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Taliban mit Missionsauftrag












http://www.kinderhilfe-afghanistan......dagogium_baden-baden.html

"Eine Dämonisierung der Taliban ist trotzdem völlig falsch", so Dr. Eröz. Schließlich waren sie über viele Jahren hinweg durch die USA als Kämpfer gegen die Russen sogar unterstützt worden.
Und Osama bin Laden wiederum habe mit Afghanistan und diesen Taliban eigentlich auch nichts zu tun. Ursprünglich rekrutierte dieser Araber Männer für den Kampf gegen die Russen und schuf sich dabei eine Datei mit über 70 000 bis 80 000 überzeugten und hochmotivierten Moslems. Und auch diese Ausbildung wurde bis 1998 durch die USA geduldet, "danach wurde die Ausbildung für Freiheitskämpfer umgedeutet in Ausbildung für Terroristen".
Was die Zukunft bringt, sei ungewiss, "in Afghanistan ist alles möglich", so der Referent. Ganz wichtig sei allerdings, dass die Menschen eine Zukunft sehen.

http://www.berlinonline.de/berliner.....4/politik/0030/index.html
Was tun in Afghanistan?
In Krisengebieten muss, wer den Bedürftigen helfen will, oft den Mächtigen gehorchen
04.09.2001

Politik - Seite 04

Martina Doering

Die Ermittlungen gegen die vor einem Monat in Afghanistan verhafteten acht ausländischen Mitarbeiter der christlichen Hilfsorganisation Shelter Now scheinen abgeschlossen, der Prozess könnte heute beginnen. Die Angeklagten sollen missioniert haben, lautet der Vorwurf. Inzwischen zwangen die Taliban noch zwei weitere christliche Hilfswerke, ihre Arbeit einzustellen. Die rund 50 Mitarbeiter wurden des Landes verwiesen und sind inzwischen ausgereist.

Die Sache scheint einfach: Afghanistan ist ein geplagtes Land. Die Menschen leiden an den Folgen eines langjährigen Bürgerkrieges. Dürre und Hunger haben die Situation verschärft. Verschlimmert wird die Lage durch das rigide Regime der radikal-fundamentalistischen Taliban. Die Einzigen, die den Menschen das Leben erleichtern oder ihr Überleben sichern, sind die internationalen Hilfswerke.

Kritik an den Aktivitäten der Hilfswerke scheint sich zu verbieten. Von Entwicklungshelfern in Afghanistan ist aber doch zu hören, einige der Mitarbeiter von Shelter Now sowie der beiden anderen Hilfswerke hätten ihre Arbeit mit einem Missionierungsauftrag verbunden. Sie hätten es an Vorsicht fehlen lassen. Ein fundamentaler Fehler sei allein schon gewesen, dass in den Büros der Hilfsorganisation große Mengen christlicher Broschüren gelagert waren. Die Taliban haben für ihr Vorgehen einen Vorwand gebraucht, Shelter Now hat ihn fahrlässig geliefert.

Die acht ausländischen Angeklagten dürfen nach Lage der Dinge darauf hoffen, nach einigen Tagen Haft des Landes verwiesen zu werden. Doch sechzehn ebenfalls verhaftete afghanische Mitarbeiter müssen im Falle eines Schuldspruchs mit der Todesstrafe rechnen.

Zudem werden alle Hilfswerke und Helfer die Folgen zu tragen haben: Die Überwachung der Helfer wird verstärkt, das Misstrauen der Bedürftigen wächst, die Arbeit der Organisationen insgesamt wird erschwert. Oberstes Gebot jeder Hilfe muss sein, so die Konsequenz, die Gesetze der Taliban zu achten - was aber nicht nur christlichen und nicht nur in Afghanistan tätigen Hilfswerken Kompromisse bis zur Selbstverleugnung abverlangt.

Die Aufgabe dieser Organisationen ist nicht nur umfangreicher, sondern auch komplizierter geworden: Oftmals sind in die aktuellen Konflikte eine Vielzahl von Parteien verwickelt. Es gibt keine Zwei-Fronten-Kriege, es herrscht Chaos und Regellosigkeit. Jede involvierte Kriegspartei nimmt zwar Hilfe für sich in Anspruch, sieht Hilfe für die andere Seite aber als Einmischung an.

http://www.afghanchat.com/post-p171.....7bb3d3dec7cde67ab08473226

http://www.leserbrief-online.de/htm....._kirche_und_religion.html
http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?t=1142

http://www.geistigenahrung.org/x-alle.php

http://www.geistigenahrung.org/sitemap2.php

http://www.welt.de/print-welt/artic.....on_Kabul_Erfolge_ein.html

Der Westen fordert von Kabul Erfolge ein
Internationale Konferenz in London beschließt neue Hilfszusagen für die kommenden fünf Jahre
Afghanistan wird in den kommenden zwei Tagen von der Internationalen Staatengemeinschaft neue verbindliche Hilfszusagen bekommen. Im Gegenzug muß Kabul versprechen, die Korruption und den Drogenhandel zu bekämpfen. Morgen beginnt in London eine zweitägige Konferenz, bei der Delegierte aus 70 Ländern einen Fünfjahresplan verabschieden sollen - mit dem Titel "Afghanistan Compact". Ziel dieses Paktes zwischen Kabul und den Geberländern ist, die Internationale Hilfe effektiver zu gestalten, so daß die Bevölkerung endlich Erfolge der Neuordnung sehen kann - daran hapert es noch in dem kriegszerstörten Land.

In verschiedenen Provinzen schalten und walten Regionalfürsten mit ihren Privatarmeen an Kabul vorbei und in ihre eigenen Taschen hinein. Im Süden und Osten des Landes bekommt die Widerstandsbewegung unter Führung der Taliban und ihren Verbündeten Zulauf. Sie haben es auf Regierungsbeamte und ausländische Truppen abgesehen, morden und attackieren fast täglich. Ihr Ziel: Ausländer raus und die Regierung Karsai, den sie für einen Lakaien des Westens halten, am besten gleich mit. Die Gewalt hat in den vergangenen Monaten zugenommen, auch durch eine Welle von Selbstmordanschlägen.
Im vergangenen Jahr starben 1500 Menschen, darunter rund 60 US-Soldaten. Die Attentäter sind nicht länger "ausländische Taliban", also Al-Qaida-Terroristen aus anderen Ländern, sondern immer häufiger unzufriedene Afghanen. Die Taliban werden zwar kaum in der Lage sein, noch einmal in Kabul die Macht zu übernehmen, doch ihre Fähigkeit, Chaos und Anarchie zu schaffen, wächst. Das enorme Einkommen aus dem Drogenhandel hat die afghanische Widerstandsbewegung finanziell unabhängig gemacht. Afghanistan ist der größte Exporteur illegaler Drogen, 87 Prozent des Opiums weltweit kommen aus Afghanistan.

Ein weiteres Problem für den Wiederaufbau sind die fehlgeleiteten Hilfsgelder. Die Millionen, die in den vergangenen vier Jahren nach Afghanistan geflossen sind, kommen nicht da an, wo sie dringend gebraucht werden. Überzogene Gehälter und Kommissionszahlungen, überteuerte Preise und vor allem die Korruption verschlingen Hilfszahlungen. "In Afghanistan ist eine regelrechte Plünderung im Gange", sagt der zuständige Weltbankdirektor Jean Mazurelle, "vor allem durch private Unternehmen."
http://www.gegenstandpunkt.com/gs/03/4/alla.htm



Spiegel special: "Allahs blutiges Land. Der Islam und der Nahe Osten”
Das neue Feindbild der Freien Welt im Glaubwürdigkeitstest


Beweis Nr. 4: Fundamentalisten sagen offen heraus, was sie umtreibt!

Islamische Fundamentalisten sind bekanntlich nicht nur nicht pro-westlich, sie sind auch noch anti-westlich und bekennen sich sogar dazu. Hinter der Maske des biederen Gottesdieners lauert das durch und durch unmoralische Streben nach islamischer Unterjochung der Welt, und das sagt nicht der Spiegel, das sagen sie auch noch selbst: "Ausgerechnet Ajatollah Ruhollah Chomeini, einer der im Westen bekanntesten Bannerträger des Islam seit Mohammed, dem Gesandten Gottes, wird neuerdings eine Äußerung zugeschrieben, das eher von einem Ungläubigen und Apologeten der Skrupellosigkeit wie Nicolo Machiavelli stammen könnte: ‚Unser Streit geht nicht um Gott. Schlagt euch das aus dem Kopf. Es geht auch nicht um den Islam. Das ist Unsinn. Jeder von uns will die Macht, die ganze Macht'.” Klar: Wenn einem ‚Bannerträger des Islam' eine ‚Äußerung zugeschrieben wird', welche uns endlich zeigt, was er eigentlich im Schilde führt, wird er sie schon auch getätigt haben, die Äußerung, die wir ihm ‚neuerdings' zuschreiben. Da gebietet es die kritische journalistische Recherchepflicht nachgerade, aus dem, was uns so gut in den Kram passt, den fälligen Schluss zu ziehen: Ein Hoher Geistlicher Würdenträger, der ‚die Macht' will - endgültig entlarvt er sich, der Islam! Freilich: Einem Kirchenfürsten, der sich gegen die Entmachtung der Religion durch den Staat auflehnt und seiner Gemeinde Einfluss und Würde zurück geben will, nachzuweisen, dass es ihm um Macht geht, ist einerseits nicht sensationell - worum sonst sollte es ihm denn gehen, wenn er z. B. den Schah stürzen will? Um ‚Toleranz'? Andererseits aber steht der Staat der Mullahs seit seiner Gründung auf der Liste jener geächteten ‚Problem'-Staaten, die in Washington geführt wird - und deshalb fällt das Zitieren des bloßen Wortes "Macht” aus dem Munde des obersten Staatenlenkers unmittelbar mit der Enttarnung seiner feststehenden unlauteren Absichten zusammen.. Und nicht etwa nur den Griff nach ein bisschen, nein, den nach der ganzen Macht lässt der Spiegel als Ajatollahs verkleideten Machiavellis ‚zuschreiben' - um damit auszudrücken, dass diesen Herren weder die Staatsmacht noch das Mandat des Glaubens zusteht: Dazu taugt das bürgerliche Schreckbild von den "Verbrechern”, die bloß auf Macht aus sind und in ihrer inhaltsleeren Gier nach "der totalen Macht” stets "die Weltherrschaft” anstreben, in diesem Fall. Die Mullahs, die eigentlich bloß die Staatsmacht wollen, missbrauchen hohe religiöse Werte, was dann andersherum gewendet auch schon den "Gottesstaat”, um den islamische Nationalisten oder arabische Terroristen bisweilen kämpfen, als eine einzige Perversion diskreditiert: So dogmatisch gilt für die Leute vom Spiegel das rechte Verhältnis von Gott und Welt als Argument, dass allein schon der Wortteil "Gottes-” den Staat denunziert, den diese Frommen unbedingt wollen. Denen jedenfalls steht die Instrumentalisierung von Gott, Kirche und Gemeinde für ihre weltliche Herrschaft und politischen Ambitionen nicht zu.


Wer will eigentlich nicht die Macht ? Wollen nicht alle die Macht ? Geht das nicht reihrum ? Und wird der Glaube nicht auch mißbraucht ? Und wie schafft man sich die, die die eigenen Machtwünsche durchsetzen ? Gehorsame Untertanen, die nichts hinterfragen. Hat Hitler die Macht nicht auch gewollt und die Massen darauf eingerichtet bzw. sie manipuliert, so daß sie alle "hurra" schrien ? Braucht die "Macht" denkende Menschen oder braucht sie eine Masse, die zu allem "ja" sagt und nicht den Hintergrund politischer Geschehen erkennt ? Ist das Muster weltweit nicht überall das Gleiche ? Egal wo und egal wie ?

http://www.google.de/search?q=talib....._de&start=10&sa=N

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,478055,00.html
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,477938,00.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,477658,00.html
http://www.wdr.de/online/news2/us_angriffe/chronik04.phtml
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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