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Hallo Gabriele,
schön das du geantwortet hast
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| Vergiß nicht die politische Situation vor ca. 2000 Jahren - die Umwälzungen ......... Was also spielte sich wirklich ab ? |
Aus vedischer Sicht ist Christus eine Inkarnation Brahmas, des sekundären Weltenschöpfers. Seine Wünsche, Gedanken und Handlungen sind immer auf der transzendentalen Ebene, auch wenn sie für Aussenstehende "weltlich" erscheinen mögen. Ein reiner Geweihter des Herrn wie Christus steht immer in direkter Beziehung zum Herrn. Alles was in seinem Umfeld geschieht, geschieht zur Erfüllung seiner Mission.
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| Es muß in dir selbst zu arbeiten beginnen - es muß in dir beginnen zu rumoren und es muß dir innerlich was zu sagen beginnen. Der Hinduismus legt noch viel Wert auf die Meister - die Gurus. Ich erinnere mich an einen Bericht aus Indien in mehreren Folgen in der alten Form der "esotera" - in der die Journalistin schrieb, daß wir in unserer aufgeklärten Welt mit den Vorschriften der Gurus und die bedingungslosen Abhängigkeit der Schüler so unsere Probleme haben. Schade, daß mir der Name entfallen ist. War aber sehr interessant zu lesen. |
Ich schreibe nicht aus hinduistischer Sicht, sondern aus Vedischer.
Bedingungslose Abhängigkeit vom Guru ist Non-Sens. Ein ECHTER GURU will keinen Hund zum Schüler. Da findet kein Austausch statt. Ich verweise nochmals auf den Vers in der Bhagavat-Gita, wo der Schüler aufgefordert wird dem Guru Fragen zu stellen.
Der kritische Schüler prüft also auch den Guru, ob dieser wirklich eine verwirklichte Seele ist. Es gibt so viele Pseudo-Gurus - weil ihre Schüler keine kritischen Fragen stellen!
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unpersönlichen |
heißt vielleicht, daß wir alles zu einer objektiveren Sichtweise kommen müssen. Noch sehen wir vieles subjektiv. Zu sehr von der Person ausgehend. Und jeder der vielen Meister hat eben auch seine persönliche Sichtweise - kommt auf den inneren seelischen Zustand an. Das Abhängigkeitsverhältnis erinnert mich auch an unsere Pfarrer in den Kirchen - auch die Menschen früher machten sich davon abhängig, was der Pfarrer wohl sagen würde und richteten sich danach aus. |
Was bedeutet objektive Sichtweise?
Wir müssen unsere Sichtweise transzendieren, dh. vom materiellen Bewusstsein zum spirituellen Bewusstsein wandeln.
Dafür ist der Guru unser Hilfesteller. Der aufrichtige Guru hilft seinem Schüler erwachsen zu werden. Shri Krishna lehrt uns in der Bhagavad-Gita, dass der Höchste Herr Seinem Geweihten von Innen und von Aussen hilft auf seinem spirituellen Weg. Von Innen als Caitya-Guru (der Guru im Herzen), in dem er dem ernsthaft Suchenden die Intelligenz gibt das höchste Ziel - param-gati - zu erreichen. Und von Aussen durch Seinen qualifizierten Vertreter, den Guru.
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| ... ihm in ergebener Haltung ... |
Ist wohl auch im Islam so. Die Vorbeter und Mullahs haben zuviel Macht - irgendwie alles ein Schema. Wie soll sich der Mensch innerlich davon befreien, wenn ihm alles gesagt werden muß. Unmündig der Mensch, unreif die Seele. Sagen wir mal: kindliche Seele. |
Nein, in ergebener Haltung bedeutet mit Demut, nicht zu verwechseln mit Dummheit!
Übrigens des Wort Demut kommt von Deo-mudare = Gott dienen.
Ein ernsthafter Schüler ist immer demütig.
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Selbstbefreiung ist laut Aussage der Veden unmöglich. |
Also hier Abweichungen von den Aussagen von "Anatomie der Seele". hmmh. gutt. |
Das Lebewesen, die individuelle Seele wird in den Veden als anu, atomisch klein, bezeichnet. Und die Grösste Seele, die Höchste Persönlichkeit Gottes als, vibuhu, unbegrenzt gross.
Shri Krishna erklärt dazu:
"Diese Meine göttliche Energie (kosmische Manifestation), die aus den drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur besteht, ist sehr schwer zu überwinden. Aber diejenigen, die sich Mir ergeben, können sie sehr leicht hinter sich lassen." (BG 7.14)
Gruss
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