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Katja Wolff schreibt in ihrem Buch"der kabbalistische Baum"
" die vierte Besonderheit der hebräischen Sprache besteht darin, daß es in der hebräischen Schriftsprache keine Vokale gibt.
Ein Satz ohne Vokale sieht so aus:
n S tz hn V k l s ht s s: wie ein Gerippe , wie ein Skelett ohne Fleisch und Blut, wie ein Körper ohne Seele, tot und leer. Lesen ist im Hebräischen immer auch Interpretieren, Deuten, Erschließen der Bedeutung aus dem Zusammenhang.
Beispiel: Ein Wort, das aus den Konsonanten "LB" besteht, könnte unter anderem gedeutet werden als "Leib", "Liebe", "Lob", "Laub" und "Alibi". Hieraus erwächst eine zweite Möglichkeit, die hebräische Sprache als ein großes Lexikon zu benutzen. Ein Netz gegenseitiger Querverweise, Erklärungen und Sinnverwandtschaften wird sichtbar: Leider funktioniert dies Prinzip nur im Hebräischen. Der Anschaulichkeiten halber können wir aber trotzdem versuchen, dies "Querverweis-Prinzip", das auf dem Fehlen der Vokale beruht, auch im Deutschen zuillustrieren. Gäbe es in unserer Schriftsprache keine Vokale, so würden die Worte, Leib, Liebe, Lob, Laub und Alibi alle gleich geschrieben werden, nämlich so: "LB". daraus könnten wir dann entnehmen, daß sich ein feines Netz gegenseitiger Erläuterungen und subtiler Sinnverwandtschaften zwischen diesen Wörtern spinnt.
Was haben "Lob" und "Laub" miteinander zu tun ? Der Beifall der Mensch erinnter an das Rauschen der Blätter im Wind ("rauschende Beifallsstürme"). Im Herbst fällt das Laub. Wenn die Zeiten für dich schlechter werden, kannst du nicht auf die Hilfe derjenigen rechnen, die dich gestern noch, als du erfolgreich warst, bejubelt haben. Dieselben Hände , die gestern noch Beifall geklatscht haben, sinken untätig und kraftlos wie Herbstlaub nieder. Was haben "Leib" und "Alibi" miteinander zu tun ? Das Wort "Alibi" stammt aus dem Lateinischen. Es bedeutet: "anderswo". "Körper" und "anderswo" - worin bestehen die subtilen Zusammenhänge? Der Körper ist das"Anderswo" der Seele. Dadurch, daß wir inkarniert sind und einen Körper haben, befinden wir uns im "Anderswo" der Materie. Wir bewegen uns auf der Ebene des Materiellen wie Könige im Exil.
Selbst in unserer Sprache gewährt dieses "Querverweis-Spiel" einige aufschlußreiche Einsichten. Doch unser Beispiel "LB" ist nur ein müder Abklatsch dessen, was die hebräische Sprache an Möglichkeiten bietet!"
http://de.wikipedia.org/wiki/Hebr%C3%A4isches_Alphabet
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Das hebräische Alphabet entwickelte sich aus der phönizisch-kanaanäischen Konsonantenschrift, es wurde später auch von den Aramäern übernommen. Die Buchstabenformen entstanden aus Bildsymbolen, mit denen später der Anfangslaut des jeweiligen Symbols assoziiert wurde (Beispiel: ב, ein um 90° gedrehtes Haussymbol – hebräisch בית ['bajit] oder [bet] „Haus“).
Die hebräische Sprache wurde ursprünglich mit der aus der phönizischen Schrift abgeleiteten althebräischen Schrift geschrieben. Älteste Belege sind drei beschriftete Pfeilspitzen aus dem 12. Jahrhundert v. Chr. Außerdem wird der Samaritanische Pentateuch in dieser altertümlichen Schrift geschrieben. Diese Schriftform wurde von den Rabbinen im 2. Jahrhundert als für heilige Texte unbrauchbar erklärt. An ihrer Stelle legten die Rabbinen die bis heute übliche, nach dem babylonischen Exil aus dem jüdisch-aramäischen Duktus entwickelte hebräische Buchschrift oder Quadratschrift als einzig kanonisch geltend fest. Nur die Samaritaner benutzen teilweise bis heute die ältere Schriftform.
Daneben existiert noch eine halbkursive Kanzleischrift und eine reine Kursivschrift.
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http://www.talmud.de/cms/Das_hebraeische_Alphabet.221.0.html
http://www.my-event-horizon.de/inde.....das-hebraeische-alphabeth
| Zitat: |
Wenn die Sonne in der großen See versinkt,
Nimm dein SCHWERT, damit das Werk gelingt.
Sonne= Tiphareth; die große See = Binah
Dein Schwert (Zajin = Phallus); hierin steckt noch tiefere Bedeutung...
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| Zitat: |
Des Vaters Sohn ist eine Sonne,
Treibt den NAGEL ins Kreuz, erfüllt ihn mit Wonne!
Des Vaters (J,Kether) Sohn (V,Tiphareth); setzt man J=Kether und V=Tiphareth, so ergibt sich eine Beziehung zur Sonne und eine Korrespondenz zu Gimel.
Vaw= Nagel, das Selbstopfer führt uns weiter.
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Die Saat des Wissens liegt in deiner HAND,
Verliere nichts! Dann hat´s Bestand.
Dieser Vers bedarf keines Kommentars.
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Der FISCH ist Tod, denk daran!
Fang jeden Tag von neuem an!
NUN= ein Fisch; Atu XIII "der Tod"
Laschheit und Halbherzigkeit werden hier überwunden; "lebe, als sei dies dein letzter Tag!"
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Das Haus des Gottes, es soll fallen,
Wenn aus dem MUND die Worte hallen.
Atu XVI "der Turm" wird vom Blitz getroffen.
Peh - ein Mund ist der dritte reziproke Pfad am Baum und gleicht Netzach und Hod aus (Mars).
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Ist ein anderes Bibelverständnis gefragt ?
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