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Mensch, Mephisto












Manchmal denke ich, daß der Mensch, wenn man sich so die Welt anschaut, Gott in einem dient: er vernichtet und baut wieder auf.
Ist das der Sinn, warum es uns gibt ?
Arbeitet der Mensch mit seiner mephistolischen Art Gottes Gehilfe bei der Evolution ?

Mir kam dieser Gedanke, als ich die Sendung im ZDF anschaute, nachdem mich eine Bekannte darauf aufmerksam gemacht hat. Aber ich konnte es mir nicht zu Ende anschauen, es war zu hart.
Dann habe ich darüber nachgedacht, was wir eigentlich alles zerstören und wozu es gut ist, daß es uns gibt.

Nun gut, wer bist du denn?
MEPHISTOPHELES. Ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will, und stets das Gute schafft.
FAUST. Was ist mit diesem Rätselwort gemeint?
MEPHISTOPHELES. Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht: denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wärs, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.
FAUST. Du nennst dich einen Teil, und stehst doch ganz vor mir?
MEPHISTOPHELES. Bescheidne Wahrheit sprech ich dir.
Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt,
Gewöhnlich für ein Ganzes hält:
Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war,
Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar,
Das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht
Den alten Rang, den Raum ihr streitig macht.
Und doch gelingts ihm nicht, da es, soviel es strebt,
Verhaftet an den Körpern klebt:
Von Körpern strömts, die Körper macht es schön,
Ein Körper hemmts auf seinem Gange;
So, hoff ich, dauert es nicht lange,
Und mit den Körpern wirds zugrunde gehn.
FAUST. Nun kenn ich deine würdgen Pflichten!
Du kannst im Großen nichts vernichten
Und fängst es nun im Kleinen an.
MEPHISTOPHELES. Und freilich ist nicht viel damit getan.


suchwort: der mensch als mephisto
http://www.feelsophie.de/weltundgegenwelt/kap3_6.html
Aus dem Artikel "Eine Reise in die Unendlichkeit" aus dem "Das Forum".

www.esoterische-philosophie.de

Ausschnitte:

"Angesichts der Unendlichkeit des Weltallts und der Winzigkeit unserer Erde stellt sich die Frage: Wo sind die Grenzen menschlichen Forschends und Bewußtseins ? Auch wenn hier nur ein Auszug aus dem Vortrage unseres langjährigen Leiters Hermann Knoblauchs wieder gegeben werden kann, wird doch deutlich, daß unser Bewußtsein nicht an physikalische Gesetzmäßigkeiten gebunden ist. Denn der Kern unseres Bewußtseins ist grenzenlos, unsterblich, und daher sind wir essenziell unsterblich. Die Unendlichkeit ist unser Zuhause.

....Wahre Wisenschaft sollte sich nicht nur in vordergründigen Erkenntnissen und Klassifikationen erschöpfen, sie sollte vielmehr die wechselseitigen Beziehungen der im Weltall wirkenden Kräfte zu ergründen suchen. Denn Konkretisierung folgt den Spuren der Abstraktion; dem Höchsten muß das Niederste entsprechen und das Materielle dem Geistigen. Und so läßt sich auch das menschliche Bewußtsein nicht in materielle Grenzen zwängen. Zeit und Raum können sich auch für uns kraft menschlicher Imagination zu inneren und äußren Welten ausdehen, die wir nun besuchen wollen.

Mit Lichtgeschwindigkeit würde eine einzige Sekunde benötigt, um die Erde 7 1/2 Mal zu umkreisen; doch das wäre im Verhältnis zu den Möglichkeiten menschlichen Bewußtseins etwa so, als wolle eine Schnecke an einem Tag um die Erde kriechen. Mit dem Licht wären wir, bei einer Entfernung von ca. 384 000 km, in gut einer Sekunde auf dem Mond; um die Sonne zu erreichen, brauchten wir bei einer Entfernung von rund 150 Millionen km ca. 8 1/3 Minuten; doch bis zum nächsten Fixstern, dem Alpha Centauri, brauchten wir bei einer Entfernung von 40,85 Billionen km schon 4,2 Jahre und zum Polarstern gar 430 Jahre. Um zu weiteren Sonnen zu kommen - wir befinden uns immer noch in unserer Milchstraße -, brauchten wir etwa 50 000 bis 70 000 , ja bis zu 80 000 Jahre, je nachdem, welchen Teil der Milchstraße wir besuchen, denn unser Sonnensystem liegt ja nicht in der Mitte, sondern mehr am Rande der Milchstraße.

Nun können wir uns fragen: Werden wir als Raumfahrer so alt ? Berücksichtigen wir auch die physikalischen Erfahrungen oder die spezielle Relativitätstheorie.

...Mit dem Teleskop der Sternwarte auf dem Mount Palomar in Kalifornien empfangen wir Lichtstrahlen von Galaxien, die 2 Milliarden Jahre unterwegs waren, bevor sie auf eine fotografische Platte gebannt werden konnten. Mit dem in der Eifen stehenden Radioteleskop sollen elektromagnetische Wellen empfangen werden, die 8 - 80 Milliarden jahre hinter sich gelassen haben.


...Auch unser Universum , wie zum Beispiel unsere Milchstraße , ist nur ein Molekül bzw. eine Zelle, die, gleich den Zellen unseres physischen Körpers hilft sie, eine Wesenheit aufzubauen. Und wie eingangs gesagt wurde, spiegelt das kleine das Große wider, oder umgekehrt, was sich im Großen vollzieht, geschieht in Analogie im Kleinen. Das Atommodell bietet hierfür ein wunderbares Anschauungsbild. " usw.
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