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Die Welt ohne Menschen - wie sähe das aus in kurzer Zeit ?












http://www.focus.de/wissen/wissensc.....m_aid_263101.html#comment


Wie sähe die Erde aus, wenn der Mensch verschwindet?

Gäbe es morgen keine Menschen mehr auf der Erde, würde die Natur den Planeten rasant zurückerobern. Die Spuren unserer Anwesenheit wären bald verwischt.

Die Erde war die längste Zeit ihrer Geschichte ohne Menschen. Dann aber tauchte Homo sapiens auf samt seiner technischen Zivilisation. Mit ihr – und durch seine Massenvermehrung – gestaltete er unseren Planeten dramatisch um. Es ist also durchaus reizvoll, zu überlegen, was geschähe, wenn der Mensch schlagartig wieder von der Erdoberfläche verschwände.

Erstaunlich, wie viele Menschen sich dazu schon Gedanken machen.

http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Die Natur erobert sich also das einst von Menschen okkupierte Terrain rasant zurück. Kanadische Ökologen schätzen, dass sich in den nördlichen Wäldern der Erde die Wunden, die der Mensch ihnen durch Straßen, Bahnlinien, Pipelines und Ähnliches riss, in 200 Jahren fast vollständig schließen. Natürliche Wälder werden auch mit Monokulturen bestückte Plantagen zurückerobern. Das dauert aber mehrere Baumgenerationen oder einige Jahrhunderte. Die riesigen Agrarwüsten, auf denen heute Mais, Weizen und Reis wachsen, würden ebenfalls im Lauf von Jahrhunderten wieder zu natürlichen Ökosystemen. Ihre Lebensgemeinschaften wären aber gegenüber dem Urzustand verändert.

Nur am Meeresgrund werden die Spuren der Zivilisation langfristig überdauern. In Bohrkernen fänden die Außerirdischen eine dünne Schicht mit einer hohen Konzentration von Schwermetallen, insbesondere Quecksilber, ebenso radioaktive Isotope aus den geschmolzenen Kernen einiger Atomkraftwerke. In der Atmosphäre wären noch Spuren synthetischer Gase, vor allem langlebige Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe, vorhanden. In erdgeschichtlichen Zeiträumen aber werden Erosion und möglicherweise auch eine neue Eiszeit selbst diese Hinterlassenschaften des Menschen tilgen, mit Ausnahme einiger Versteinerungen und von Knochenfossilien. Gäbe es in einigen Millionen Jahren eine neue intelligente Art, würde sie wohl nie erfahren, dass wir hier waren – die Erde hätte den Menschen relativ schnell vergessen.
Alan Weisman entwickelte ein solches Zerfallszenarium für New York. Dort drückt der Wind das Wasser des Atlantiks in das Grundwasser, sodass dessen Pegel steigt. Deshalb müssen jeden Tag 50 Millionen Liter Wasser abgepumpt werden, die sonst die U-Bahn-Tunnel fluten würden. Fallen die Pumpen in der menschenleeren Stadt aus, steht ihr Untergrund binnen 36 Stunden unter Wasser. In den Straßen bilden sich Krater, das Pflaster bricht auf, Unkraut nistet sich ein, ebenso eingeführte exotische Arten wie der chinesische Götterbaum. Seine Wurzeln heben in etwa fünf Jahren die Bürgersteige an. Ohne Heizung platzen die Leitungsrohre, der Frost-Tauwetter-Zyklus sprengt die Gebäudefassaden. Ein einziger Blitzschlag kann einen riesigen Brand auslösen.

und mehr auf:
http://www.focus.de/wissen/wissensc.....m_aid_263101.html#comment
Strom fällt aus. Kühlagregate von Kernkraftwerken fallen aus, diese überhitzen und es kommt zu einigen "GAUen". Große Areale werden- ähnlich wie in Tscherobyl - verstrahlt werden.
Mutationen treten in sochen Gegenden häufig auf.
Bei höheren Lebensformen sind solche Mutationen meistens letal, Lebewesen mit einem hohen "Durchsatz" an Generationen kommen dabei besser weg - Insekten.
Der liebe Gott hat sich solche Mühe gegeben, uns Seelchen auf die Erde zu klecksen und nun sollen es nur noch Insekten sein, die überleben ?
Wie traurig

Die Welt läuft weiter - bis zum Ziel - aha
Die Tiere würden sich freuen!
Außer vielleicht die Tiere, die keinen Dosenöffner mehr haben ^^
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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