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Baha'u'llah Nachfolger Mohammeds?












Hallo,

kann es sein, dass Gott nach Mohammed noch einen Propheten gesandt hat, der Baha'u'llah hieß, um den Menschen den richtigen Weg zu zeigen?
Hallo Pax,

Ja, das ist das, woran wir als Baha'i glauben. Gott hat in der Vergangenheit immer einen Boten an die Menschheit geschickt und wird es auch in der Zukunft tun.




Zitat:
... Und da es kein Band unmittelbaren Umgangs geben kann, das den einen, wahren Gott an Seine Schöpfung bindet, da keinerlei Ähnlichkeit zwischen dem Vergänglichen und dem Ewigen, dem Bedingten und dem Absoluten bestehen kann, hat Er bestimmt, daß in jedem Zeitalter und in jeder Sendung eine reine, unbefleckte Seele in den Reichen von Erde und Himmel offenbar werde. Baha'u'llah


Hier ist noch eine sehr interessante Grafik dazu:
http://www.geistigenahrung.org/ftopic3009.html

Liebe Grüße
Deas
Salam Deas,

wurde den Baha´u´llah in der Thora, der Bibel oder dem Koran erwähnt?

Ma Salam
Salam Walid,

Ja, daran glauben wir. Alle grossen Religionen erwarten einen großen Erlöser - Shoghi Effendi fasst in dem Buch "Gott geht vorüber" zusammen, wer Baha'u'llah für uns ist (mit einigen Zitaten aus den Heiligen Büchern der Vergangenheit) - nämlich jener Erlöser, der unter anderem in Koran und Bibel erwähnt wurde:

Zitat:
Der unter derart dramatischen Umständen die überwältigende Macht einer so herrlichen Sendung zu tragen hatte, war Derjenige, dem die Nachwelt einmal zujubeln wird, den unzählige Anhänger jetzt schon anerkennen als den Richter, Gesetzgeber und Erlöser der ganzen Menschheit, den Organisator des ganzen Planeten, den Einiger der Menschenkinder, den Eröffner des lang erwarteten tausendjährigen Reichs, den Begründer eines neuen „Universalen Zyklus“, den Stifter des Größten Friedens, den Quell der Größten Gerechtigkeit, den Verkünder des künftigen Zeitalters des ganzen Menschengeschlechts, den Schöpfer einer neuen Weltordnung, den Gründer und beseelenden Geist einer Weltkultur.

Er war Israel die Verkörperung des „ewigen Vaters“, des „Herrn der Heerscharen“, herabgestiegen mit „zehntausend Heiligen“, dem Christentum Christus, wiedergekommen „in der Herrlichkeit des Vaters“, dem schiitischen Islam die Wiederkehr des Imam Husayn, dem sunnitischen Islam die Herabkunft des „Geistes Gottes“ (Jesu Christi), den Zoroastriern der verheißene Shah Bahram, den Hindus die Reinkarnation Krischnas, den Buddhisten der fünfte Buddha.

In dem Namen, den Er trug, vereinigte Er den des Imam Husayn, des berühmtesten Nachfolgers des Gesandten Gottes - der hellste „Stern“, der nach Johannis Offenbarung in der dort erwähnten „Krone“leuchtet - und des Imam Ali, des Gebieters der Gläubigen, des zweiten der im gleichen Buch erwähnten beiden „Zeugen“. ...

Auf Ihn hatte Jesaja¹, der größte jüdische Prophet, hingewiesen, wenn er von der „Herrlichkeit Gottes“ sprach, dem „Ewigen Vater“, dem „Friedefürsten“, dem „Wunderbaren“, dem „Rat“, dem „Reis aus dem Stamm Jesse“ und dem „Zweig aus Seinen Wurzeln“, „der auf den Thron Davids gesetzt werden soll“, „der kommen wird mit starker Hand“, „der die Nationen richten wird“, „der die Erde schlagen wird mit der Rute Seines Mundes, und mit dem Odem Seiner Lippen erschlagen wird die Gottlosen“, und „der die Verjagten von Israel sammeln und die Zerstreuten aus Juda zuhauf führen wird aus allen vier Enden der Erde“. Von Ihm sang David in seinen Psalmen und rief Ihn an als den „Herrn der Heerscharen“ und „König der Herrlichkeit“. Auf Ihn wies Haggai als das „Verlangen aller Nationen“ und Sacharja² als den „Sproß, der sprossen wird aus Seinem Ort“ und „des Herrn Tempel bauen wird“. Hesekiel pries Ihn als den „Herrn, der König sein wird über alle Welt“, während Joel³ und Zephanja4 von Seinem Tag sprachen als dem „Tag des Herrn“, wobei der letzte ihn beschrieb als einen „Tag des Grimms, ein Tag der Trübsal und der Angst, ein Tag des Wetters und Ungestüms, ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag der Wolken und des Nebels, ein Tag der Posaune und des Kriegsgeschreis gegen die festen Städte und die hohen Zinnen“. Ferner sprachen auch Hesekiel und Daniel von Seinem Tag als dem „Tag des Herrn“, und Maleachi5 beschrieb ihn als „den großen und schrecklichen Tag des Herrn“, an dem „soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln“, indes Daniel verhieß, daß Seine Ankunft das Ende der „Greuel der Verwüstung“ ankündigen werde.

¹ Jes.9:5f
² Sach.6:12
³ Joel 1:15; 3:4
4 Zeph.1:7, 15f
5 Mal.3:19f


Von Seiner Sendung heißt es in den heiligen Büchern der Anhänger Zarathustras, daß in ihr die Sonne einen ganzen Monat lang stillstehen werde. Ihn muß Zarathustra gemeint haben, wenn Er, wie es in einer Tradition heißt, vorhersagte, daß eine Periode von dreitausend Jahren des Streites und Kampfes vergehen muß vor der Ankunft des Welterlösers Shah-Bahram, der über Ahriman triumphieren und ein Zeitalter des Segens und des Friedens bringen werde.

Nur Ihn meint die Gautama Buddha zugeschriebenen Prophezeiung, in der Fülle der Zeit werde sich „ein Buddha namens Maitreya, der Buddha universaler Gemeinschaft“ erheben und „Seine grenzenlose Herrlichkeit“ offenbaren. Auf Ihn weist die Bhagavadgita der Hindus hin als den „Größten Geist“, den „Zehnten Avatar“, die „Makellose Manifestation Krischnas“.

Von Ihm spricht Jesus Christus als dem „Fürsten dieser Welt“, dem „Tröster“, der „die Welt der Sünde tadeln und von Recht und Gerechtigkeit sprechen wird“, dem „Geist der Wahrheit“, der „euch in alle Wahrheit leiten wird“, der „nicht von sich selber reden wird, sondern was Er hören wird, das wird Er reden“, dem „Herrn des Weinbergs“, und dem „Menschensohn, der in der Herrlichkeit Seines Vaters kommen wird in den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit“, mit „allen heiligen Engeln“ und „alle Völker vor Seinem Thron versammelt.“ Auf Ihn spielt der Verfasser der Apokalypse an als die „Herrlichkeit Gottes“, das „Alpha und Omega“, „den Anfang und das Ende“, „den Ersten und den Letzten“. Seine Offenbarung mit dem „dritten Wehe“ gleichsetzend, schilderte er überdies Sein Gesetz als „einen neuen Himmel und eine neue Erde“, das „Allerheiligste Gottes“, die „Heilige Stadt“, das „Neue Jerusalem, herabgefahren von Gott aus dem Himmel, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann“. Von Seinem Tag sprach Jesus Christus als der „Wiedergeburt, wenn des Menschen Sohn sitzen wird auf dem Thron Seiner Herrlichkeit“. Auf die Stunde Seiner Ankunft spielte Paulus an als die Stunde der „letzten Posaune“, der „Posaune Gottes“, während Petrus von ihr als dem „Tag Gottes“ sprach, „an welchem die Himmel mit großem Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze schmelzen“. Seinen Tag beschrieb er ferner als „die Zeiten der Erquickung“, „die Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott sprach durch den Mund aller Seiner heiligen Propheten seit Anbeginn der Welt“.

Von Ihm spricht Muhammad, der Gesandte Gottes, in Seinem Buch als der „Großen Verkündigung“, und erklärt Seinen Tag als den Tag, an dem „Gott herabkommen“ wird, „von Wolken überschattet“, den Tag, an dem „dein Herr kommen wird und die Engel Reihe um Reihe“, an dem „der Geist sich erheben wird und die Engel in Reihen geordnet sind“. In einer Sure dieses Buches, von der es heißt, Er habe sie als „das Herz des Koran“ bezeichnet, deutet Er Seinen Advent an mit demjenigen des „dritten Boten“, der herabgesandt wird, um die beiden Ihm vorangegangenen „zu stärken“. Seinem Tag zollt Er auf den Seiten desselben Buchs einen glühenden Tribut, indem er Ihn verherrlicht als den „Großen Tag“, den „Letzten Tag“, den „Tag Gottes“, den „Tag des Gerichts“, den „Tag der Abrechnung“ den „Tag der gegenseitigen Täuschung“, den „Tag der Scheidung“, den „Tag des Seufzens“, den „Tag der Sammlung“, den Tag, an dem „der Ratschluß erfüllt wird“, den Tag, an dem die zweite „Posaune erschallen wird“, den Tag, „da die Menschheit vor dem Herrn der Welt stehen wird“ und „alle in Demut zu Ihm kommen werden“, den Tag, an dem „die Berge, die du für so fest erachtest, vergehen werden wie eine Wolke vergeht“, den Tag, an dem „Abrechnung gehalten wird“, „den nahenden Tag, an dem der Menschen Herzen sich erheben und ihnen der Atem in der Brust stockt“, den Tag, an dem „alle, die in den Himmeln und auf Erden wohnen, in Schrecken versetzt werden, nur der nicht, den Gott zur Errettung auserwählt“, den Tag, an dem „jede stillende Frau ihren Säugling verläßt, und jede Frau, die eine Last in ihrem Schoß trägt, ihre Last abwirft“, den Tag, da „die Erde leuchten wird im Licht ihres Herrn, da das Buch aufgeschlagen wird, die Propheten und die Zeugen aufgerufen werden; und sie werden gerichtet nach Billigkeit, und niemand wird Unrecht leiden.“

Ferner vergleicht der Gesandte Gottes, wie Baha'u'llah bekundet, die Fülle Seiner Herrlichkeit mit dem „Vollmond in der vierzehnten Nacht“. Seine Stufe betrachtet nach demselben Zeugnis des Imam Ali, der Gebieter der Gläubigen, als identisch mit derjenigen Dessen, „der am Sinai aus dem Brennenden Busch mit Mose sprach“. Vom überragenden Charakter Seiner Sendung legte der Imam Husayn, ebenfalls nach Baha'u'llahs Worten, Zeugnis ab als einer „Offenbarung, deren Offenbarer Derjenige“ ist, der den Gesandten Gottes „offenbarte“.


Bestimmt ist das ein Grund, warum die Baha'i auf der ganzen Welt ehemals aus allen Religionen der Welt stammten - sie waren Hindus, Buddhisten, Zoroastrier, Juden, Christen und Moslems und haben in Baha'u'llah ihren Erlöser gefunden.

Liebe Grüße,
Deas
Slmalaikum

1„nicht von sich selber reden wird, sondern was Er hören wird, das wird Er reden“;

2„alle Völker vor Seinem Thron versammelt.“;

3 „die Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott sprach durch den Mund aller Seiner heiligen Propheten seit Anbeginn der Welt“; „Herrn, der König sein wird über alle Welt“

4 Auf die Stunde Seiner Ankunft spielte Paulus an als die Stunde der „letzten Posaune“; „den Ersten und den Letzten“

Sind das nicht Aussagen die bei Muhammed (sav) eher zu treffen?

zu Punkt1: Jede Koran Sure (ausser 9) fängt mir "Im Namen Allahs (Bismilahirrahmanirrahim)" an also hat er quasi nie von sich selbst aus gerdet. Das gibt in keim Anderen Gottesbuch, kenne selber Bahai

zu Punkt2: Muslime glauben, dass Jesus nur an die "verlorenen Schafe des Hause Israel" gesandt wurde; doch Muhammed (sav) an alle Völker

zu Punkt3: Muslime glauben dass die einzig wahre Religion von Anfang an Islam war. Muhammed (sav) hat mit dem Koran alle Regeln wiederhergestellt. Beispiel: Levitkus 11 besagt: dass das Schweinefleisch verboten sei. Im neuen Testament wird das anscheinend nicht ausdrücklich genug gesagt, so dass die Christen glauben dass sie Schwein wieder essen dürfen (weils Kühlschränke zB gibt ); und im Koran wird das wieder gerade gebogen und ausdrücklich verboten.

zu Punkt4: Muhammed (sav) gilt ja für die Muslime als der letzte Prophet; Bahaullah hingegen nicht; denn die Bahai glauben ja dass in ca1000 Jahren der Nächste kommt.

und wenn ich mich cniht irre heisst es bei den Bahai "Die Erde wird nie vergehen" obwohl dies sowohl in der Bibel als auch im Koran klar und deutlich steht
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