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http://www.zingel-online.de/lehren.htm
Grundriß einer allgemeinen Systematik religiöser Lehren
Ausgangspunkt: Die Suche nach dem Ewigen im Zeitlichen. Weltenrätsel, Mysterium Magnum:
Brahma, Buddha, Christus, Allah
Worte Versagen, weshalb die Upanishaden auch nur "negativ" von dem Herrn sprechen: »neti, neti«: so nicht, so auch nicht - positive Eigenschaften Gottes lassen sich nicht nennen. ER ist Der Eigenschaftslose!
Weitere Unterscheidung nach der Haltung zum Phänomen der Materie:
Dualismus/Semiten:: Eigenexistenz von Materie und Welt, Gottes Schöpfung ist von diesem vollkommen getrennt und daher letzlich irrelevant. Gott ist vollkommen, die Welt aber nicht. Die ist daher zu überwinden. Hieraus resultieren das Problem der Sünde und des Bösen, Lichtreiche, Teufel usw.
Hieraus entsteht ein ursprünglicher Monismus:: Die Materie ist Teil Gottes, aber eigentlich eine Illusion (Maya) und daher zu überwinden (ein sehr fundamentaler Paradigmenwechsel!). Sie ist nicht prinzipiell böse oder schlecht, aber hinderlich auf dem Wege des Erwachens. Ziel ist die Überwindung des Traumes. Paradigma der Weltenleere.
Späterer Monismus:: Die Materie ist Teil Gottes, aber nicht Leerheit (Shunyata), sondern "kristallisiertes Bewußtsein". Da Bewußtsein die einzige Realität mit eigenständigem Sein im Kosmos ist, ist Bewußtsein identisch mit dem Allerhöchsten. Dem Universum und allen Kreaturen ist die Erlösung daher bereits inhärent eigen, da sie von Gott in keiner Weise als durch die Weltillusion, die Illusion der Vielheit getrennt sind. Schöpferische und verhüllende Kraft der Maya, daher nicht Weltflucht, sondern Verantwortung, Altruismus, Nächstenliebe. Ideengeschichtlich später.
quelle: Weltflucht + Weltüberwindung
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