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Liebe Jasmine!
Träume kommen immer aus unserem Unterbewusstsein. Ist Deine Verlustangst extrem hoch, zeigt dass dass Du Dich zu viel sehr über Deinen Partner definierst. In einer Partnerschaft ist sowohl die Gemeinsamkeit als auch die Unabhängigkeit wichtig. Vergleichen kannst Du das mit zwei Kreisen, die sich anfangs in der Anfangsphase der Beziehung zu mehr als 90% überschneiden. Mit der Zeit wird diese Schnittfläche keiner. Es bilden sich wieder eigene, unabhängige Interessen. Dies gilt es zuzulassen. Wenn bei Dir unterbewusst dann bereits die Alarmglocken ertönen, versuchst Du Deinen Partner zu stark an Dich zu binden. Eine extreme Verlustangst ist ebenfalls ein Ausdruck eines Gefühls, dem anderen nicht genug zu sein. Dieses Gefühl kann als eine Projektion wirken. Die Gegenprojektion des Partners: „Sie ist mir nicht genug“ kann dann evtl. folgen, denn Projektionen erzeugen auf Dauer immer Gegenprojektionen, wenn die intensiv genug sind.
Bewahre Dir ein Stück Unabhängigkeit, gönne Deinem Partner ein Stück Unabhängigkeit. Glaube daran, dass Du deinem Partner genug bist. Und Wisse, dass Liebe und Angst unvereinbar sind. Eine Liebe kann nicht aus der Angst heraus, das Objekt seiner Liebe verlieren zu können, bereits begrenzt werden, ohne dass diese Begrenzung eben zu diesem Verlust beiträgt. Das war nun ein langer Satz! Kurz: Liebe ihn bedingungslos, dann liebt er Dich auch bedingungslos! Er hat Dir ja keinen Anlass gegeben, der Anlass kam aus Deinem Unterbewusstsein.
Je mehr Du durch diese Beziehung zu Dir selbst findest, desto geringer werden Deine Verlustängste werden. Nutze die Zeiten, in denen Du nicht mit deinem Partner zusammen bist dazu, die Beziehung zu Dir selbst zu vertiefen!
Gruß Martin
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