeurteilt hat, auf ihn zurück. Er urteilte nur zu oft auch im Namen Gottes. So ist er heute noch überzeugt, daß auch Gott ihn verurteilt.

Angst vor der Strafe - dies ist der Kern der Angst. Sie ist der Kern jeder Angst, auch in dem Fall, wenn dies nicht einmal entfernt zuzutreffen scheint.
Es gibt keine Art von Furcht und keine Art von Angst, die - auseinandergenommen und analysiert - nicht die Angst vor irgendeiner Bestrafung in sich bergen würde. Und die Basis jeder Angst vor der Strafe ist das Wissen, daß man eine Strafe verdient hat: wegen begangener Missetaten. Immer, wenn der Mensch etwas befürchtet, immer, wenn er vor etwas Angst hat, fürchtet er sich davor, daß er etwas hergeben muß, daß etwas eintritt oder nicht eintritt, daß etwas unangenehme Folgen haben wird: Er befürchtet, daß er auf irgendeine Weise bestraft wird.

Und sobald in ihm die Menschlichkeit zu erwachen beginnt, wenn er sich also über die dritte Entwicklungsstufe hinaus und auf die vierte hinaufzukämpfen bemüht , hält ihm das schlechte Gewissen immer unbarmherziger die Tatsache seiner Strafwürdigkeit unter die Nase.
Wenn es ihm nach anfänglichen , während Inkarnationen dauernden Versuchen, die Ohren vor der Stimme seines Gewissens zu verschließen, nicht mehr gelingt, wenn ihm kein anderer Fluchtversuch in die Selbstbetäubung mehr bleibt, so packt ihn die Angst und er wird depressiv. Wenn er nun anfängt, sich mit seinem Gewissen und also mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, so wird er allmählich aus der Depressivität herauswachsen. Wenn er aber die Konfrontation um jeden Preis aufzuschieben versucht, so wird er diesen "Preis" tatsächlich bezahlen müssen.
Jeder Mensch fühlt sich in einer Religion zuhause, in der er das findet, was ihm am nächsten ist. So leben und weben wir. Wem es nicht ausreicht, der sucht in einer anderen Richtung. Welche die endgültige Wahrheit ist, weiß keiner. Dafür sind wir Menschen.


V. Wie wird das Gewissen erkannt?

http://www.8-pfad.de/theosophie/konstanz/gewissen/erkannt.htm

Das Gewissen ist die selbstlose Liebe

Es ist nicht leicht, das Gewissen von den Stimmen der niederen Natur: den Neigungen, Wünschen und Leidenschaften, den astralen Einflüsterungen zu unterscheiden.
Das ist der Grund so vielen Elendes in der Welt, dass die Menschen die Stimmen der Leidenschaft für die Stimme ihres Gottes halten.
Es gibt nur einen einzigen Massstab, das Wahre und Falsche im Menschen zu unterscheiden: die selbstlose Liebe.
Das Gewissen spricht besonders dann, wenn der Mensch im Begriff ist, eine Verkehrtheit zu begehen. Die kurze, aber bestimmte Mahnung: "Tue es nicht!" ist fast immer die Stimme der Wahrheit. Kaum ist diese verklungen, so erhebt sich die Stimme des niederen Ichs, die durch Erweckung von Furcht oder Verlangen zum Gegenteile anzutreiben sucht. Das ist die Stimme des Versuchers.
Es besteht ein beständiger Kampf zwischen der niederen und der höheren Natur.
Die Leidenschaft wird daran erkannt, dass sie zu beweisen sucht, dass eine Handlung nützlich sei, während die selbstlose Liebe, das Gewissen, nicht aus Nützlichkeitsgründen handelt, sondern aus dem Bewusstsein der Notwendigkeit. Die Liebe tut das Gute, weil es gut ist, nicht aber um des Vorteils willen, und unterlässt das Böse, weil es ein Übel ist; nicht jedoch aus Furcht vor den Folgen. Jede Überlegung hat ihren Grund im niederen Verstande.
Das Gewissen kann sich nur offenbaren, wenn die niedere Natur schweigt, darum ist es notwendig, sich auf das Wahre und Gute im Menscher; zu konzentrieren, damit das Gewissen sich äussern kann.
Das Gewissen ist die Vernunft und die Tugend, denn beide sind die zwei Seiten des himmlischen Menschen. Was vernünftig ist, ist auch gut, und gut ist nur, was vernünftig ist. Die Leidenschaff handelt immer unvernünftig und selbstsüchtig.
Die Tugend ist eine Form der selbstlosen Liebe zu den Mitmenschen und Mitgeschöpfen. Sie ist die Brücke, die das persönliche Ich mit dem göttlichen Ego verbindet. Wer diese Brücke zu früh zerstört, verliert sein Gewissen und damit seine Seele und die Möglichkeit, sich mit dem Allgeist zu vereinigen und die Unsterblichkeit zu erlangen.
Das Gewissen hat es niemals mit einer äusseren Handlung zu tun, sondern allein mit dem Beweggrund, aus dein die Handlung geschieht. Das Ego schaut die Beweggründe, nicht aber die äussere Tat. Es wird niemals eine äussere Handlung verbieten, sondern immer nur die selbstsüchtige Absicht. Jede selbstsüchtige Tat verdunkelt die Seele und erschwert es dem Gewissen, sich zu offenbaren.
Ein Reicher, welcher den Armen eine Million schenkt, handelt nicht ohne weiteres gut. Tut er es z. aus Ehrgeiz, so ist die Tat schlecht und eine Sünde, weil er sich gegen den Gott in ihm versündigt, indem er diesen noch mehr an die Persönlichkeit kettet.
Jede Handlung kann aus einem von drei Beweggründen geschehen: aus Gedankenlosigkeit (Tamas), aus Begierde oder Leidenschaft (Radschas) oder aus Güte und. selbstloser Liebe (Satwa). Wer gedankenlos handelt, sündigt nicht, da er es ohne Bewusstsein tut. Nur der Leidenschaftliche sündigt.

Liebe die Menschheit!
Dass du nicht Menschen liebst,
das tust du recht und wohl;
Die Menschheit ist's,
die man im Menschen lieben soll.
*
Wer in dem Nächsten nichts
als Gott und Atmas sieht,
Der siehet mit dem Lichte.
das aus der Gottheit blüht.
(Angelus Silesius)

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erkannt.txt
III. Seine Natur


Das Gewissen ist die Stimme Gottes

Wenn das Gewissen auch nicht die unmittelbare Stimme des Allgeistes ist, so ist es doch als eine Ausstrahlung desselben göttlichen Ursprunges und daher göttlicher Natur, denn das menschliche Ich (Ego) ist ein höheres Wesen, ein Gott, der bereits in früheren Menschheitsperioden (Kalpas), auf den älteren Planetenketten (des Mondes u. a.) mit Menschen verbunden war. Dieser Gott im Menschen ist der ewige Pilger, der .zwar auf seiner Ebene nahezu allwissend, aber doch, noch nicht rein und weise genug ist, um in dem reinen Lichte kosmischen Geistes ein selbstbewusstes Leben dauernd führen zu können, Die Egos verliessen als unbewusste Funken des Allgeistes ihre himmlische Heimat und verbanden sich mit dem stofflichen Teile des Weltalls, um durch das Leben im Materiellen Erfahrung zu sammeln und Selbstbewusstsein zu erlangen; ihre Aufgabe besteht darin, während der Weltschöpfung alle Reiche derselben zu durchwandern, um am Ende ihres Weltkreislaufes als selbstbewusste Wesenheiten zu dem Allgeist, dem Vater aller, zurückzukehren, von dem sie ausgingen.
Die Egos gehören nicht dieser Erde an. sondern sind geistige Wesen, die auf unserer Erde vor ca. 18 Millionen Jahren in die menschlichen Formen der dritten Wurzelrasse, der Lemurier, herabstiegen, um den tierischen Menschen, das Erzeugnis der geistlosen Natur, zu beseelen, indem sie ihn mit seinem höheren Gemüt, dem Lichte der Vernunft, begabten. (H. P. Blavats ky , Esoterik 494.)
Wie der göttliche Geist (Atma) in seiner Natur eine Einheit von Bewusstsein, Kraft und Stoff ist, so auch, jeder der zahllosen Strahlen, die von ihm ausgehen und ernährt werden.
Auch das menschliche Ego ist eine Schöpfung der dreifachen Natur des Allgeistes auf der Kausalebene, der ersten Ebene (Sphäre) der Form, der ersten Differenziation aus der formlosen Geistwelt. Seinem Willen nach ist das Ego Liebe und seinem Bewusstsein nach Vernunft (1).
Daher ist seine Stimme, das Gewissen, die Liebe zum Wahren, Guten und Schönen. Das Ego ist seiner Natur nach gut, es will nur das Gute, aber es ist auf seiner gegenwärtigen Entwicklungsstufe noch nicht weise, insofern es den Schein, die Dinge, noch für Wirklichkeit hält und das Eine, göttliche Wesen in sich und in allem Dasein noch nicht erkennt.
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1) Verstand, Vernunft und Erkenntnis sind die drei Grade des Bewusstseins, als welche sich dasselbe auf den drei Stufen des Daseins, als Tier, Mensch und Gott, offenbart.

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Die Goldene Regel

http://www.8-pfad.de/philosophia/gold_regel.htm

Die goldene Regel ist eine Bezeichnung für die Zusammenfassung aller Verhaltensweisen der Menschen untereinander; Sie ist uralt und wir finden sie bei allem Völkern.



Beispiel: (alphabetisch):

1. Buddhismus:

“Erweise anderen die gleiche Liebe, Güte und Barmherzigkeit, von der du wünschest, dass sie dir entgegengebracht werde.”



2. Christentum:

Jesus hat die Goldene Regel übernommen mit dem erinnernden Zusatz: “Das ist das Gesetz und die Propheten.” Oder: “Alls was du willst, dass die Menschen dir tun, das tut du ihnen zuvor.



3. Griechentum

Vom hellenistischen Judentum wurde übernommen und gelangte von dort in vorchristlicher Zeit nach Palästina. Hier bezeichnete Hillel (um 20 v. Chr.) im Gespräch mit einem übertrittswilligen Heiden die Goldene Regel als die Summe der Thora: “Was dir verhasst ist, tue keinem ändern! Das ist das ganze Gesetz.



4. Hinduismus:

“Füge deinem Nachbarn nichts zu, was du nicht von ihm erdulden möchtest.”



In Indien empfahl Guru Angad den Sikhs: “Behandelt andere, wie ihr selbst behandelt werden möchtet.” Hindus gründen die Goldene Regel auf die Einheit aller im Universalen Selbst.



5. Islam:

Der ist kein wahrhaft Gläubiger, der seinem Bruder nicht das Gleiche zudenkt und erweist, was er sich selber zuliebe täte.”



6. Jainismus:

“In Freude und Glück wie in Leid und Not sollten wir alle Wesen genau so behandeln wie uns selbst.”





7. Judentum:

“Was du nicht willst, dass andere dir zufügen, tue du auch ihnen nicht.”



8. Konfuzianismus:


“Verhalte dich anderen gegenüber so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest.”



9. Parsismus:

“Licht und edel ist nur, wer das, was für ihn selbst nicht gut ist, auch anderen nicht zufügt.”



10. Taoismus:


“Betrachte deines Nächsten Glück und Leid als dein eigen Glück und Leid und trachte, sein Wohl wie dein eigenes zu mehren.”

u.m.

http://www.8-pfad.de/theosophie/konstanz/feinde/inhalt.htm
http://www.8-pfad.de/theosophie/konstanz/erwachen/inhalt.htm
VII. Die Bedeutung des Gewissens für die Persönlichkeit


Das Gewissen ist der Führer zur Göttlichkeit.

Aus der Unfehlbarkeit des Gewissen eergibt sich die Bedeutung, die das Gewissen für den einzelnen Menschen und die gesamte Menschheit besitzt.
Aus dem Gewissen entspringt jeder sittliche Antrieb. Der Mensch ist nur insoweit sittlich, als er seinem Gewissen, d. i. der Liebe zum Guten und Wahren folgt. Jede Tat, die aus Gewohnheit oder aus einem persönlichen Beweggründe geschieht, ist nicht sittlich. Ein anerzogenes gesittetes Betragen ist noch keine Sittlichkeit. Diese schliesst Zwang und Gewohnheit aus.
Wer seinem Gewissen gehorcht, handelt aus Liebe und freiem Willen.
Es ist die Pflicht des Menschen, seinem Gewissen unbedingt zu gehorchen, da er nur durch das Gewissen zu höheren Stufen der Erkenntnis, der Macht und schliesslich zur Freiheit und Unsterblichkeit geführt werden kann. Es ist das Ziel des menschlichen Lebens, mit dem Gewissen eins zu werden. Das Gewissen ist die Stimme der Menschlichkeit und des Menschentums, und wer ihr folgt, wird eins mit seinem höheren Ich, dem Geiste der Menschheit, und dadurch frei von allen persönlichen Neigungen, Wünschen und Leidenschaften und damit von dem Zwang der Wiederverkörperung, denn die menschliche Persönlichkeit ist das Erzeugnis und der Ausdruck der menschlichen Neigungen.
Wer seinem Gewissen beständig gehorchen würde, würde in einem Leben die Stufe des Christus, die Adeptschaft erreichen, doch ist solches noch keinem Menschen in einem einzigen Leben gelungen.
Das Gewissen ist der Führer zum wahren Menschentum und damit zur Göttlichkeit. Noch heute spricht das höhere Selbst im Menschen: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Um zürn Allgeist
(Atma) zu gelangen, muss der niedere Strahl sich wieder mit seinenm höheren Ich (Atma-Buddi-Manas) vereinigen. In der dauernden Wiedervereinigung beider bestelht die Meisterschaft und Auferstehung des Menschen.
Es gibt keinen anderen Weg zu Gott, dem Allgeist als durch das Menschentum. Wer sein Gewissen beiseite schiebt, indem er die göttlichen Kräfte in seine Persönlichkeit herabzieht und zu selbstsüchtigen, persönlichen Zwecken gebraucht, treibt Zauberei und wird ein Verbrecher. Niemand kann sich mit dem Allgeist vereinigen, der nicht zuvor mit der Menschheit in sich und mit jedem einzelnen Menschen sich vereinigte. Kr muss ernporsteigen zum Menschentum, indem er seinen Willen und sein Bewusstsein beständig auf den Geist der Menschheit gerichtet hält und in Liebe für das Wohl aller Menschen wirkt.
Das Menschentum ist unbedingte Barmherzigkeit, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Treue und das Gewissen ist eine Ausstrahlung dieser Kräfte.
Das Gewissen ist die Erkenntnis der Bruderschaft aller Menschen. Nur wer diese Kratt in seinem Leben verwirklicht, vollendet sich als Mensch und kam höhere Stufen der Macht erreichen, die über das Menschentum hinausliegen.
Es gibt keine Unsterblichkeit für die Menschen. auf Erden ausserhalb des Egos, das sie beseelt. Ausser durch Verschimelzung der moralischen Natur mit dem göttlichen Ich gibt es keine Unsterblichkeit für das persönliche Ich. Nur die geistigen Zustände der persönlichen Menschenseele überleben. (Esoterik 515.)
Der Eine Wille.
„Es lebt ein heil'ger Wille,
der alles führt und lenkt, Der alles still durchdringet.
und stets zum Guten drängt. Zwar kann kein Mensch ihn schauen,
verborgen ist die Kraft, Sie wird nur offenbaret,
indem sie wirkt und schafft. Es ist ein weiser Wille,
gerecht ist er und gut, Das Schwächste und das Kleinste
in ihm ganz sicher ruht. Wir müssen uns ergeben
und ihm gehorsam sein. Sonst streben wir vergeblich,
vom Leid uns zu befrein."


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http://www.8-pfad.de/theosophie/konstanz/gott/titel_w_gott.htm
personl.txt
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