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http://www.trinosophie.info/
In den Weisheitslehren taucht immer wieder der Begriff des „Hüters der Schwelle auf.“ Im Artikel des irisch- amerikanischen Mystikers und Theosophen W. Q. Judge wird beschrieben, wie sich der „Hüter der Schwelle“ im Wesen und in den äußeren Umständen des Suchers manifestieren kann. Wenn man unverhofft einen Kanaldeckel öffnet und Licht auf die im dunklen Untergrund hausenden Ratten und Insekten fällt, laufen diese panisch umher und versuchen in dunkle Ecken zu flüchten. So ähnlich wirkt der HÜTER in der Psyche des Suchers. Je mehr man auf DEM WEG voran schreitet, umso unruhiger werden die „Kanalratten“ der eigenen Psyche. Schließlich erheben sich alle Insekten und Ratten WIE EIN MANN und treten mehr oder weniger als erkennbare Entität verkörpert gegen den Sucher an. Das ist eine der kritischsten Etappen auf dem PFAD. Man mag das zunächst für ein gutes Zeichen halten. Doch was folgt, ist tödlicher Ernst. Und viele gehen daran zugrunde. Der Artikel von Judge ist daher von zeitloser Aktualität. (Redaktion)
http://www.sgipt.org/galerie/tier/schlang/schl_kult.htm
"Schlange Ein äußerst komplexes und universelles Symbol. Oft sind Schlange und Drachen austauschbar, und im Fernen Osten wird gar kein Unterschied zwischen ihnen gemacht. Die Symbolik der Schlange ist polyvalent: sie kann männlich, weiblich oder aus sich selbst entstanden sein. Als ein Tier, das tötet, ist sie Tod und Zerstörung; als eines, das periodisch seine Haut erneuert, ist sie Leben und Auferstehung; eingerollt wird sie mit den Zyklen der Manifestation gleichgesetzt. Sie begleitet alle weiblichen Gottheiten und die Große Mutter, und häufig ist sie so dargestellt, daß sie sie umwindet oder von ihnen in den Händen gehalten wird. Hier hat sie dann auch die weiblichen Charakteristika des Geheimnisvollen, Rätselhaften und Intuitiven; sie ist das Unberechenbare, das sich zeigt und plötzlich wieder verschwindet. Die Schlange wurde auch für zweigeschlechtig gehalten, ist das Attribut aller aus sich selbst heraus schaffenden Götter und steht für die schöpferische Kraft der Erde. Sie ist solar, chthonisch, ihre Symbolik findet bei Begräbnissen Verwendung, sie ist die Manifestation von Kraft in jeder Hinsicht und steht im engen Zusammenhang mit den Vorstellungen von Leben und Tod. Da sie unter der Erde lebt, hat sie Verbindung mit der Unterwelt und Zugang zu den Mächten der Allwissenheit und Zauberkraft der Toten. Die chthonische Schlange manifestiert die aggressiven Kräfte der Götter der Unterwelt und der Finsternis; sie ist in allen Kulturkreisen ein Initiator und Verjünger und »Herr des Erdinneren«. In ihrer chthonischen Bedeutung ist sie der Feind der Sonne und aller solaren und spirituellen Mächte und steht für die dunklen Kräfte der Menschheit. Hier sind das Positive und das Negative, Licht und Finsternis im Widerstreit miteinander, wie z. B. bei Zeus und Typhon, Apollon und Python, Osiris und Seth, Adler und Schlange usw.
http://user.cyberlink.ch/~koenig/sunrise/fs/gro3ok.htm
Den Neophyten der Loge sollen diese Lehren zunächst nur richtungsweisend sein! Jede geistige Reife braucht ihre Zeit.
Der Weg, den der dem Demiurgen Saturn dienende Esoteriker zu gehen hat, ist ohne Frage ein höherer Erkenntnisweg, der nicht leicht zu gehen ist. Er führt ihn zu sehr hohen Gipfeln menschlichen Erkenntnisvermögens in eine fast totale Einsamkeit seines Denkens, macht ihn aber frei und auch immun gegen die vielen hemmenden Suggestionen, welche die Welt durchfluten.
Das Erringen derartiger Gipfelleistungen machen den geistigen Menschen wohl sehr einsam, aber er wird in dieser selbstgewählten Einsamkeit sehr glücklich, denn er braucht ja im geistigen Sinne die indifferente Menschheit nicht mehr.
Seine bisherige Schulung, sein okkultes Studium und seine systematische Persönlichkeitsschulung auf energetischer Grundlage haben ihn durch das befolgte Prinzip der mitleidlosen Liebe sowieso bereits Pfade gehen lassen, die nicht mehr in den Niederungen lagen, sondern abseits der großen Heerstraßen. Er ist auch hart gegen sich selbst geworden, ein einsamer Mensch, der zielbewußt seinen Weg weiter geht.
Je höher er steigt, desto sicherer wird sein Fuß und die Abgründe der Tiefe schrecken ihn nicht mehr.
Er trägt den schwarzen Priestermantel des Saturn und hüllt sich in Schweigen gegenüber der kompakten Majorität der unwissenden Menge. Die geschlossene Kette der Bruderschaft, welcher er angehört, ist ihm genug. Saturnischer Ernst und erworbene Konzentrationsfähigkeit, Kritikvermögen und errungene uranische Intuitionsfähigkeit ermöglichen ihm die an ihn herantretenden Probleme zu meistern oder zu seinen Gunsten zu lösen. Nach und nach wird er sich freimachen von den hemmenden Banden, die seine weitere geistige Entwicklung hindern.
Die üblichen kirchlichen Lehren und Religionen bedeuten ihm nichts mehr. Für ihn gibt es keinen persönliche Gott, noch die Lehre des Christentums. Auch gegen andere Religionslehren, wie Buddhismus u.a. ist er absolut immun geworden. -–sein Gottheitsbegriff auf einer rein kosmosophischen und kosmogonischen Weltanschauung ist ihm genügend.
Die Gottheit als Absolutum oder als Nullpunktsenergie, ganz gleich, wie man sie bezeichnet, gilt ihm als unerreichbares Ziel, dem heutigen Stand der Menschheitsentwicklung entsprechend. Seine geistige Zielstrebigkeit setzt er ein innerhalb unseres Sonnensystems, und er ist sich der dadurch gegebenen Grenzen seiner Entwicklung durchaus bewußt. Spekulative Phantastereien lehnt er strikt ab und versucht auch bei den schwersten problematischen Fragen auf dem Boden der Wirklichkeit und der verstandesmäßigen, intellektuellen Durchdringung zu bleiben.
Die höher gelagerten Ebenen und Sphären wird er durch hochgepolte magische Praktiken oder durch meditative Versenkung erreichen. – Jeder zu beschreitende Weg ist ihm gangbar, jede Sphäre ist ihm erschlossen, wenn sein innerster Wille dominiert. In ihm selbst liegt die Entscheidung, aber auch die Verantwortung für sein eigenes Tun. Er gehorcht keiner Suggestion oder einer gewollten Ablenkung. Er wird dann zum Meister des oberen und des unteren Lichtes. Die Dämonen der Tiefe zwingt er und die Engel der mentalen Sphäre müssen ihm dienen. – Ist seine Reife dann soweit fortgeschritten, steht er mit klarem furchtlosen Blick dem Hüter der Schwelle gegenüber und Saturn wird seinem Diener das dunkle Tor öffnen.
Ein so geformter geistiger Mensch wird sich immer als Weltbürger fühlen und erkennt keine Grenzen an zwischen Volk, Rasse und Nation. Die üblichen Moral- und Ethikgesetze existieren für ihn nur dann, wenn er sie verstandesgemäß einhalten muß. Er wird sich immer nach aller Möglichkeit isolieren. Er weiß, je einsamer er wird, desto leichter wird ihm diese gewollte Isolierung. Als geschulter Magus vermag er zu lösen und zu binden. Seine Erkenntnis und Schulung wird ihm immer das Richtige tun lassen, was ihm dient. Es gibt einen heiligen Egoismus und eine individual-anarchistische Basis vermag viel Neues zu formen und zu erzeugen, ohne alles zu zerstören. Für den Treuebegriff zur Bruderschaft steht er unwandelbar fest, denn er weiß, er hat sein Karma verpfändet. Der Abyssus schreckt ich nicht mehr. Er arbeitet ganz zielbewußt für seine nächste Inkarnation, um wieder eingesetzt zu werden für die sich stetig vollziehende Evolution der Menschheit. Deshalb dient er freiwillig dem Erdgeist und arbeitet in diesem Sinn.
Saturnische Magie gibt ihm dazu die Verbindungslinien , denn er weiß, Erde und Mond sind Diener des Saturn.
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