|
|
|
Hallo BlooDY,
zu erst einmal, Glückwunsch zu deinen Gedanken und das du nach Antworten suchst, die meisten verdrängen diese Fragen (und trotzdem bleibt die Angst im Unterbewusstsein)!
Eine wahre Geschichte:
Einst gab es einen grossen mächtigen Prinzen, der wie kein anderer mit Pfeil und Bogen umzugehen vermochte, sein Name war Arjuna. Er war jung, schön, reich und mächtig. Aber durch die Macht des Schicksals wurde er dazu gezwungen gegen seine eigenen Verwandten in den Krieg zu ziehen.
Bevor die Schlacht begann, bat er seinen besten Freund und Wagenlenker, Krishna, den Streitwagen in die Mitte des Schlachtfeldes zu lenken. Dort angekommen, sah er all seine Verwandten und Bekannten auf beiden Seiten wartend auf den Kampf.
In dieser Situation nun, brach der überaus mutige und tapfere Arjuna in sich zusammen - eine Flut von Zweifeln überkam ihn. Er war wild entschlossen das Schlachtfeld zu verlassen und all seine Verwandten, seine Stellung als Prinz, seinen Ruhm und seinen Reichtum aufzugeben - alles erschien ihm sinnlos.
In dieser verzweifelten Situation, bat er seinen überaus weisen und erhabenen Freund Krishna, um Rat und Beistand.
Das ist die Ausgangslage in der Shri Krishna die Bhagavad-Gita, die Heilige Schrift Indiens sprach.
Der verzweifelte Arjuna steht stellvertretend für all jene Menschen die nach höherem Wissen über die Seele und den Sinn des Lebens suchen.
Als erstes sprach Shri Krishna zu Seinem Freund Arjuna in der Mitte des Schlachtfeldes, also dort wo Ihn alle hören konnten, die folgenden Worte:
"Während du gelehrte Worte sprichst, betrauerst du, was des Kummers nicht wert ist. Die Weisen beklagen weder die Lebenden noch die Toten."
(BG 2.11)
"Niemals gab es eine Zeit, als Ich oder du oder all diese Könige und Soldaten nicht existierten, und ebenso wird niemals in der Zukunft einer von uns aufhören zu sein."
(BG 2.12)
"So wie die verkörperte Seele in diesem Körper fortgesetzt von Knabenzeit zu Jugend und zu Alter wandert, so geht die Seele beim Tod in ähnlicher Weise in einen anderen Körper ein. Ein besonnener Mensch wird durch einen solchen Wechsel nicht verwirrt."
BG 2.13)
Jeder von uns ist eine individuelle Persönlichkeit und obwohl wir unseren Körper bereits in diesem Leben, vom Kleinkind zum Kind, vom Kind zum Jugendlichen, vom Jugendlichen zum Erwachsenen, bis hin zum Greis ständig wechseln, bleiben wir doch immer die eine individuelle Persönlichkeit. Das was da ICH sagt in dir, ist unsterblich. Dieses Ich ist nicht vom Körper abhängig, genauso wenig wie der Autofahrer vom Auto. Das Auto „lebt“ nur wenn ein Fahrer drin sitzt.
Denk darüber nach wie es war als du ganz klein warst und wie es sein wird wenn du ganz alt bist. Der Körper wechselt und wird alt, aber das Ich kennt kein Alter.
Liebe Grüsse
|
|
|